Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt im Upgrade der Playstation 5 wirklich?
16.02.2026 - 00:12:01Wenn die Lüfter der Playstation 5 Pro aufheulen und der erste Raytracing-Reflex im dunklen Regen asphaltierter Cyberpunk-Straßen aufblitzt, spürst du sofort: Das ist mehr als ein kleines Mid-Gen-Refresh. Die Playstation 5 war stark, aber hier zieht Sony die Schrauben für Grafik-Enthusiasten spürbar an. Die Frage ist nur: Reicht das Plus an GPU-Leistung, PSSR-Upscaling und Raytracing, um den Aufpreis zu rechtfertigen?
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Offiziell positioniert Sony die Playstation 5 Pro als leistungsstärkere Variante der bestehenden Playstation 5. Auf der Herstellerseite unter playstation.com wird der Fokus klar: mehr GPU-Leistung, deutlich verbessertes Raytracing und ein eigener Upscaling-Ansatz namens PSSR, der die rohe Performance clever streckt. Kein Generationssprung, aber ein klares Signal an alle, die in 4K nicht nur ankommen, sondern bleiben wollen.
Im Kern steckt weiterhin die bekannte PS5-Architektur, aber die Pro-Variante dreht vor allem an einem Regler: der Grafik-Power. Die GPU wurde massiv aufgebohrt, um moderne Effekte nicht nur anzukratzen, sondern stabil darzustellen. Gerade bei 4K-Zielauflösung und Raytracing stößt die Standard-Playstation 5 immer öfter an ihre Grenzen – dynamische Auflösung, weiche Kanten, schwankende Bildschärfe. Die Playstation 5 Pro will genau dort aufräumen.
Der Clou: PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) – Sonys eigenes KI- bzw. algorithmusgestütztes Upscaling-Verfahren. Ähnlich wie DLSS oder FSR rendert die Konsole ein Bild intern mit geringerer Auflösung und skaliert es dann intelligent hoch. Das Ziel: mehr FPS, ohne dass das Bild zu einem matschigen Pixelbrei verkommt. In der Praxis bedeutet das: Der Framecounter klettert, während Kanten ruhig und Details klar bleiben. Genau das, was du willst, wenn du zwischen 4K-Output und flüssigem Gameplay nicht mehr wählen möchtest.
Während auf der Standard-Playstation 5 viele Titel visuell beeindruckend sind, aber oft bei 30 FPS mit Raytracing oder schwankender 4K-Schärfe laufen, kann die Playstation 5 Pro die Gewichtung neu verteilen. Entwickler erhalten mehr GPU-Headroom, um etwa:
- höhere interne Auflösungen bei gleichem FPS-Ziel zu fahren,
- Raytracing mit mehr Strahlen, höherer Präzision oder in mehr Szenen zu aktivieren,
- stabilere 60 FPS in Quality- oder Balanced-Modi anzubieten.
Das Resultat: Das Bild wirkt oft knackscharf, ohne dass der Controller sich wie durch Sirup anfühlt. Gerade schnelle Shooter, Actiongames mit dichten Effekten oder Rennspiele profitieren massiv von diesem zusätzlichen Grafikpuffer. Wenn du einmal ein sauberes 4K-Upscaling mit stabilen 60 FPS siehst, willst du ungern zurück zur Standard-PS5, wo der Framecounter im Effektgewitter noch gelegentlich stolpert.
Ein zentraler Baustein des Upgrades ist das verbesserte Raytracing. Auf der normalen Playstation 5 ist Raytracing häufig ein Kompromiss: hübsche Spiegelungen, aber spürbar reduzierte Auflösung oder Bildrate. Mit der Playstation 5 Pro werden mehr Raytracing-Pipelines parallel gestemmt, Reflektionen und Schatten können dichter, glaubwürdiger und vor allem häufiger aktiviert werden, ohne dass das Spielerlebnis einbricht.
In Spielen mit vielen spiegelnden Oberflächen – Neonstädte, Regen, Pfützen, Glasfassaden – wirkt das Bild plötzlich deutlich moderner. Lichtquellen reagieren sichtbarer auf die Umgebung, Schatten fallen natürlicher, und dunkle Szenen gewinnen an Tiefe statt nur abzudunkeln. Es ist dieses subtile, aber präsente „Next-Gen-Gefühl“, das mit der Standard-PS5 nur punktuell aufblitzt und mit der Pro deutlich öfter greifbar wird.
Raytracing bleibt natürlich weiterhin ein Performance-Fresser, doch genau hier greift die Kombination aus stärkerer GPU und PSSR-Upscaling. Anstatt Effekte komplett zu streichen, können Studios nun aggressiver mit ihnen spielen, ohne in die 30-FPS-Hölle zurückzufallen. Endlich stabile 60 FPS mit anspruchsvollen Licht- und Spiegeleffekten sind nicht mehr reine Wunschvorstellung, sondern für viele AAA-Titel ein realistisches Ziel.
Die Standard-Playstation 5 ist alles andere als schwach – sie bleibt eine der stärksten Konsolen, die je entwickelt wurden. Doch seit ihrem Launch sind die Ansprüche gewachsen: 4K-Fernseher mit VRR, feinere Panels, Gamer, die nicht mehr bereit sind, zwischen einem unsauberen 60-FPS-Performance-Modus und einem cinematischen, aber trägen 30-FPS-Quality-Modus zu wählen. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an.
Der Unterschied zeigt sich nicht unbedingt im Startmenü, sondern im Detail: höhere Auflösung in dichten Spielszenen, weniger sichtbare Treppchenbildung an Kanten, klarere Texturen in Bewegung. Wo die Standard-Playstation 5 bei bombastischen Szenen die interne Auflösung herunterdreht, kann die Pro diese Momente souveräner durchziehen. Du merkst es dann, wenn das Bild bei Explosionen oder Schnellsprints nicht mehr sichtbar nachgibt.
Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt stark davon ab, wem du dich zuordnest:
- Enthusiast / Grafik-Fetischist: Wenn du Unterschiede zwischen 1440p und sauberem 4K erkennst, wenn dir weiche Schatten, präzise Spiegelungen und stabile 60 FPS wichtig sind, dann ist die Playstation 5 Pro im Prinzip für dich gebaut. Hier kaufst du nicht einfach nur eine neue Konsole, sondern mehr Headroom für die nächsten Jahre.
- Kompetitiver Spieler: Spielst du primär Shooter, Battle Royale oder Fighting Games, in denen jede Millisekunde zählt, profitierst du von stabileren FPS-Modi und klarerer Bildschärfe in Bewegung. Zielerfassung wirkt ruhiger, Motion Blur und Pixelbrei in schnellen Drehungen werden reduziert.
- Gelegenheitsspieler: Zockst du nur gelegentlich Story-Games, bist mit 30 FPS okay und sitzt vielleicht nicht direkt vor einem großen 4K-OLED, ist die Standard-Playstation 5 weiterhin eine sehr gute Wahl. Viele Titel sehen bereits dort hervorragend aus, und die Mehrleistung der Pro wäre für dich eher ein Nice-to-have als ein Must-have.
Die Playstation 5 Pro ist also kein Pflichtkauf für jeden, sondern ein Luxus-Upgrade für alle, die sich an den feinen technischen Unterschieden erfreuen. Aber genau diese Zielgruppe hat Sony im Blick – und liefert dort ab, wo es zählt: GPU-Power, Upscaling-Qualität und Raytracing-Stabilität.
Ein weiterer Punkt, der oft unterschätzt wird: die Zukunftssicherheit. In den kommenden Jahren werden Engines aggressiver auf hochwertige Beleuchtung, globales Illumination-Mapping und aufwändigere Shader setzen. Die Standard-Playstation 5 wird das mit Abstrichen abbilden, die Playstation 5 Pro hat hier von Anfang an mehr Luft nach oben. Wer seine Library langfristig aufbaut und jeden großen AAA-Release direkt mit den besten Grafik-Einstellungen erleben will, fährt mit der Pro spürbar entspannter.
Trotzdem bleibt wichtig: Die Pro macht deine Spiele nicht plötzlich unspielbar auf der Standard-PS5. Es geht um Qualitätssprünge, nicht um harte Abgrenzung. Auf der Playstation 5 laufen die Games weiterhin sehr gut, auf der Playstation5 Pro oft einfach noch klarer, ruhiger und technisch runder.
Unterm Strich positioniert sich die Playstation 5 Pro als das, was viele sich seit Jahren wünschen: eine echte Enthusiasten-Variante der Playstation mit Fokus auf 4K, Raytracing und sauberem High-FPS-Gaming. Kein Marketing-Gimmick, sondern ein ehrliches Plus an GPU-Leistung, kombiniert mit smarter Software in Form von PSSR. Wer jahrelang mit PC-Upgrades geliebäugelt, aber nie die Plattform wechseln wollte, bekommt hier eine sehr schlüssige Antwort im Konsolen-Ökosystem.
Für Gelegenheitsspieler ist die Standard-Playstation 5 weiterhin ein starker, oftmals völlig ausreichender Einstieg in die aktuelle Generation. Für alle, die sich bei jedem Digital Foundry Breakdown ertappen, wie sie Frame-Times vergleichen und Pixel zählen, ist die Playstation 5 Pro dagegen gefährlich attraktiv: weniger Kompromisse, mehr Reserven und spürbar bessere Grafik-Modi bei vielen kommenden Titeln.
Wenn du dir also die Frage stellst, ob es ein Pflichtkauf oder ein Luxus-Upgrade ist, lautet die ehrliche Antwort: Es ist ein Luxus – der sich für Technik-Fans sehr richtig anfühlt. Wer die Wahl hat und die Mehrkosten verschmerzen kann, wird mit der Playstation 5 Pro in den nächsten Jahren einfach seltener das Gefühl haben, „auf der schlechteren Version“ zu spielen.
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