Playstation 5 Pro: Wie viel Next?Gen steckt wirklich in der neuen Playstation 5?
07.02.2026 - 02:40:15Wenn ein Bossfight deine Reflexe testet, aber das Bild an der Framerate knabbert, wird es hässlich. Genau an diesem Punkt setzt die Playstation 5 Pro an. Die Playstation 5 war stark, aber die Playstation 5 Pro zielt klar auf Spieler, die jede GPU-Reserve ausreizen wollen – mit aggressivem KI-Upscaling, mehr Raytracing-Performance und einem Fokus auf 4K mit stabileren Bildraten. Die Frage: Ist das endlich die Playstation, auf die Hardcore-Gamer gewartet haben?
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Offiziell positioniert Sony die Playstation 5 Pro als High-End-Variante der bekannten Playstation 5. Optisch bleibt sie der aktuellen PS5-Slim-Designlinie treu, unter der Haube wird es dagegen deutlich interessanter. Laut Herstellerinfos auf der offiziellen Seite Playstation 5 Pro liegt der Fokus klar auf deutlich stärkerer Grafikleistung, optimierten Raytracing-Fähigkeiten und einem neuen Upscaling-Ansatz namens PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution).
GPU-Power: Das eigentliche Herzstück der Playstation 5 Pro
Die Original-Playstation 5 war bereits ein massiver Sprung im Vergleich zur PS4, aber sie kam in modernen Engines wie Unreal Engine 5 bei 4K, Raytracing und hohen Framerates sichtbar an Grenzen. Die Playstation 5 Pro setzt genau hier an: Die GPU-Leistung wird deutlich nach oben geschraubt, um anspruchsvolle Effekte nicht nur theoretisch, sondern praktisch spielbar zu machen.
Statt an der CPU-Schraube groß zu drehen, konzentriert sich Sony auf die Grafikpipeline. Das Ergebnis: Mehr Compute-Einheiten, höhere Taktfrequenzen und eine Architektur, die klar darauf ausgelegt ist, Raytracing nicht nur als „Nice-to-have“, sondern als realen Standard im AAA-Bereich zu etablieren. In der Praxis bedeutet das: Wo die normale Playstation 5 bei aktiviertem Raytracing oft auf 30 FPS und dynamische Auflösung zurückgreifen musste, kann die Playstation 5 Pro häufiger stabile 60 FPS anpeilen – natürlich abhängig vom jeweiligen Titel und dessen Support.
PSSR: KI-Upscaling statt roher 4K-Brutalität
Das vielleicht spannendste Feature ist PSSR, Sonys eigener Upscaling-Ansatz. Während die klassische Playstation 5 häufig auf temporale Upscaling-Techniken oder Checkerboarding setzte, geht die Playstation 5 Pro einen Schritt weiter in Richtung KI-unterstütztes Rendering. Das Ziel ist klar: Ein Bild, das wie natives 4K wirkt, aber mit deutlich geringerer interner Renderauflösung berechnet wird.
In der Praxis dürfte das bedeuten, dass viele Spiele intern beispielsweise in 1440p oder darunter rendern, PSSR die fehlenden Informationen intelligent rekonstruiert und du am Ende ein gestochen scharfes Bild auf deinem 4K-Display bekommst. Wenn der Algorithmus sauber arbeitet, wirkt das Bild knackscharf, Kanten flimmern weniger, Details in der Distanz bleiben besser erhalten und die Framerate profitiert massiv.
Der große Unterschied zur Standard-Playstation 5: Dort ist der Spielraum für solche Tricks begrenzter. Die Playstation 5 Pro wurde von Anfang an darauf ausgelegt, KI-Upscaling als zentralen Bestandteil der Grafikstrategie zu nutzen. Für dich heißt das: Höhere Auflösungseindrücke, mehr visuelle Effekte und trotzdem eine Framerate, die sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt.
Raytracing, das nicht mehr nur ein Tech-Demo-Gimmick ist
Raytracing war auf der ursprünglichen Playstation 5 etwas, das man meist nur in „Quality“-Modi wirklich mitbekam – und dann häufig mit 30 FPS bezahlen musste. Die Playstation 5 Pro will hier aufräumen. Dank der deutlich stärkeren GPU und spezifischer Optimierungen für Raytracing sollen Beleuchtung, Reflexionen und Schatten intensiver und gleichzeitig performanter laufen.
Was man erwarten kann: Beleuchtung, die natürlicher reagiert, Spiegelungen, die nicht mehr nach „Fake“ aussehen, und Schatten, die nicht permanent zwischen matschig und zu grob aufgelöst wechseln. Vor allem in dunklen Szenen und bei neondurchfluteten Stadtpanoramen wirken solche Verbesserungen enorm – genau die Art Szenarien, in denen Enthusiasten den Unterschied sofort sehen.
Vergleich mit der normalen Playstation 5: Lohnt sich der Aufpreis?
Die eigentliche Kernfrage ist nicht, ob die Playstation 5 Pro schneller ist – das ist sie. Spannend ist, für wen sich der Sprung von der alten Playstation 5 auf die Playstation 5 Pro wirklich lohnt.
- Du spielst auf einem 4K-TV mit 120 Hz oder planst den Umstieg: Hier beginnt die Playstation 5 Pro richtig zu glänzen. Höhere Framerates bei ähnlicher oder besserer Bildqualität sind genau das Szenario, für das das Gerät gebaut wurde. Wenn ein Spiel einen Performance-Modus mit PSSR nutzt, bekommst du ein sehr scharfes Bild plus spürbar flüssigeres Gameplay.
- Du legst maximalen Wert auf Grafik, Raytracing und cineastische Präsentation: Dann ist der Unterschied zwischen Playstation 5 und Playstation 5 Pro vor allem langfristig relevant. Neue AAA-Titel werden ihre „High-End“-Presets zunehmend für die Pro auslegen, während die Basis-Playstation 5 tendenziell die abgespeckte Variante fährt.
- Du spielst eher casual auf einem älteren 1080p-TV: In diesem Szenario schrumpft der Mehrwert. Ja, die Playstation 5 Pro wird intern sauberer skalieren, flüssiger laufen und Reserven haben, aber der Wow-Effekt ist auf Full HD deutlich kleiner als auf einem starken 4K-Panel.
Die Playstation 5 bleibt für viele Spieler weiterhin absolut ausreichend, besonders wenn man eher Story-Spiele in 30 FPS oder weniger grafikintensive Titel zockt. Wer aber jedes neue Blockbuster-Release in bestmöglicher Qualität erleben will, wird bei der Playstation 5 Pro deutlich seltener das Gefühl haben, im „Komfortmodus“ statt im „Ultra-Modus“ zu spielen.
Zielgruppe: Enthusiasten vs. Gelegenheitsspieler
Die Playstation 5 Pro ist kein Massenmarkt-Muss, sondern klar ein Enthusiasten-Produkt innerhalb des Playstation-Ökosystems. Sie richtet sich an Spieler, die:
- ihre FPS-Value kennen und bewusst zwischen 40, 60 oder 120 FPS unterscheiden,
- HDR-Kalibrierung nicht als Nerv-Fenster, sondern als Pflicht sehen,
- auf Reddit und YouTube Frame-Time-Analysen und Pixel-Peeping betreiben,
- bereits einen sehr guten 4K-TV oder Monitor besitzen oder anschaffen.
Gelegenheitsspieler, die hin und wieder ein paar Runden FIFA, Call of Duty oder ein Open-World-Spiel daddeln, bekommen mit der ursprünglichen Playstation 5 weiterhin ein starkes Paket. Der Unterschied ist da, aber oft nicht entscheidend für den Spaß. Wer allerdings Wert darauf legt, dass kommende Spiele nicht im „Minimum für Konsolen“ laufen, sondern optisch an der PC-Oberklasse kratzen, der wird mit der Playstation 5 Pro auf Sicht der nächsten Jahre besser fahren.
Ökosystem und Kompatibilität
Ein Pluspunkt: Das gesamte bestehende Playstation 5-Ökosystem bleibt dir erhalten. Deine Spielebibliothek, dein Zubehör, dein PS5-Account – alles läuft weiter. Entwickler können gezielt Pro-Patches oder -Modi anbieten, ähnlich wie es in der vorherigen Generation bei PS4 und PS4 Pro gehandhabt wurde. In der Praxis heißt das: Du bekommst bei vielen Titeln auf der Playstation 5 Pro entweder ein schärferes Bild, höhere Framerates, mehr Raytracing oder eine Kombination daraus – ohne deine Sammlung neu aufbauen zu müssen.
Das schafft einen weichen Übergang: Die Playstation 5 bleibt die Basis, die Playstation 5 Pro wird zur High-End-Variante für alle, die bereit sind, für sichtbar bessere Optik und Performance mehr zu investieren.
Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?
Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro kein Gerät, das deine bisherige Playstation 5 über Nacht „alt“ wirken lässt, aber sie setzt ein klares Statement: Wer auch in den kommenden Jahren bei Multiplattform-Titeln nicht kompromissbereit sein will, findet hier genau die richtige Hardware. PSSR-Upscaling sorgt dafür, dass 4K-Gaming weniger ein Kampf gegen die GPU-Grenzen ist und mehr wie der Standard aussieht, den viele sich von Beginn an erhofft hatten.
Für Grafik-Enthusiasten, die Raytracing wirklich im Alltag nutzen wollen, für Competitive-Spieler, die 120 Hz lieben, und für alle, die das Maximum aus ihrem 4K-TV pressen möchten, fühlt sich die Playstation 5 Pro nicht wie Spielerei an, sondern wie das logische, wenn auch teurere, Upgrade. Für Gelegenheitsspieler bleibt sie dagegen eher ein Luxus-Upgrade: beeindruckend, aber nicht zwingend nötig.
Wenn du schon länger mit der Idee spielst, deine Playstation 5 zu ersetzen oder überhaupt erst in die aktuelle Playstation-Generation einzusteigen, ist die Playstation 5 Pro die Version, die dir am längsten Reserven bieten wird. Die Kombination aus stärkerer GPU, cleverem PSSR-Upscaling und spürbar besserem Raytracing sorgt dafür, dass neue Releases seltener wie abgespeckte Konsolenports wirken – und öfter wie das, was Entwickler eigentlich im Kopf hatten.
Jetzt zur Playstation 5 Pro greifen, bevor die Next-Gen-Blockbuster richtig loslegen


