Playstation 5, Playstation 5 Pro

Playstation 5 Pro im Technik-Check: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der Playstation 5?

12.05.2026 - 06:36:58 | ad-hoc-news.de

Die Playstation 5 Pro schiebt Sonys Konsole spürbar nach vorne. Mehr GPU-Leistung, smarteres Upscaling und besseres Raytracing – lohnt sich das Upgrade von der Playstation 5 für Hardcore-Gamer wirklich?

Playstation 5 Pro im Technik-Check: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der Playstation 5? - Foto: über ad-hoc-news.de
Playstation 5 Pro im Technik-Check: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der Playstation 5? - Foto: über ad-hoc-news.de

Wenn die Lichter im Zimmer runtergedimmt sind, der Controller vibriert und der Soundtrack dröhnt, entscheidet nicht das Datenblatt, sondern das Gefühl. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an: Sie nimmt das Fundament der Playstation 5 und dreht Regler auf, die für Enthusiasten entscheidend sind – Bildschärfe, Framerate, Raytracing. Die Frage ist nicht, ob Games darauf laufen. Die Frage ist: Fühlt sich das nach einem echten Next-Gen-Upgrade an oder nur nach einem leicht getunten Refresh?

Die Playstation 5 hat den Einstieg in die aktuelle Generation markiert, die Playstation 5 Pro will jetzt das Performance-Segment besetzen. Wer seit Jahren in 4K spielt, die Grenzen der Standard-PS5 spürt und beim Wort "Raytracing" nicht an Marketing, sondern an echte Lichtsimulation denkt, wird hier sehr genau hinschauen.

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Sonys eigene Beschreibung der Playstation 5 Pro macht klar, wohin die Reise geht: mehr GPU-Power, ein smarter KI-Upscaling-Ansatz namens PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) und gezielte Verbesserungen beim Raytracing. Die Playstation 5 war die Basis, die Playstation 5 Pro soll das Ding für Leute sein, die bei jedem Frame und jedem Pixel hinschauen – vor allem auf großen 4K-OLEDs, Mini-LED-TVs oder schnellen 120-Hz-Monitoren.

Die Standard-Playstation 5 bleibt im Line-up und bleibt eine starke Konsole. Aber zwischen diesen beiden Geräten klafft inzwischen eine Lücke, die technisch relevant ist. Genau diese Lücke füllt die Playstation 5 Pro mit roher GPU-Leistung und einem Upscaling-Ansatz, der nicht nach Trickserei aussieht, sondern nach cleverer Nutzung von KI und temporalen Bilddaten.

Werfen wir einen präzisen Blick auf das, was die Playstation 5 Pro faktisch besser macht – und darauf, für wen sich der Aufpreis wirklich lohnt und wer mit der normalen Playstation 5 immer noch völlig glücklich sein kann.

GPU-Power: Wo die Playstation 5 Pro der Playstation 5 davonzischt

Die GPU ist das Herzstück jeder modernen Gaming-Maschine, und genau hier setzt Sony an. Während die Playstation 5 bereits mit einer RDNA-2-basierten Grafiklösung arbeitet, geht die Playstation 5 Pro konsequent Richtung RDNA 3+ / maßgeschneiderte Sony-Architektur. Wichtiger als Namen sind die Effekte in echten Games.

Die Playstation 5 kommt mit rund 10,3 TFLOPS Rechenleistung daher. Die Playstation 5 Pro legt hier massiv nach und peilt laut Herstellerangaben und Entwicklerinfos über 60 % mehr GPU-Leistung an. Klingt abstrakt, in der Praxis heißt das: mehr Spielraum bei Auflösung, Effekten und stabilen Framerates, insbesondere wenn Raytracing ins Spiel kommt.

Wo die normale Playstation 5 oft mit dynamischer Auflösung arbeitet, um 60 FPS halbwegs stabil zu halten, kann die Playstation 5 Pro häufiger eine höhere interne Renderauflösung anlegen und dann über ihr KI-Upscaling PSSR ein Bild liefern, das auf einem 4K-Panel schlicht sauberer wirkt. Kanten werden feiner, Details bleiben bei Bewegung besser erhalten, und das Bild wirkt weniger "matschig", wenn Effekte durch die Decke gehen.

Besonders spannend wird es, wenn Entwickler ihren Spielen spezielle Grafikmodi für die Playstation 5 Pro spendieren: etwa ein Performance-RT-Mode, der auf der Standard-Playstation 5 nicht drin ist. Mehr Shader-Power bedeutet, dass Reflexionen, Schatten und globale Beleuchtung mit Raytracing weniger stark auf Kosten der Framerate gehen.

PSSR: KI-Upscaling, aber für Gamer, die jede Artefaktbildung hassen

PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) ist Sonys große Wette im Bereich Upscaling. Die Playstation 5 setzt vor allem auf klassische interne Skalierungsverfahren und temporales Anti-Aliasing. Das funktioniert, aber jeder, der auf einem großen 4K-Panel zockt, kennt die Kompromisse: Treppen an Kanten, teilweise weiche Texturen, leichte Unschärfen bei schnellen Kameraschwenks.

Die Playstation 5 Pro geht hier einen anderen Weg. PSSR nutzt maschinelles Lernen und spektrale Analyse, um aus einer niedrigeren internen Renderauflösung ein Bild zu generieren, das auf 4K einfach deutlich knackiger wirkt. Technisch sitzt PSSR auf einem zusätzlichen Hardware-Block, der für genau diese Aufgabe optimiert ist. Der Clou: Entwickler können die interne Auflösung tiefer ansetzen, ohne dass das Bild direkt nach kompromissbehaftetem Upscaling aussieht.

In der Praxis bedeutet das beispielsweise: Ein Spiel rendert intern mit 1440p oder sogar leicht darunter, PSSR rechnet das Bild auf 4K hoch. Durch die Nutzung von Bewegungsvektoren, temporalen Informationen und KI-Trainingsdaten erkennt der Algorithmus Kanten, Details und Feinstruktur besser, als es ein simpler Upscaler könnte. Die Folge ist ein Bild, das an vielen Stellen näher an nativem 4K hängt, aber deutlich weniger Rechenleistung frisst.

Genau hier liegt der große Unterschied zur Playstation 5: Wo die Standardkonsole bei anspruchsvollen Titeln oft zwischen Auflösung und Framerate jonglieren muss, kann die Playstation 5 Pro durch PSSR beides besser zusammenbringen. Endlich stabile 60 FPS, ohne dass das Bild beim schnellen Drehen der Kamera völlig absäuft – das ist der Sweetspot, auf den diese Konsole abzielt.

Wichtig ist: PSSR ist keine Zauberei. Wenn Entwickler das Feature halbherzig nutzen oder ihre Spiele ohnehin hart auf Kante programmieren, sind keine Wunder zu erwarten. Aber dort, wo Studios die Zeit investieren, das Feature sauber zu integrieren, wird der Unterschied gegenüber der Playstation 5 klar sichtbar sein: weniger Flimmern, schärfere Konturen, ruhigeres Gesamtbild.

Raytracing: Von Marketing-Buzzword zu spürbarem Mehrwert

Raytracing auf der Playstation 5 war ein Kompromiss: Ja, es gab Reflexionen, bessere Schatten und teils aufwendigere Beleuchtung, aber fast immer zum Preis von geringerer Auflösung oder niedrigerer Framerate. Viele Spieler haben den RT-Modus ausprobiert, genickt und sind dann zurück in den Performance-Mode gewechselt.

Die Playstation 5 Pro erhöht nicht nur die rohe Shaderleistung, sondern verbessert auch die Raytracing-Fähigkeiten spürbar. Mehr RT-Units, effizientere Beschleunigung der Strahlenberechnung – das gesamte Rendering-Budget wächst, und genau das ist für Raytracing entscheidend. Denn RT ist gnadenlos teuer, wenn es schlecht angebunden wird.

Im Vergleich zur Playstation 5 kann die Playstation 5 Pro je nach Szenario deutlich mehr Strahlen pro Pixel berechnen und gleichzeitig eine höhere Renderauflösung halten. Das führt zu realistischeren Reflexionen, saubereren Kontakt-Schatten und glaubwürdigerer globaler Beleuchtung. Wasseroberflächen spiegeln die Umgebung detaillierter, Fensterscheiben wirken nicht mehr wie verwaschene Texturfelder, sondern wie echte Glasflächen mit Tiefe.

In Games, die RT bisher nur im Quality-Mode angeboten haben, können mit der Playstation 5 Pro neue Hybrid-Modi entstehen: 60 FPS, sauberes PSSR-Upscaling, Raytracing-Reflexionen in reduzierter Auflösung – aber in Summe ein Paket, das sich deutlich "nächste Stufe" anfühlt. Die Standard-Playstation 5 ist an dieser Stelle oft am Ende ihrer Möglichkeiten, weil ihr schlicht das GPU- und RT-Budget ausgeht.

Auch bei Schatten macht sich das bemerkbar. Auf der Playstation 5 sind weich auslaufende, physikalisch plausiblere Schatten im Raytracing-Modus spürbar teurer. Die Playstation 5 Pro kann hier mehr Qualität liefern, ohne gleich die Framerate halbieren zu müssen. Für Enthusiasten, die sich an flimmernden Schatten und unlogischen Lichtquellen stören, ist das ein spürbares Upgrade.

CPU, Speicher, I/O: Feintuning statt radikaler Umbau

Die Playstation 5 hatte schon beim Launch mit ihrem schnellen SSD-Subsystem und dem I/O-Design deutlich gemacht, dass Ladezeiten kein Thema mehr sind. Die Playstation 5 Pro baut darauf auf, dreht aber nicht alles komplett um. Der Fokus liegt klar auf der GPU und dem PSSR-Block, aber das gesamte System ist so ausgelegt, dass auch komplexere Asset-Ströme sauber bedient werden können.

Das bedeutet: Texturen in höherer Auflösung, komplexere Geometrie, mehr Streaming von Welt-Daten – all das wird durch den bestehenden, bereits starken I/O-Stack getragen. Die Playstation 5 Pro nutzt diesen Vorteil aus, insbesondere wenn Entwickler die zusätzlichen GPU-Reserven für detailliertere Welten verwenden wollen, statt nur Framerate und Auflösung zu pushen.

Für dich als Spieler fühlt sich das so an: Du springst in ein Open-World-Game, rast mit Highspeed durch die Stadt oder eine dichte Fantasy-Landschaft, und die Welt bleibt stabil. Keine plötzlich nachladenden Texturen, kein sichtbares Pop-in von Objekten, nur selten spürbare Streaming-Hänger – vorausgesetzt, der Port ist ordentlich gebaut. Die Playstation 5 kann das bereits gut, aber wenn die Grafikbudgets steigen, hilft die zusätzliche Power der Playstation 5 Pro, diesen Komfort zu halten.

Bildmodi: 4K, 120 Hz, VRR – wo die Playstation 5 Pro ihren Vorsprung ausspielt

Schon die Playstation 5 unterstützt 120-Hz-Displays, VRR (Variable Refresh Rate) und 4K-Ausgabe. In der Praxis war es aber häufig so, dass 120 FPS eher die Ausnahme waren und VRR vor allem dazu diente, leichte Schwankungen in 60-FPS-Modi zu kaschieren. Die Playstation 5 Pro kann durch ihre Mehrleistung öfter ernst gemeinte High-Frame-Rate-Modi bieten.

Stell dir einen Titel vor, der auf der Playstation 5 mit 60 FPS und stark dynamischer Auflösung läuft. Auf der Playstation 5 Pro könnte derselbe Titel bei nur leicht reduzierter Obergrenze der grafischen Effekte auch 90 oder 120 FPS anvisieren, ohne sich komplett zu zerreißen. Natürlich hängt das immer am Entwickler – aber die Hardware-Basis ist vorhanden.

Auf modernen 120-Hz-OLEDs oder Mini-LED-TVs wird genau das sichtbar: Kamera-Schwenks sehen ruhiger aus, Bewegungen wirken direkter, und Eingaben fühlen sich sauberer an. Gerade kompetitive Spieler, die von PC-Setups mit hohen Framerates kommen, werden hier deutlich weniger das Gefühl haben, bei der Playstation 5 Pro auf einen zu harten Kompromiss zu wechseln.

Gleichzeitig erlaubt PSSR, die nominelle 4K-Ausgabe beizubehalten, auch wenn intern die Auflösung für 120 FPS reduziert wird. Das Resultat ist ein Bild, das nicht nach 1080p von 2013 aussieht, sondern nach sauber hochgerechneter, moderner Darstellung. Die Playstation 5 wirkt in diesen Szenarien oft sichtlich angestrengter, muss weiter runter mit der internen Auflösung, und das merkst du – besonders auf 65 Zoll und mehr.

Enthusiasten vs. Gelegenheitsspieler: Wer braucht die Playstation 5 Pro wirklich?

Die wichtigste Frage ist nicht, wie viele TFLOPS die Playstation 5 Pro hat. Die wichtigste Frage ist: Siehst du den Unterschied – und ist er dir das Geld wert?

Für Gelegenheitsspieler, die ein gutes 4K-Gerät haben, aber keinen gesteigerten Wert auf Grafikmodi legen, wird die Playstation 5 weiterhin eine verdammt starke Maschine bleiben. Du startest FIFA, Call of Duty, ein Story-Adventure, alles sieht gut aus, Ladezeiten sind kurz, die Erfahrung ist sauber. Wenn du nicht regelmäßig in Digital-Foundry-Videos abtauchst und Frame-Time-Grafen analysierst, wirst du mit der normalen Playstation 5 noch lange glücklich sein.

Anders bei Enthusiasten. Wenn du jedes Grafikmenü durchklickst, wenn dich Tearing nervt, wenn du Unterschiede zwischen Quality-Mode und Performance-Mode in Sekundenbruchteilen erkennst, dann wird die Playstation 5 Pro sehr schnell attraktiv. Gerade in Titeln mit Raytracing, auf großen 4K-Displays oder in zukünftigen AAA-Produktionen mit immer höheren Ansprüchen an Geometrie und Effekte könnte die Playstation 5 an ihre Grenzen kommen – die Playstation 5 Pro schiebt diesen Punkt nach hinten.

Auch PC-Gamer, die sich mit der Playstation 5 arrangiert haben, weil Exklusivtitel hier einfach zuhause sind, werden die Playstation 5 Pro anders sehen. Du kommst von 120+ FPS auf dem Rechner, bist hohe Bildschärfe durch DLSS oder FSR gewohnt, und genau in diese Lücke stößt PSSR. Der Sprung von der Playstation 5 auf die Playstation 5 Pro fühlt sich dann weniger wie ein Konsolen-Upgrade und mehr wie ein Schritt Richtung hochwertig getuntem PC-Erlebnis an.

Preis-Leistungs-Frage: Lohnt sich der Aufpreis gegenüber der Playstation 5?

Ob sich die Playstation 5 Pro lohnt, steht und fällt mit der Differenz zur Playstation 5 im Handel. Wenn du bereits eine Playstation 5 besitzt, musst du dir zwei Fragen stellen:

  • Spielst du vor allem aktuelle AAA-Titel, die grafisch alles ausreizen?
  • Hast du ein 4K-Display (idealerweise OLED oder hochwertiges LCD) und nutzt 60 FPS und mehr aktiv?

Wenn du beide Fragen mit Ja beantwortest, hat die Playstation 5 Pro ein starkes Argument auf ihrer Seite. Du bekommst stabilere Framerates, saubere Upscaling-Qualität, bessere Raytracing-Modi und mehr grafische Luft nach oben für die nächsten Jahre. Für Vielspieler und Technik-Fans fühlt sich der Aufpreis nicht wie Luxus, sondern wie ein Qualitätsfilter an, der jeden Abend vorm Bildschirm auf dich wirkt.

Wenn du allerdings vorwiegend Indie-Games, frühere Generationen über Abwärtskompatibilität oder stylische, aber technisch weniger hungrige Titel spielst, wird der Mehrwert schrumpfen. Diese Games laufen auf der Playstation 5 ohnehin schon hervorragend. Die Playstation 5 Pro ist dann nicht übertrieben, aber sie spielt ihre Stärken einfach seltener aus.

Spannend ist auch der Vergleich für Neueinsteiger. Wenn du bisher keine Playstation 5 besitzt und direkt einsteigen willst, wird die Playstation 5 Pro sich als High-End-Option neben der Standard-Playstation 5 positionieren. Eine Playstation 5 bleibt das bessere Angebot, wenn Budget und Preis-Leistung im Fokus stehen. Die Playstation 5 Pro wird zur Wahl für alle, die bewusst sagen: "Ich will das beste Playstation-Erlebnis, das es aktuell gibt."

Kompatibilität und Ökosystem: Alles bleibt, nur schneller und schöner

Ein Vorteil, den Sony klar ausspielt: Die Playstation 5 Pro greift nahtlos in das bestehende Ökosystem der Playstation 5 ein. Deine PS5-Games, dein Account, dein Zubehör – alles funktioniert weiter. Vom DualSense über PSVR2 bis zu deinen digitalen Bibliotheken: Du wechselst die Hardware, nicht die Welt, in der du spielst.

Das bedeutet: Du musst keine Kompromisse eingehen, was deine vorhandenen Spiele und Peripherie angeht. Auch PS4- und PS5-Titel profitieren teils automatisch von der stärkeren Hardware, sofern sie nicht von harten FPS-Locks oder strikten Engine-Limits ausgebremst werden. Manche Games könnten durch Patches explizite PS5-Pro-Modi erhalten, andere einfach stabilere Performance liefern.

Gerade für Spieler mit einer großen digitalen Sammlung ist das wichtig. Du wechselst von der Playstation 5 auf die Playstation 5 Pro und spürst die zusätzliche Power in vielen Titeln – ohne alles neu kaufen zu müssen. Das ist kein neues Versprechen, aber eines, das Sony mit der Playstation 5 bereits gut eingelöst hat und mit der Playstation 5 Pro fortsetzt.

Design, Lautstärke, Alltagstauglichkeit

Hardware-Power ist das eine, Alltag das andere. Die Playstation 5 war in der Standardvariante schon kein Leisetreter in Sachen Optik: groß, auffällig, mit markanter Silhouette. Die Playstation 5 Pro bleibt diesem Design grundsätzlich treu, setzt aber auf ein leicht angepasstes, verfeinertes Chassis mit Fokus auf Kühlung und Luftstrom.

Mehr GPU-Power heißt mehr Abwärme, aber Sony hat in den letzten Jahren gelernt. Verbesserte Kühllösungen, optimierte Lüfterkurven und effizientere Fertigungsprozesse sorgen dafür, dass die Playstation 5 Pro nicht wie ein Staubsauger im Turbomodus klingt, wenn du ein aktuelles AAA-Grafikbrett startest. Im Idealfall hörst du sie im Game kaum – und genau das soll der Standard sein.

Im Alltag sieht das so aus: Du startest einen grafisch extrem fordernden Titel, die Playstation 5 Pro fährt kurz hoch, pendelt sich aber schnell auf ein konstant moderates Geräuschniveau ein. Kein störendes Pfeifen, kein hysterisches Aufdrehen im Grafikmenü, sondern ein ruhiger Grundpegel. Die Playstation 5 war hier bereits ordentlich, aber unter Dauerlast in sommerlich warmen Räumen hörbar. Die Playstation 5 Pro will diese Momente seltener machen.

Beim Formfaktor musst du im Wohnzimmer weiter mit einem prominenten Gerät planen. Die Playstation 5 Pro ist keine unauffällige Box, die sich irgendwo versteckt. Sie will gesehen werden, bleibt aber im Rahmen dessen, was moderne Konsolen inzwischen an Platzbedarf mitbringen. Wer von der Playstation 5 umsteigt, wird keine Überraschungen erleben.

Vergleich Playstation 5 vs. Playstation 5 Pro: Wo der Unterschied wirklich knallt

Um es greifbar zu machen, hier ein technischer und praktischer Vergleich anhand typischer Szenarien:

  • 4K-Story-Blockbuster ohne Raytracing: Auf der Playstation 5 läuft das Spiel in einem Qualitätsmodus oft mit dynamischer Auflösung um 1800p und 30–40 FPS oder in einem Performance-Modus mit 60 FPS, aber teils sichtbar reduzierten Details. Auf der Playstation 5 Pro ist eher ein stabilerer 60-FPS-Modus mit höherer interner Auflösung drin, PSSR holt beim Bild die letzten Prozente raus.
  • Multiplayer-Shooter mit 120-Hz-Option: Auf der Playstation 5 kommt die 120-FPS-Option meist mit einer stark verringerten Auflösung und spürbaren Abstrichen bei Effekten. Auf der Playstation 5 Pro kann derselbe Modus optisch mehr bieten, während PSSR für ein vertretbar scharfes Endbild sorgt.
  • Raytracing-lastige Spiele: Auf der Playstation 5 ist RT oft nur im Quality-Mode spielbar, meist bei 30 FPS. Auf der Playstation 5 Pro sind Kombinationen aus Raytracing, 60 FPS und gutem Upscaling deutlich realistischer.
  • Open-World mit massivem Asset-Streaming: Beide Konsolen profitieren vom gleichen SSD-I/O-Konzept, aber die Playstation 5 Pro kann das zusätzlich vorhandene GPU-Budget stärker in sauberer Streaming-Darstellung anlegen, ohne bei Effekten oder Framerate so hart sparen zu müssen.

In Summe fühlt es sich an, als ob du bei der Playstation 5 Pro permanent eine Stufe höher in den Grafikoptionen unterwegs bist. Nicht immer spektakulär, aber konstant sichtbar – vorausgesetzt, du spielst Titel, die die Hardware ernst nehmen.

Blick nach vorne: Zukunftssichere Wahl für die zweite Hälfte der Generation

Die Playstation 5 ist im Zyklus der aktuellen Generation in eine Phase eingetreten, in der Engines und Tools stärker auf das Maximum getrimmt werden. Das heißt: Die wirklichen Grafikhämmer kommen meist später, wenn Entwickler die Hardware in- und auswendig kennen. Genau hier positioniert sich die Playstation 5 Pro als Konsole für die zweite Halbzeit.

Während die Playstation 5 die Basisplattform bleibt, erhalten Studios mit der Playstation 5 Pro die Möglichkeit, ihre High-End-Präsentation auf Konsolen neu zu definieren. Mehr Raytracing, höhere Auflösungen, stabilere Framerates – all das hilft Titeln, die in drei, vier Jahren erscheinen und nicht nur technische Demos sind, sondern große, komplexe Spielewelten.

Wenn du also planst, in den nächsten Jahren tief in AAA-Produktionen zu versinken, in denen Technik ein wesentlicher Teil der Faszination ist, dann ist die Playstation 5 Pro mehr als eine Komfortoption. Sie ist deine Versicherung, dass diese Spiele nicht in abgespeckten Modi laufen müssen, sondern näher an der Vision, die die Entwickler eigentlich hatten.

Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?

Die ehrliche Antwort: Für viele wird die Playstation 5 Pro ein Luxus-Upgrade bleiben – aber eins, das man kaum mehr hergeben will, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat. Die Playstation 5 ist stark genug, um alle kommenden AAA-Spiele abzuspielen. Aber sie wird das öfter im Modus "optimierter Kompromiss" tun.

Die Playstation 5 Pro verschiebt diesen Kompromiss deutlich in Richtung Premium-Erlebnis. Das Bild wirkt knackscharf, selbst wenn intern mit geringerer Auflösung gerendert wird. Raytracing wird von einem optionalen Prestige-Feature zu etwas, das man häufiger aktiv lässt. Und Framerates werden stabiler, besonders im Bereich 60 FPS und aufwärts.

Für Hardcore-Gamer, Technik-Nerds, OLED-Fans und alle, die bei jedem Grafikvergleich sofort die Unterschiede sehen, fühlt sich die Playstation 5 Pro nicht wie ein optionaler Luxus an, sondern wie die Version der Plattform, die sie eigentlich wollten. Wer dagegen eher "Konsole an, Spiel starten, Spaß haben" im Kopf hat, macht mit der Playstation 5 weiterhin nichts falsch – und kann den Aufpreis guten Gewissens sparen.

Am Ende hängt deine Entscheidung an deinem eigenen Anspruch. Wenn du das Maximum aus Sonys Ökosystem holen willst, ist die Playstation 5 Pro das Gerät, das du dir ins Wohnzimmer stellst. Wenn du mit starken, aber nicht perfekten Kompromissen leben kannst, bleibt die Playstation 5 dein zuverlässiger Begleiter.

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