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Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der neuen Playstation 5?

13.02.2026 - 00:12:04

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, besseres Raytracing und KI-Upscaling. Reicht das Upgrade der Playstation 5 für Enthusiasten – oder bleibt es Luxus?

Wenn Spiele dich nicht nur unterhalten, sondern förmlich einsaugen sollen, landet der Blick automatisch bei der Playstation 5 Pro. Die neue Playstation 5 richtet sich gnadenlos an alle, die bei 4K, Raytracing und FPS nicht verhandeln wollen. Die Frage ist nur: Ist das wirklich das erhoffte Performance-Upgrade für Hardcore-Gamer oder nur ein leicht aufpoliertes Mid-Gen-Refresh?

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Die Playstation 5 Pro positioniert sich klar als High-End-Variante innerhalb der Playstation-Familie. Optisch bleibt vieles vertraut, aber unter der Haube passiert genau das, worauf Technik-Fans gewartet haben: eine deutlich stärkere GPU, ein neuer Fokus auf Raytracing-Performance und das Sony-eigene PSSR-Upscaling, das aus deinem 4K-TV noch ein gutes Stück mehr Bildschärfe herausquetscht.

Die Basis-Playstation 5 war schon stark, aber bei anspruchsvollen Titeln lag die Realität häufig irgendwo zwischen dynamischem 4K, 40–60 FPS und eher vorsichtig eingesetztem Raytracing. Mit der Playstation 5 Pro zielt Sony auf einen spürbaren Sprung bei der Grafikleistung: Mehr Compute-Einheiten, höhere Taktraten und ein auf Raytracing optimierter GPU-Ausbau sollen dafür sorgen, dass Beleuchtung, Schatten und Reflexionen weniger wie Kompromiss und mehr wie High-End-PC wirken.

Das Spannende daran ist die Kombination aus Rohleistung und PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution). Statt native 4K bis zum Letzten zu erzwingen, rendert die Playstation 5 Pro intern in einer niedrigeren Auflösung und skaliert dann per KI-basiertem Upscaling hoch. Das Ergebnis: Das Bild wirkt knackscharf, Kanten sind sauber geglättet, und gleichzeitig bleibt genug Luft für stabile Framerates und intensiveres Raytracing.

PSSR ist Sonys Antwort auf Technologien wie DLSS und FSR, aber konsequent auf die Playstation 5 Pro und ihre Spiele abgestimmt. Entwickler können gezielt Profile nutzen, um die Balance zwischen Detailgrad und Performance zu verschieben. In der Praxis bedeutet das: Du siehst auf deinem 4K-Panel ein extrem sauberes Bild, während die GPU im Hintergrund deutlich weniger Pixel direkt berechnen muss. Vor allem in schnellen Actionspielen fühlt sich das wie ein Befreiungsschlag an – endlich stabile 60 FPS, ohne dass die Grafik nach Last-Gen aussieht.

Beim Raytracing dreht die Playstation 5 Pro ebenfalls an den richtigen Stellschrauben. Dort, wo die Standard-Playstation 5 oft nur einen Light-RT-Modus liefert oder Raytracing an die 30-FPS-Leine bindet, kann die Playstation 5 Pro mehr. Reflektionen in nassen Straßen, indirekte Beleuchtung in engen Gängen, realistische Schattenwürfe – alles wirkt dichter, natürlicher und weniger wie ein optionaler Gimmick-Schalter in den Grafikoptionen.

Gerade in Spielen, die stark mit Stimmung arbeiten – düstere Sci-Fi-Korridore, Neonregen in Cyberpunk-Städten, dichte Wälder mit Sonnenstrahlen, die sich durch die Blätter kämpfen – zahlt sich die Raytracing-Mehrleistung aus. Lichtquellen reagieren dynamischer auf Bewegung, Oberflächen spiegeln Umgebung und Charaktere detaillierter. Der Unterschied zur normalen Playstation 5 fühlt sich nicht subtil an, sondern wie ein Generations-Halbsprung, der besonders auf großen Bildschirmen brutal auffällt.

Die Playstation 5 Pro profitiert zusätzlich davon, dass sie auf das etablierte Ökosystem der Playstation 5 aufsetzt. Bestehende Spiele können mit Pro-Patches aufgebohrt werden, neue Titel werden von Anfang an mit dem Pro-Profil im Hinterkopf entwickelt. Du musst also nicht bei Null anfangen, sondern siehst bei vielen großen Releases richtige A/B-Momente: Playstation 5 vs. Playstation 5 Pro – höhere Auflösung, stabilere Framerate, bessere Effekte.

Der interne Aufbau und die Speicherarchitektur bleiben mit der Playstation 5 verwandt, aber die Kombination aus schneller SSD, optimierter GPU und PSSR macht sich im Alltag deutlich bemerkbar. Ladezeiten waren schon auf der Playstation 5 kurz, auf der Playstation 5 Pro geht es eher darum, wie viel mehr Daten pro Frame gestemmt werden können. Dichte Partikeleffekte, komplexere Geometrie, detailliertere Materialien – die Hardware zwingt Entwickler nicht mehr so hart zum Rotstift.

Der direkte Vergleich mit der Standard-Playstation 5 ist allerdings entscheidend, wenn es um die Frage geht: Lohnt sich der Aufpreis wirklich? Für Gelegenheitsspieler, die vor allem Story-Blockbuster mit Quality-Modus spielen und mit 30 FPS leben können, wirkt die Playstation 5 nach wie vor sehr stark. Sie liefert dasselbe Spiele-Line-up, denselben Controller, dasselbe UI – und viele Games sehen auch auf der normalen Playstation 5 schlicht beeindruckend aus.

Wer aber bei jedem Grafikmenü sofort zum Performance- oder „120 Hz“-Modus greift, wird die Playstation 5 Pro deutlich intensiver spüren. Höhere und stabilere Framerates, weniger Dips in hitzigen Szenen, dazu mehr visuelle Effekte: Genau hier spielt die Pro ihre Karte aus. In Multiplayer-Shootern und schnellen Action-Games bedeutet das einen echten Vorteil im Spielgefühl. Eingaben wirken direkter, das Motion-Blur geht zurück, das Bild bleibt auch in hektischen Szenen klar lesbar.

Für Enthusiasten, die ohnehin einen hochwertigen 4K-TV mit HDMI 2.1, VRR und guter HDR-Umsetzung besitzen, entfaltet die Playstation 5 Pro ihr volles Potenzial. PSSR füttert diese Displays mit einem gestochen scharfen Signal, Raytracing-Effekte sorgen für zusätzliche Tiefe, und VRR kann kleinere Schwankungen unauffällig wegkaschieren. Wer dagegen noch auf einem älteren 1080p-TV zockt, wird einen Teil des Mehrwerts schlicht nicht sehen – hier passt die Standard-Playstation 5 oft besser ins Preis-Leistungs-Schema.

Interessant ist auch die Perspektive auf die nächsten Jahre. Die Playstation 5 ist mitten im Lebenszyklus, First-Party-Studios beginnen gerade erst, das volle Potenzial auszureizen. Die Playstation 5 Pro schiebt die Grafikgrenze nach oben, bevor die nächste Konsolengeneration überhaupt in Sichtweite ist. Wer heute aufrüstet, kauft sich im Grunde eine Reserve an Performance, damit kommende AAA-Titel nicht schon zum Start am Limit der ursprünglichen Konsole kratzen.

Gleichzeitig bleibt die Playstation 5 Pro bewusst kompatibel: Deine bestehende Bibliothek, dein Zubehör, dein PSN-Account – alles zieht nahtlos um. Du musst nicht neu anfangen, sondern hebelst deine bestehende Sammlung mit besserer Darstellung nach oben. Spiele, die auf der Playstation 5 schon gut aussahen, profitieren von höherer interner Auflösung und saubererem Upscaling. Manche Titel, die auf der Basis-Konsole an 60 FPS nur knapper vorbeischrammen, könnten auf der Playstation 5 Pro genau diese Stabilität endlich erreichen.

Für alle, die gerne an Technik-Grenzen kratzen, ist das eigentlich der Kern der Faszination: Die Playstation 5 Pro ist kein völlig neues System, aber sie verschiebt den Sweet Spot zwischen Grafik und Performance spürbar nach oben. PSSR minimiert den optischen Kompromiss beim Upscaling, die stärkere GPU gibt Raytracing mehr Raum, und ambitionierte Studios können ihre Vision näher an das schieben, was ursprünglich im Kopf war.

Enthusiasten werden sich vor allem an den Details festbeißen: Wie sauber sieht feine Vegetation in 4K mit PSSR aus? Wie stabil bleibt der 60-FPS-Raytracing-Modus in fordernden Szenen? Wie viel mehr Partikeleffekte, volumetrischen Nebel und Screen-Space-Spielereien gönnen sich die Entwickler? Genau bei diesen Fragen zahlt sich aus, dass die Playstation 5 Pro mehr rohe Grafikleistung und ein modernes Upscaling-Verfahren kombiniert.

Für Gelegenheitsspieler bleibt es hingegen eine Frage des Budgets und des Anspruchs. Wer nach Feierabend ein paar Runden in großen Marken-Titeln drehen will und nicht jeden Pixel analysiert, wird mit der normalen Playstation 5 vollkommen glücklich. Die Playstation 5 Pro ist in diesem Szenario eher ein Technik-Luxus, ein "Nice to have" für alle, die wissen, was PSSR bringt, und Raytracing nicht nur als Buzzword lesen, sondern sehen wollen, wie sich Licht physikalisch glaubwürdig verhält.

Wenn du aber zu den Spielern gehörst, die Digital Foundry-Benchmarks schauen, Frame-Times vergleichen und sich bei Grafikoptionen nie mit den Standardeinstellungen zufriedengeben, spricht viel dafür, dass die Playstation 5 Pro genau deine Zielmaschine ist. Mehr GPU-Power, intelligentes Upscaling und spürbare Raytracing-Verbesserungen klingen nicht nur nach Marketing – sie machen sich im Controller spürbar bemerkbar, wenn Bild, Reaktionszeit und Immersion zusammenfallen.

Unterm Strich präsentiert sich die Playstation 5 Pro als konsequentes High-End-Upgrade innerhalb der Playstation-Familie. Kein radikaler Bruch, aber ein klarer Schritt in Richtung PC-Niveau, ohne dich in Treiber-Menüs oder Settings-Hölle zu schicken. Einschalten, spielen – und trotzdem Grafik genießen, die optisch weit über der Basis-Playstation 5 liegt.

Für Wen lohnt sich die Playstation 5 Pro?

  • Enthusiasten & Technik-Fans: Sehr attraktiv. PSSR, bessere GPU, stärkeres Raytracing – hier steckt genau der Mehrwert, der die Standard-Playstation 5 alt aussehen lassen kann.
  • Kompetitive Gamer: Sinnvoll, wenn du Wert auf höchste und stabilste Framerates legst und einen 120-Hz-TV besitzt.
  • Gelegenheitsspieler: Nur dann interessant, wenn der Preisabstand gering ist oder du neu einsteigst und direkt das Maximum aus deinem 4K-TV holen möchtest.

Wer bereits eine Playstation 5 besitzt und primär Singleplayer-Blockbuster ohne Technik-Fokus genießt, muss nicht panisch wechseln. Wer allerdings regelmäßig feststellt, dass Performance-Modi weichgespült wirken, 60 FPS nicht stabil bleiben oder Raytracing zu große Einbußen mit sich bringt, findet in der Playstation 5 Pro das Upgrade, das genau diese Punkte angeht.

Am Ende ist die Playstation 5 Pro das, was viele sich von einer Mid-Gen-Konsole wünschen: weniger Marketing-Versprechen, mehr sichtbare Grafik-Power. Luxus-Upgrade für Casuals, fast Pflichtkauf für Bildqualitäts-Fetischisten und FPS-Jäger.

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