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Playstation 5 Pro im Technik-Check: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der neuen Playstation 5 Pro?

20.02.2026 - 04:21:03 | ad-hoc-news.de

Die Playstation 5 Pro will mehr als nur ein Hardware-Refresh sein: dickes GPU-Upgrade, PSSR-Upscaling und stärkeres Raytracing. Reicht das, um von der PS5 auf die Playstation 5 Pro zu wechseln?

Der Moment, in dem der Bildschirm von 30 auf butterweiche 60 fps springt, gehört zu den magischsten im Gaming. Genau dieses Gefühl will die Playstation 5 Pro regelmäßig liefern. Sony verspricht nicht weniger als die bisher stärkste Playstation 5 – mit mehr Grafik-Power, smarterem Upscaling und kräftigem Raytracing-Boost. Aber rechtfertigt das alles wirklich ein Upgrade von der normalen PS5 auf die Playstation 5 Pro?

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Sony positioniert die Playstation 5 Pro klar als High-End-Variante der Playstation 5. Optisch bleibt vieles vertraut, aber unter der Haube ändert sich Entscheidendes: deutlich mehr GPU-Leistung, ein neuer Upscaling-Ansatz namens PSSR und ein kräftiger Schub für Raytracing-Effekte. Wer nur schnell ein paar Runden FIFA oder ein Indie-Spiel zockt, wird diese Power vielleicht nicht ausreizen. Für Hardcore-Gamer, Technik-Nerds und alle, die schon im Grafikmenü nach „Ultra“ suchen, wird es deutlich spannender.

GPU-Upgrade: Wo die Playstation 5 Pro ihre Muskeln spielen lässt

Der Kern des Upgrades liegt in der Grafikleistung. Während die Standard-Playstation 5 bereits ein starkes Gesamtpaket aus CPU und GPU bietet, dreht die Playstation 5 Pro vor allem an der GPU-Schraube. Sony setzt auf eine deutlich leistungsfähigere Grafik-Einheit, die für höhere Auflösungen und stabilere Framerates optimiert ist.

In der Praxis bedeutet das: Spiele, die auf der normalen Playstation 5 vielleicht in einem 4K-„Performance Mode“ mit dynamischer Auflösung und spürbaren Einbrüchen laufen, bekommen auf der Playstation 5 Pro mehr Luft nach oben. Grafikmodi können häufiger gleichzeitig hohe Auflösung und stabile Framerates liefern, statt dass man sich dauernd zwischen „schön“ und „flüssig“ entscheiden muss. Gerade in schnellen Shootern oder Rennspielen kann dieser Vorteil kaum überschätzt werden.

Die Playstation 5 Pro zielt darauf ab, 4K-Gaming nicht nur als theoretisches Versprechen, sondern als praktischen Standard zu etablieren – zumindest bei gut optimierten Titeln, die die neue Hardware gezielt nutzen. Die normale PS5 bleibt stark, aber wer Wert auf maximale Bildqualität legt, wird den Unterschied merken.

PSSR: Sonys eigenes Upscaling als heimlicher Star

Besonders spannend ist PSSR – Sonys hauseigenes Upscaling-System. Technisch erinnert es an Technologien wie Nvidias DLSS oder AMDs FSR: Das Spiel rendert intern in einer niedrigeren Auflösung und wird anschließend mithilfe intelligenter Algorithmen auf eine höhere Ausgabeauflösung skaliert. Das Ergebnis: deutlich bessere Performance bei fast nativ wirkendem Bild.

Auf der Playstation 5 Pro ist PSSR ein zentrales Feature. Sony nutzt die zusätzliche Rechenleistung und spezialisierte Optimierungen, um Spiele auf 4K auszugeben, auch wenn sie intern niedriger rendern. Das Upscaling wirkt, wenn gut implementiert, fast wie Magie: Kanten erscheinen scharf, Details bleiben erhalten, und trotzdem läuft der Titel spürbar flüssiger als bei echter nativer 4K-Auflösung.

Im Vergleich zur Standard-Playstation 5, die bereits temporale Upscaling-Methoden unterstützt, wirkt PSSR auf der Playstation 5 Pro wie der nächste große Schritt. Entwickler bekommen ein stärkeres Toolkit, um ambitionierte Grafikmodi zu liefern, ohne dass die Framerate in den Keller rauscht. Hardcore-Gamer, die Bildschärfe, Klarheit und minimale Artefakte obsessiv vergleichen, werden hier besonders genau hinschauen.

Raytracing auf Steroiden: Licht, Schatten und Spiegelungen

Raytracing war auf der Basis-Playstation 5 eher ein „Nice-to-have“: beeindruckend, aber oft mit starken Kompromissen verbunden. Viele Spiele boten entweder Raytracing mit reduzierter Auflösung und 30 fps oder verzichteten komplett darauf zugunsten stabilerer Performance. Genau an dieser Stelle setzt die Playstation 5 Pro an.

Mit der stärkeren GPU und optimierten Raytracing-Berechnungen kann die Playstation 5 Pro deutlich mehr Strahlen gleichzeitig verfolgen. Spiegelungen wirken präziser, globale Beleuchtung realistischer, Schatten weicher und glaubwürdiger. In Kombination mit PSSR können Entwickler Raytracing-Effekte auf einem Niveau anbieten, das näher an High-End-PCs heranrückt, ohne dass das Spielerlebnis unter Rucklern leidet.

Natürlich bleibt Raytracing Hardware-intensiv. Niemand sollte erwarten, dass jedes Spiel plötzlich in nativen 4K mit vollem Raytracing bei 60 fps läuft. Aber die Playstation 5 Pro verschiebt die Grenzen spürbar nach oben – und eröffnet Spielstudios neue Optionen, statt sie permanent in den Kompromiss-Modus zu zwingen.

Vergleich mit der normalen Playstation 5: Wer merkt den Unterschied wirklich?

Die wichtigste Frage: Wie groß ist der Unterschied im Alltag zwischen Playstation 5 und Playstation 5 Pro? Für viele Spieler hängt die Antwort stark von den eigenen Sehgewohnheiten, dem TV-Setup und den gespielten Titeln ab.

  • Grafik-Enthusiasten: Wer einen guten 4K-TV oder Monitor mit HDR besitzt, sitzt nahe genug am Bildschirm und kennt Begriffe wie „Temporal Anti-Aliasing“ oder „VRR“, wird von der Playstation 5 Pro deutlich mehr haben. Schärfere Bildausgabe, stabilere Framerates in Performance-Modi und deutlich bessere Raytracing-Effekte sind hier echte Argumente.
  • Hardcore-Gamer: Spieler, die kompetitive Titel zocken, profitieren vor allem von höherer und stabilerer Performance. Selbst wenn ein Spiel nicht voll auf Optik setzt, kann die Playstation 5 Pro in künftigen Multiplattform-Titeln die Version sein, die am saubersten läuft.
  • Gelegenheitsspieler: Wer ab und zu ein Story-Spiel durchspielt, nicht auf jede Bildschwankung achtet und vielleicht gar keinen 4K-TV besitzt, wird mit der normalen Playstation 5 weiterhin absolut glücklich werden. Für diese Zielgruppe ist der Sprung zur Playstation 5 Pro nice, aber kein Muss.

Die Playstation 5 Pro ist also weniger eine komplett neue Generation, sondern vielmehr eine „Enthusiasten-Edition“ der Playstation 5 – mit Fokus auf Bildqualität und Zukunftssicherheit.

Langfristige Perspektive: Next-Gen-Zyklus und zukünftige Titel

Ein nicht zu unterschätzender Punkt ist die Frage, wie Spiele in zwei, drei oder fünf Jahren aussehen werden. Mit fortschreitender Generation schöpfen Entwickler immer stärker die Grenzen der Hardware aus. Auf der Playstation 5 werden dann häufiger Kompromisse nötig: niedrigere Auflösung, aggressiveres Upscaling, weniger Raytracing, um die 60 fps zu halten.

Hier spielt die Playstation 5 Pro ihre Stärke aus. Wer früh umsteigt, kauft sich faktisch Reserven für die kommenden AAA-Titel. Es ist zu erwarten, dass viele Studios spezielle Grafikmodi nutzen, die exklusiv auf der Playstation 5 Pro verfügbar sind – sei es in Form von „Enhanced Modes“ mit höherer Auflösung, besserer Texturqualität oder umfangreicherem Raytracing. Die Basis-Playstation 5 bleibt voll unterstützt, aber die Premium-Erfahrung wandert Stück für Stück Richtung Playstation 5 Pro.

Für Spieler, die ihre Hardware nicht alle zwei bis drei Jahre austauschen wollen, kann die Playstation 5 Pro daher auch als Investition in ein längeres, komfortableres Next-Gen-Fenster gesehen werden.

Ergänzende Features & Ökosystem

Abseits der reinen Grafik-Features bleibt das Ökosystem natürlich identisch: Alle Spiele, die auf der Playstation 5 laufen, funktionieren auch auf der Playstation 5 Pro. Die UI, die Abwärtskompatibilität zu vielen PS4-Titeln, PS Plus, Remote Play und das gesamte Playstation-Ökosystem bleiben unverändert.

Praktisch heißt das: Niemand muss seine Bibliothek neu aufbauen. Die Playstation 5 Pro fühlt sich wie ein Drop-in-Upgrade an. Controller, Headsets, Zubehör – alles bleibt nutzbar. Wer bereits tief in der Playstation-Welt steckt, muss sich nicht umgewöhnen, sondern bekommt schlicht mehr Power für die gleiche Plattform.

Für wen lohnt sich der Wechsel wirklich?

Ob der Sprung zur Playstation 5 Pro sinnvoll ist, hängt am Ende von drei Faktoren ab: Anspruch, Bildschirm und Budget.

  • Du solltest zur Playstation 5 Pro greifen, wenn...
    • du einen hochwertigen 4K-HDR-TV oder Monitor besitzt (oder planst, dir einen zuzulegen),
    • du Wert auf bestmögliche Bildqualität, saubere Kanten und stabile Framerates legst,
    • Raytracing für dich mehr ist als ein Buzzword, sondern ein echter Kaufgrund,
    • du viele aktuelle und kommende AAA-Titel am Limit genießen willst.
  • Du kannst bei der normalen Playstation 5 bleiben, wenn...
    • du hauptsächlich auf einem Full-HD-TV spielst,
    • du mit Performance-Modi der Standard-PS5 bisher völlig zufrieden bist,
    • du eher gemütliche Singleplayer-Abenteuer spielst und wenig auf technische Perfektion achtest,
    • dein Budget begrenzt ist und du lieber in Spiele als in Hardware investierst.

Die Playstation 5 Pro ist kein Pflichtkauf – aber sie ist die Version der Playstation-Plattform, an der sich Entwickler bei Grafik und Technik künftig orientieren werden. Wer wissen will, wozu diese Generation wirklich fähig ist, kommt an der Playstation 5 Pro kaum vorbei.

Preis, Wert und Bauchgefühl

Bleibt die Frage, ob der Preis gerechtfertigt ist. Rein rational bekommt man mit der Playstation 5 Pro deutlich mehr GPU-Power, smarteres Upscaling durch PSSR und ein Raytracing-Upgrade, das sichtbar Eindruck macht. In Relation zu einem High-End-Gaming-PC, der für vergleichbare Grafikleistung weit mehr kosten kann, wirkt der Preis der Playstation 5 Pro erstaunlich moderat.

Emotional betrachtet ist es die typische Enthusiasten-Entscheidung: Wer Spaß daran hat, neue Technik früh auszuprobieren, Bildvergleiche zu analysieren und jedes Detail im Grafikmenü zu verstehen, wird an der Playstation 5 Pro große Freude haben. Wer dagegen einfach nur entspannt zocken will, ohne über Teraflops und Upscaling nachzudenken, fährt mit der normalen Playstation 5 weiterhin bestens.

Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro genau das, was der Name verspricht: die Playstation für alle, die mehr wollen als „gut genug“ – und stattdessen „so gut wie möglich“ anpeilen.

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