Playstation 5 Pro – lohnt das Upgrade von der Playstation 5 für Hardcore-Gamer?
08.02.2026 - 10:42:34Wer heute noch mit der klassischen Playstation 5 spielt und bei neuen Blockbustern denkt: "Mehr geht da doch eigentlich noch", schaut sehr genau auf die Playstation 5 Pro. Sony zielt klar auf Enthusiasten, die Raytracing nicht nur als Buzzword wollen, sondern als festen Teil des Grafik-Looks – ohne Ruckler, ohne matschige Auflösung, auch bei großen Open-World-Games.
Die Playstation 5 Pro ist kein kleiner Refresh, sondern ein Fokus-Upgrade auf GPU-Leistung und Bildqualität. Die Frage ist: Kriegen Gamer hier endlich die Power, die zu 4K-Fernsehern und High-End-Soundsetups passt – oder ist das nur ein schicker Zwischenschritt zur nächsten Generation?
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Offizielle Infos, technische Daten und Sonys eigene Positionierung der Playstation 5 Pro findest du direkt bei PlayStation. Klar ist: Der Fokus liegt auf drei Pfeilern – mehr GPU-Leistung, das neue PSSR-Upscaling und deutlich kräftigeres Raytracing.
Rein technisch schlägt das Herzstück der Playstation 5 Pro in der Grafikeinheit. Sony erhöht die GPU-Power im Vergleich zur ursprünglichen Playstation 5 deutlich und bringt eine modernisierte Architektur ins Spiel, die stärker auf hohe Auflösungen und RT-Last ausgelegt ist. In der Praxis bedeutet das: Szenen, bei denen die Standard-Playstation 5 schon hörbar ins Schwitzen kommt, fühlen sich auf der Playstation 5 Pro souveräner an.
Gerade bei Titeln mit aufwendigem Raytracing wird der Unterschied spannend. Wo die Playstation 5 oft auf niedrigere RT-Qualität, geringere Auflösung oder aggressives Temporal-Upscaling ausweichen muss, kann die Playstation 5 Pro mehr Details halten. Spiegelungen wirken klarer, Schatten weicher und weniger flimmerig, Lichtkegel und Reflexionen ziehen dich stärker in die Spielwelt. Das Bild wirkt – im besten Fall – so, als hätte jemand den Schalter von "Kompromiss" auf "Endlich so, wie es gedacht war" gestellt.
Ein zentrales Buzzword bei der Playstation 5 Pro ist PSSR – PlayStation Spectral Super Resolution. Hinter dem Marketingnamen steckt im Kern KI-gestütztes Upscaling, vergleichbar mit dem, was PC-Gamer von DLSS, FSR oder XeSS kennen. Ein Spiel rendert intern in einer niedrigeren Auflösung, PSSR skaliert das Bild auf eine höhere Zielauflösung hoch und versucht dabei, Schärfe, Kantenglättung und Details zu verbessern.
Im Idealfall heißt das: Du siehst ein 4K-Bild, das fast nativ wirkt, während die GPU intern viel weniger Pixel stemmen muss. Mehr Headroom für stabile 60 FPS, mehr Raum für stärkeres Raytracing oder höhere Grafik-Presets. Das ist genau die Art von Technik, die eine Mittelgeneration wie die Playstation 5 Pro sinnvoll macht. Ohne PSSR müsste Sony für echtes 4K mit Raytracing eine absurd große GPU verbauen – teuer, heiß, ineffizient.
Wie gut PSSR in der Praxis funktioniert, hängt natürlich davon ab, wie konsequent und sauber Entwickler es integrieren. Aber die Richtung ist richtig: weg von harter Auflösungsskalierung und hin zu smarter Rekonstruktion. Subjektiv sorgt das bei passenden Titeln für einen Moment, in dem man vor dem TV sitzt und denkt: "Okay, das fühlt sich plötzlich wie High-End-PC an." Das ist genau der Sweet Spot, den die Playstation 5 Pro treffen will.
Raytracing ist die andere große Baustelle, bei der die ursprüngliche Playstation 5 immer wieder ihre Grenzen gezeigt hat. Klar, sie kann RT – aber oft nur in moderaten Settings oder mit harten Kompromissen bei der Auflösung.
Die Playstation 5 Pro greift hier mit mehr RT-Leistung ein. Für dich als Spieler bedeutet das potenziell:
- Mehr Szenen, in denen Raytracing überhaupt aktiv ist, statt nur in einzelnen Modi.
- Bessere Spiegelungen: weniger verwaschene RT-Reflections, mehr Details in Pfützen, Fenstern und Metalflächen.
- Stabilere Framerates bei aktivem RT, also nicht ständig zwischen 40 und 60 FPS schwankende Modi.
- Spielwelten, die durch globales Licht und korrekte Schatten einfach "richtiger" aussehen.
Der Unterschied ist nicht immer so brachial wie ein Generationssprung, aber in gut optimierten Spielen fällt er auf: Lichtstimmungen wirken dichter, Innenräume glaubwürdiger, Neon-Städte bekommen diesen feuchten, reflektierenden Look, der bisher eher High-End-PCs vorbehalten war. Gerade wer Wert auf Atmosphäre legt, wird sich bei manchen Spielen fragen, wie man das je anders spielen konnte.
Die spannende Frage: Wenn du bereits eine Playstation 5 besitzt, warum solltest du die Playstation 5 Pro ernsthaft in Betracht ziehen? Zeit für einen ehrlichen Vergleich.
Leistung: Die Playstation 5 Pro bietet deutlich mehr GPU-Power als die Standard-Playstation 5. Erwartbar sind stabilere 60 FPS in Szenen, in denen die Basisversion kämpfen muss, sowie mehr 120-Hz-Optionen in kompetitiven Games. Wer schnell auf Performance-Modi wechselt, wird das zu schätzen wissen.
Bildqualität: Mithilfe von PSSR kann die Playstation 5 Pro bei hohen Auflösungen ein saubereres, schärferes Bild liefern, gerade auf großen 4K-TVs. Das flimmerige Kantenkrabbeln mancher PS5-Spiele wird sichtbar entschärft – das Bild wirkt ruhiger, klarer, "erwachsener".
Raytracing: Der größte Sprung liegt im Zusammenspiel aus RT und Auflösung. Was auf der Playstation 5 oft wie ein Kompromissmodus wirkt (RT an, aber Auflösung im Keller), kann auf der Playstation 5 Pro eher zum Standard werden. Spiele, die speziell für die neue Hardware optimiert werden, dürften hier die größten Aha-Momente liefern.
CPU und allgemeine Erfahrung: Der Fokus liegt klar auf Grafik. Wer auf Ladezeiten, SSD-Features und Controller-Erlebnis schaut, bekommt weitgehend dasselbe Grundgefühl wie bei der Playstation 5 – was auch völlig okay ist, denn das war bereits stark.
Die nüchterne Wahrheit: Für Gelegenheitsspieler, die hauptsächlich Singleplayer-Titel gemütlich im Quality-Modus zocken und vielleicht nicht einmal im Detail unterscheiden, ob das jetzt 1440p oder 2160p sind, ist die Standard-Playstation 5 weiterhin ein sehr gutes Gerät. Die Playstation 5 Pro entfaltet ihre Stärke bei Spielern, die Bildqualität und Framerate aktiv wahrnehmen, vergleichen und wertschätzen.
Die Playstation 5 Pro richtet sich an zwei Gruppen besonders deutlich:
- Enthusiasten und Grafik-Nerds: Wer Digital-Foundry-Videos bingewatcht, Frame-Time-Diagramme liebt und genau weiß, wie sich 40 FPS im Vergleich zu 60 FPS anfühlen, ist exakt die Zielgruppe. Hier ist die Playstation 5 Pro kein Lifestyle-Gadget, sondern ein logischer Schritt.
- Kompetitive Gamer: Wer Shooter, Battle-Royales oder Fighting Games auf einem 120-Hz-TV oder -Monitor spielt, will möglichst stabile, hohe Framerates. Die Playstation 5 Pro bietet mehr Puffer, um genau das bei kommenden Titeln zu halten.
Daneben gibt es eine dritte, nicht zu unterschätzende Gruppe: Spieler mit großem, hochwertigem 4K-TV, die sich an unscharfem TAA-Upscaling und flimmernden Details stören. Wenn du öfter denkst: "Das Game ist geil, aber mein TV kann mehr als das", dann passt die Playstation 5 Pro ziemlich gut in diese Lücke.
Für klassische Feierabend-Gamer, die ein paar Mal pro Woche zocken, ohne Technikbrille, bleibt die Frage: Muss es wirklich die Playstation 5 Pro sein? Die ehrliche Antwort: Nein, du musst nicht upgraden. Aber wenn du neu in die Playstation-Welt einsteigst, lohnt es sich, direkt zur Playstation 5 Pro zu greifen, um mehr Reserven für die nächsten Jahre mitzunehmen.
Gerade wenn kommende Blockbuster mit massiven Welten, RT-Effekten und höheren Grafikstandards erscheinen, wird die Playstation 5 Pro vermutlich die stabilere, zukunftssicherere Basis liefern. Der Komfort, einen neuen Titel einzulegen und automatisch den besten Modus mit hoher Framerate und starkem Bild zu bekommen, hat einen realen Wert – gerade, wenn man nicht jede einzelne Grafikoption jonglieren will.
Am Ende läuft alles auf eine ehrliche Einschätzung hinaus: Wie wichtig sind dir Bildqualität und Performance – und wie viel bist du bereit, für einen spürbaren, aber nicht generationenwechselnden Sprung zu zahlen?
Die Playstation 5 Pro ist kein Pflichtkauf für alle, aber sie ist ein starkes Upgrade für alle, die ihre Spiele auf dem bestmöglichen Niveau innerhalb des Playstation-Ökosystems erleben wollen. Das Bild wirkt schärfer, Raytracing wird alltagstauglicher und Framerates bleiben häufiger da, wo sie hingehören: stabil.
Wenn du bereits eine Playstation 5 hast und vor allem storylastige Spiele gemütlich zockst, kannst du in Ruhe abwarten und schauen, wie stark künftige Titel die Playstation 5 Pro wirklich ausreizen. Wenn du aber jetzt schon Punkt für Punkt bei Technikvergleichen mitliest, FPS-Drops dich nerven und dein 4K-TV nach mehr schreit, fühlt sich die Playstation 5 Pro weniger nach Luxus und mehr nach logischer Konsequenz an.
Wer dagegen gerade erst überlegt, in das Playstation-Ökosystem einzusteigen, steht vor einer klaren Wahl: Die Standard-Playstation 5 ist der günstige Einstieg, die Playstation 5 Pro ist das "Best Case"-Setup für die nächsten Jahre. In Anbetracht der Richtung, in die AAA-Grafik sich entwickelt, ist der Aufpreis für viele Enthusiasten gut begründbar – vor allem, wenn man viele große Titel direkt zum Release mit maximalem Genuss spielen will.
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