Playstation 5 Pro im Technik-Check: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der Playstation 5 Pro?
09.02.2026 - 09:35:20Der Moment, in dem das Menü verblasst, der Bildschirm schwarz wird und dann die ersten Frames eines neuen Blockbusters einrasten – genau dafür existiert Hardware wie die Playstation 5 Pro. Sony dreht bei der Playstation 5 Pro an den entscheidenden Stellschrauben: mehr Grafikleistung, besseres Raytracing, ein eigenes Upscaling-Verfahren namens PSSR. Doch die spannende Frage bleibt: Rechtfertigt das alles den Sprung von der Standard-PS5 zur Playstation 5 Pro?
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Sony positioniert die Playstation 5 Pro offiziell als High-End-Variante innerhalb der PS5-Familie. Laut Herstellerseite unter playstation.com zielt das Gerät auf höhere Framerates, stabilere Auflösungen und konsequent verbessertes Raytracing ab. Wenn man die Standard-PS5 danebenstellt, wird klar: Hier geht es nicht um ein kleines Mid-Gen-Tuning, sondern um eine spürbare Verschiebung des Leistungsniveaus – vor allem auf der GPU-Seite.
Die Playstation 5 Pro setzt auf eine deutlich stärkere GPU, die im Vergleich zur Basis-Playstation 5 spürbar mehr Compute-Leistung bereitstellt. In Zahlen übersetzt: Ein klarer Sprung bei Teraflops, dazu optimierte Raytracing-Einheiten, die speziell auf anspruchsvolle Beleuchtungs- und Reflexionsberechnungen ausgelegt sind. Während viele Titel auf der ursprünglichen Playstation 5 zwischen Auflösung und Framerate jonglieren mussten, soll die Playstation 5 Pro genau dieses Dilemma immer seltener spürbar machen.
Herzstück dieser Strategie ist PSSR – das „PlayStation Spectral Super Resolution“-Upscaling. Dieses Verfahren erinnert konzeptionell an DLSS oder FSR, ist aber tief in das Ökosystem der Playstation 5 Pro integriert. Vereinfacht gesagt rendert die GPU intern in einer niedrigeren Auflösung, PSSR analysiert Kanten, Bewegungsvektoren und Bilddetails und rekonstruiert daraus ein höher aufgelöstes Bild. Das fühlt sich im Idealfall so an, als würde die Playstation 5 Pro mit nativer 4K-Auflösung arbeiten, während im Hintergrund Performance gespart wird.
Wenn Entwickler PSSR konsequent ausreizen, kann die Playstation 5 Pro gleich doppelt punkten: mehr FPS bei gleichem optischen Detailgrad oder mehr Effekte (Schatten, Raytracing, Partikel) bei ähnlicher Framerate wie auf der Standardkonsole. Genau hier beginnt der Abstand zur normalen Playstation 5 wirklich sichtbar zu werden – nicht auf dem Datenblatt, sondern im Moment, in dem du in Night City, Midgar oder auf den Schlachtfeldern eines Multiplayer-Shooters stehst.
Raytracing ist einer der größten Profiteure der Playstation 5 Pro Architektur. Auf der ursprünglichen Playstation 5 war Raytracing oft eine Art Luxus-Schalter: schöne Spiegelungen oder globales Licht ja, aber mit spürbarem Performance-Budget. Viele Spiele boten Raytracing nur in speziellen „Quality“-Modi mit 30 FPS an. Sony lässt bei der Playstation 5 Pro bewusst die Muskeln spielen, indem die Raytracing-Hardware massiv stärker ausgelegt ist und mit PSSR Hand in Hand arbeitet.
Das Ziel: häufiger 60 FPS bei aktivem Raytracing, ohne die Auflösung zu stark zurückfahren zu müssen. Für Grafik-Enthusiasten bedeutet das, dass reflektierende Pfützen, realistisch ausgeleuchtete Innenräume oder weiche, physikalisch korrekte Schatten nicht mehr nur Tech-Demo-Elemente sind, sondern Teil des Alltags-Gamings auf der Playstation 5 Pro. Wer von der Basis-Playstation 5 kommt, wird dieses Plus vor allem in künstlerisch aufgeladenen AAA-Titeln sehen – also dort, wo Atmosphäre über reine Polygonmasse entscheidet.
Aber lohnt das Upgrade wirklich für jeden? Hardcore-Gamer, die einen 120-Hz-TV oder Monitor besitzen, profitieren vermutlich am stärksten von der Playstation 5 Pro. Höhere Framerates in Performance-Modi, kombiniert mit stabileren Auflösungen dank PSSR, sind hier der heilige Gral. Competitive-Shooter, schnelle Action-Games und Rennspiele sind geradezu prädestiniert, die Zusatz-Power der Playstation 5 Pro zu nutzen.
Wer dagegen „nur“ auf einem soliden 4K-TV mit 60 Hz spielt und vor allem Singleplayer-Storys genießt, bekommt ebenfalls einen Mehrwert – aber subtiler. Weniger Auflösungsflackern, feinere Details in der Distanz, besseres Raytracing und weniger harte Kompromisse zwischen „Quality“ und „Performance“-Modus. Die normale Playstation 5 bleibt für Gelegenheitsspieler absolut ausreichend, doch die Playstation 5 Pro ist die konsequente Wahl, wenn du gerne auf „Ultra“ schaltest, sobald das Optionsmenü auch nur in Sichtweite kommt.
Im direkten Vergleich wird auch klar, dass Sony keine völlig neue Generation ausruft, sondern eine Art „PS5 für Anspruchsvolle“ liefert. Deine Spielebibliothek bleibt kompatibel, deine Controller funktionieren weiter, dein Account bleibt gleich. Die Playstation 5 Pro setzt eher auf ein „Mehr vom Guten“: mehr Frames, mehr Stabilität, mehr Grafikreserven. Das macht sie besonders spannend für Spieler, die bereits jetzt merken, dass einige aktuelle Titel die Standard-PS5 an ihre Grenzen treiben.
Ein weiterer Aspekt: die Zukunftssicherheit. Wenn Blockbuster der nächsten Jahre – etwa große Open-World-Titel mit massivem Streaming-Aufwand und aufwendigen Raytracing-Szenarien – von Anfang an mit der Playstation 5 Pro im Hinterkopf entwickelt werden, dürfte sich das Leistungsplus immer deutlicher abzeichnen. Auf der Herstellerseite deutet Sony genau das an: Entwickler bekommen Tools an die Hand, um PSSR gezielt zu nutzen und die Pro-Hardware separat zu adressieren. Für Technikfans ist das ein klares Signal, dass die Playstation 5 Pro nicht nur ein leicht aufgehübschtes Refresh ist, sondern ein echtes Zielsystem für künftige AAA-Produktionen.
Spannend ist auch, wie sich die Playstation 5 Pro in Wohnzimmern mit High-End-TVs schlägt. Wer einen modernen OLED mit perfektem Schwarzwert, HDR und 120 Hz sein Eigen nennt, spürt jedes Ruckeln und jede Auflösungsschwäche sofort. Genau diese Zielgruppe dürfte Sony im Blick gehabt haben. Die Kombination aus PSSR-Upscaling und stärkerer GPU kann auf solchen Displays glänzen. Das Upscaling wirkt in ideal optimierten Spielen stellenweise so sauber, dass man sich fragt, warum man jahrelang auf native Auflösung fixiert war.
Auf der anderen Seite: Wenn dein Setup eher bodenständig ist, ältere 4K-Panels oder sogar Full-HD nutzt und du primär gemütlich am Wochenende spielst, liefert dir bereits die Standard-Playstation 5 viel von dem, was die neue Generation verspricht. Du wirst die Vorteile der Playstation 5 Pro sehen, aber sie werden weniger lebensverändernd wirken als für diejenigen, die jede Frame-Time-Statistik mit Argusaugen beobachten.
Preislich positioniert sich die Playstation 5 Pro erwartungsgemäß oberhalb des Basis-Modells. Und genau hier fällt das Urteil differenziert aus: Für reine Casual-Gamer, die alle paar Wochen ein paar Stunden in einem großen Story-Spiel verbringen, ist die Standard-PS5 die vernünftige Wahl. Wer jedoch sein Hobby ernst nimmt, regelmäßig große Releases zum Launch spielt und gerne an Grafikoptionen herumfeilt, bekommt mit der Playstation 5 Pro ein Paket, das in Relation zur gebotenen Mehrleistung sehr attraktiv wirkt.
Die Playstation 5 Pro ist kein Must-have für jeden, aber sie ist ein Wunschtraum für alle, die seit Jahren davon träumen, dass Konsolen endlich konsequent in Richtung High-End-PC-Gefühl marschieren. Schnellere GPU, smarteres Upscaling mit PSSR, deutlich kräftigeres Raytracing und ein klarer Fokus auf hohe und stabile Framerates: Sony adressiert genau die Punkte, an denen die ursprüngliche Playstation 5 in besonders fordernden Szenarien ins Schwitzen gerät.
Wenn du zur Gruppe der Grafik-Enthusiasten, Technik-Nerds und Core-Gamer gehörst, ist die Playstation 5 Pro mehr als nur ein sinnvolles Upgrade – sie ist die Variante, die deinen 4K-TV, dein Surround-Setup und deine Erwartungshaltung endlich auf ein Level bringt. Wer dagegen vor allem auf den Preis schaut und mit 30–60 FPS bei etwas schwankender Auflösung leben kann, fährt mit der regulären PS5 weiterhin gut.
Unterm Strich liefert die Playstation 5 Pro genau das Versprechen ein, das ihr Name macht: eine Pro-Version der bisherigen Playstation 5, die aus bekannten Spielen sichtbar mehr herausholt und künftige Titel mit deutlich mehr Reserven stemmt. Wenn deine nächsten Gaming-Jahre nach möglichst viel „Next-Gen-Feeling“ schreien, ist der Sprung zur Playstation 5 Pro vermutlich der logischste Schritt.
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