Playstation 5 Pro, Playstation 5

Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der neuen Playstation 5?

07.02.2026 - 02:45:31

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Leistung, besseres Raytracing und smartes PSSR-Upscaling. Ist das die Playstation 5, auf die anspruchsvolle Gamer gewartet haben?

Wenn Spiele plötzlich aussehen, als hättest du deine Brille geputzt, dann steckt oft brutale Hardware dahinter. Genau da setzt die Playstation 5 Pro an. Die Playstation 5 Pro ist Sonys Antwort auf Gamer, die 4K nicht nur im Menü, sondern mitten im Action-Gewitter mit stabilem Framerate-Boden sehen wollen. Die Frage ist: Liefert sie genug Mehrleistung, um vom netten Upgrade zum Pflichtkauf für Enthusiasten zu werden?

Jetzt die aktuelle Verfügbarkeit und Preise der Playstation 5 Pro checken

Willst du sehen, was die Gamer sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Die Playstation 5 Pro baut technisch auf der bekannten Playstation 5 auf, zieht aber vor allem bei der GPU-Power deutlich an. Sony spricht von massiv gesteigerter Grafikleistung, optimiertem Raytracing und einem neuen KI-Upscaling-Verfahren namens PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution). Hinter all diesen Buzzwords steckt ein klares Ziel: mehr Detailtiefe, mehr Effekte, mehr Schärfe – ohne dass der Framerate-Zähler in die Knie geht.

Während die Standard-Playstation 5 bereits solide 4K-Ausgabe liefern kann, kommt sie in grafisch extrem dichten Szenen oder bei aktiviertem Raytracing immer wieder in Situationen, in denen Entwickler Kompromisse eingehen müssen. Genau hier will die Playstation 5 Pro ansetzen: höhere Auflösungen, saubere Bildkanten, weniger Flimmern, dazu stabilere 60 FPS oder sogar 120 FPS in geeigneten Spielen.

GPU-Power: Wo die Playstation 5 Pro wirklich anzieht

Das Herzstück der Playstation 5 Pro ist die deutlich stärkere GPU. Auf dem Papier liefert sie einen klaren Sprung gegenüber der normalen Playstation 5, und dieser Sprung zielt direkt auf Enthusiasten mit 4K-Displays. Die zusätzliche Rechenleistung bedeutet: mehr Shader-Power für komplexe Effekte, bessere Raytracing-Berechnungen und generell mehr Reserven für kommende AAA-Titel, die ihre Engines konsequent auf die neue Hardware trimmen.

In der Praxis heißt das: Wo die Standard-Playstation 5 oft zwischen Performance- und Qualitätsmodus schwankt, kann die Playstation 5 Pro häufiger beides kombinieren. Ein visuell anspruchsvoller Grafikmodus mit ordentlich Raytracing – und dennoch eine Bildrate, die nicht ständig spürbar schwankt. Das Bild wirkt ruhiger, besonders in Szenen mit viel feinem Detail, etwa bei dichten Stadtlandschaften, reflektierenden Oberflächen oder dynamischer Beleuchtung.

PSSR: KI-Upscaling als heimlicher Star

Der vielleicht spannendste Baustein der Playstation 5 Pro ist PSSR – das KI-gestützte Upscaling, mit dem Sony in direkte Konkurrenz zu PC-Technologien wie DLSS oder FSR tritt. Eine dedizierte Machine-Learning-Hardware-Unit arbeitet hier daran, intern gerenderte Bilder auf eine deutlich höhere Ausgabeauflösung hochzuziehen, ohne dass die GPU sich an nativen 4K-Frames aufreibt.

Das Ergebnis: Spiele können intern mit geringerer Auflösung laufen, was massiv GPU-Leistung spart, während PSSR die fehlenden Pixel intelligent rekonstruiert. Im Idealfall bekommst du ein Bild, das optisch extrem nah an nativem 4K liegt, aber mit der Performance eines deutlich niedrigeren Render-Targets. Für Gamer bedeutet das: weniger Treppchenbildung, schärfere Details in der Distanz und weniger matschige Texturen bei Bewegung.

Subjektiv wirkt das Bild in PSSR-Titeln einfach klarer. Grasflächen flimmern weniger, entfernte Gebäude verlieren nicht so schnell Kontur, und schnelle Kameraschwenks brechen das Bild nicht sofort in Artefakte auf, wie man es von aggressiveren TAA-Lösungen kennt. Natürlich hängt viel davon ab, wie gut einzelne Studios PSSR in ihre Spiele integrieren. Aber die Playstation 5 Pro liefert dafür nun die passende Hardware-Basis.

Raytracing: Endlich kein reiner Prestige-Schalter mehr

Raytracing war auf der ursprünglichen Playstation 5 oft ein Kompromiss: hübsche Spiegelungen, dafür Einbrüche in der Framerate oder eine deutlich weichere Gesamtoptik. Die Playstation 5 Pro stärkt genau diesen Bereich. Die verbesserte GPU kann mehr Raytracing-Bounces, feinere Schatten und reflektierende Flächen berechnen, ohne dass sofort im Gegenzug die Auflösung in den Keller rutscht.

Das macht sich vor allem in Szenen bemerkbar, die viel mit Licht und Material spielen: Neon-beleuchtete Straßen, nasse Asphaltflächen, Glasfronten, Innenräume mit stark differenzierten Lichtquellen. Dort, wo Raytracing auf der Standard-Playstation 5 eher wie ein optionaler Luxus-Schalter wirkte, fühlt sich die Playstation 5 Pro näher an einem „Standard-Feature“ für Premium-Modi an.

Entscheidend ist hier nicht nur, dass es Raytracing gibt, sondern dass die Playstation 5 Pro genug Headroom bietet, damit Entwickler es offensiver nutzen, ohne Angst, dass der Performance-Modus komplett unbrauchbar wird. In Zukunft könnten Hybrid-Ansätze – also Raytracing für Kernbereiche wie globale Beleuchtung oder Spiegelungen – deutlich verbreiteter werden, weil die Hardware nun mehr Spielraum lässt.

Vergleich zur Standard-Playstation 5: Lohnt sich der Aufpreis?

Die Frage, ob sich der Sprung von der Playstation 5 zur Playstation 5 Pro lohnt, hängt extrem von deinem Setup und deinen Ansprüchen ab.

  • Du spielst auf einem 4K-TV mit 120 Hz: Hier spielt die Playstation 5 Pro ihre Stärken brutal aus. Mehr Titel können stabile 60 FPS bei hoher Auflösung oder sogar 120 FPS mit reduziertem, aber immer noch sauberen Bild liefern. Wenn du empfindlich auf schwankende Bildraten reagierst, wirst du den Unterschied fühlen.
  • Du nutzt einen guten 1440p- oder 4K-Monitor: Gerade bei Monitor-Gaming, wo du näher am Bild sitzt, fallen Kantenflimmern, Raytracing-Artefakte und softere Upscaling-Lösungen sofort auf. PSSR und die stärkere GPU der Playstation 5 Pro sorgen hier für ein deutlich knackigeres Bild.
  • Du spielst vor allem Singleplayer-Blockbuster: Story-lastige AAA-Titel mit Fokus auf Grafik profitieren besonders von der Playstation 5 Pro. Höhere Details, ruhigere Bilddarstellung, weniger Dips mitten in Cutscenes – das fühlt sich direkt „teurer“ und cineastischer an.
  • Du zockst hauptsächlich kompetitive Shooter in 1080p: Dann reicht die normale Playstation 5 in vielen Fällen weiterhin aus. Natürlich bringt die Playstation 5 Pro Reserven, aber der Mehrwert schrumpft, wenn Optik hinter Reaktionszeit zurücktritt und du ohnehin im Performance-Modus unterwegs bist.

In nüchternen Worten: Für Gelegenheitsspieler, die auf einem älteren 1080p-TV sitzen und sich wenig um Grafikmodi scheren, ist der Sprung von der Playstation 5 auf die Playstation 5 Pro eher nice-to-have. Für Technik-Fans und Enthusiasten mit aktuellem 4K-Display hingegen wird das Upgrade schnell zur Versuchung, die schwer zu ignorieren ist.

Zielgruppe: Für wen ist die Playstation 5 Pro gebaut?

Die Playstation 5 Pro richtet sich offensichtlich an die Seite der Community, die jeden Patch von Digital Foundry seziert, Frametimes im Auge behält und bei unsauberen Kanten nicht wegsehen kann. Wenn du dich ärgerst, wenn ein Spiel nur im Performance-Modus flüssig ist, dafür aber sichtbar verwaschen wirkt, dann adressiert Sony mit der Playstation 5 Pro genau deine Schmerzpunkte.

Gelegenheitsspieler oder Familien, die „einfach nur Fifa, ein bisschen Action und ein paar Exklusivtitel“ spielen, können dagegen problemlos bei der Standard-Playstation 5 bleiben. Deren CPU, SSD und generelle Architektur bleiben auch bei der Pro-Variante Basis der Erfahrung. Die große Differenz liegt im Grafikbereich – und der ist primär dann relevant, wenn du ihn bewusst wahrnimmst und wertschätzt.

Blick in die Zukunft: Wie „future-proof“ ist die Playstation 5 Pro?

Ein wichtiger Punkt ist die Lebensdauer des Playstation-5-Ökosystems. Mit der Playstation 5 Pro schafft sich Sony Luft nach oben. Künftige Titel können ihre Grafik ambitionierter auslegen, weil sie wissen: Es gibt eine Hardware-Basis, die deutlich mehr liefern kann als die ursprüngliche Playstation 5. Gleichzeitig müssen alle Spiele weiterhin auf der normalen Playstation 5 laufen – niemand wird gezwungen, sofort umzusteigen.

Für dich als Enthusiast bedeutet das: In den kommenden Jahren dürften immer mehr Spiele Grafikmodi bekommen, die explizit die Playstation 5 Pro adressieren, sei es durch höhere interne Auflösungen, aggressiveres Raytracing oder PSSR-optimierte Bildpfade. Gerade in der Spätphase einer Konsolengeneration zahlt sich mehr GPU-Headroom oft besonders aus, wenn Engines ausgereizt werden und jedes Prozent Leistung zählt.

Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?

Emotional fühlt sich die Playstation 5 Pro wie die Version der Playstation 5 an, die von Anfang an für Grafikfanatiker gedacht war. Endlich stabile 60 FPS in vielen cineastischen Titeln ohne groben Auflösungsverlust, ein deutlich saubereres Upscaling durch PSSR und spürbar stärkeres Raytracing – all das macht einen Unterschied, der sich nicht nur in Benchmark-Diagrammen, sondern direkt auf deinem Bildschirm zeigt.

Aber: Es ist ein Luxus-Upgrade, kein Zwangs-Upgrade. Die Standard-Playstation 5 bleibt eine starke Konsole, und kein aktueller Blockbuster wird plötzlich „unspielbar“, nur weil die Playstation 5 Pro existiert. Wer allerdings Wert auf bestmögliche Bildqualität legt, seine Spielebibliothek langfristig auf der Plattform sieht und ohnehin mit einem High-End-TV oder Monitor spielt, wird sich schwer damit tun, die Playstation 5 Pro nicht zu wollen.

Jetzt die Playstation 5 Pro sichern, bevor die nächste Welle ausverkauft ist

@ ad-hoc-news.de