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Playstation 5 Pro im Technik-Check: Lohnt das Upgrade von der PS5 wirklich für Next-Gen-Gaming?

07.02.2026 - 08:08:03

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, besseres Raytracing und schärfere 4K-Grafik dank PSSR. Aber wie groß ist der Sprung zur normalen PS5 wirklich – und für wen lohnt sich die Playstation 5 Pro?

Wer heute noch nachts mit schwitzigen Händen vor einem Bossfight sitzt, der weiß: Framerate tötet – oder rettet. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an. Sony verspricht brutale Grafik-Reserven, schärferes 4K und stabilere Performance für kommende Blockbuster. Doch wie groß ist der Abstand zur normalen PS5 wirklich, und wer spürt ihn am Ende am meisten – Grafik-Fetischisten oder alle?

Die Playstation 5 Pro will nicht einfach nur mehr TeraFLOPS auf die Packung drucken, sondern die Basis für die zweite Hälfte dieser Konsolengeneration legen. Die spannende Frage: Ist das ein nettes Upgrade – oder die Version, die man sich von Anfang an gewünscht hätte?

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Offizielle Infos und technische Details liefert Sony auf der Herstellerseite unter Playstation 5 Pro. Der Fokus liegt klar auf einem massiven GPU-Upgrade, verbesserter Raytracing-Performance und einem neuen Upscaling-System namens PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution). Klingt nach Buzzword-Bingo, hat aber handfeste Auswirkungen auf dein Bild – vor allem, wenn du einen guten 4K-TV oder Monitor besitzt.

Im Vergleich zur normalen Playstation 5 dreht Sony vor allem an der Grafikkarte. Die GPU der Playstation5 Pro basiert weiterhin auf AMD-RDNA-Technologie, bietet aber deutlich mehr Compute Units und höhere Taktraten. In der Praxis bedeutet das: mehr Spielraum für native Auflösung, bessere Frametimes und vor allem stabileres Raytracing – dort, wo die Standard-PS5 bisher oft als Erstes einknickt.

Raytracing war auf der Basis-PS5 eher ein Bonus-Modus: hübsch, aber oft teuer erkauft mit 30 fps oder weicherer Auflösung. Auf der Playstation 5 Pro kann Raytracing häufiger zur Standardeinstellung werden, ohne dass du sofort spürbare Performance-Einbrüche fürchten musst. Lichtreflexionen auf nassen Straßen, realistisch beleuchtete Interiors, saubere Schatten – dieser Teil der Grafik-Pipeline skaliert direkt mit der zusätzlichen GPU-Power.

Der verdeckte Star der Playstation 5 Pro ist aber PSSR. Während PC-Spieler schon länger mit DLSS oder FSR leben, zieht Sony jetzt mit einem eigenen Upscaling-Ansatz nach. Vereinfacht gesagt rendert das Spiel intern in niedrigerer Auflösung und lässt PSSR das Bild in Richtung 4K hochrechnen, inklusive Kantenbereinigung und Detailschärfung. Wenn es gut umgesetzt ist, fühlt sich das an wie ein Cheat-Code für die GPU: mehr fps, weniger Last, Trotzdem ein Bild, das im Wohnzimmer fast wie natives 4K wirkt.

Das Spannende: PSSR arbeitet nicht wie simples bilineares Upscaling, sondern nutzt temporale Informationen aus mehreren Frames. Bewegungsvektoren, Kantenverläufe, Feindetails – all das fließt in die Berechnung ein. In dynamischen Szenen, etwa schnellen Shooter-Gefechten oder Rennspielen, kann das Bild dadurch erstaunlich ruhig und klar bleiben. Der Effekt: Auf einem großen 4K-TV sieht die Playstation 5 Pro fast so aus, als ob sie jenseits ihrer eigentlichen Hardware-Leistung rendert.

Im direkten Vergleich zur Standard-PS5 wird der Unterschied vor allem sichtbar, wenn Entwickler für die Playstation5 Pro spezielle Grafikmodi anbieten. Wo du bisher zwischen 4K/30 fps und Performance-Modus mit 60 fps bei reduzierter Auflösung wählen musstest, tauchen jetzt Konfigurationen wie "4K-Performance mit Raytracing" oder "Höhere Framerate bei gleichbleibender Detailstufe" auf. Sony lässt hier die Muskeln spielen – nicht, indem alles komplett neu erfunden wird, sondern indem die bekannte Formel endlich genug Luft zum Atmen bekommt.

Für Hardcore-Gamer, die regelmäßig in AAA-Releases eintauchen, ist das mehr als nur ein Feintuning. Spiele wie große Open-World-Epen, cineastische Actiontitel oder grafisch überladene RPGs profitieren massiv von der zusätzlichen Stabilität. Weniger Framedrops in dichten Stadtgebieten, saubere 60 fps in Kämpfen mit Partikelgewitter, feinere Texturen und aggressiveres Raytracing: Die Playstation 5 Pro verschiebt den Sweet Spot zwischen Optik und Performance spürbar nach oben.

Gleichzeitig bleibt das Grundfundament identisch. Bestehende PS5-Spiele laufen natürlich weiter, deine Library zieht ohne Drama mit um. Viele Titel erhalten spezielle "PS5 Pro Enhanced"-Patches, in denen höhere Auflösungen, bessere Schattenqualität oder stabilere Framerates freigeschaltet werden. Aber selbst ohne expliziten Patch kann die zusätzliche Power in manchen Fällen die dynamische Auflösung weniger stark einbrechen lassen.

Wer bisher mit der Standard-PS5 zufrieden zockt und vor allem Multiplayer-Titel wie Battle Royale, Sportsimulationen oder kompetitive Shooter spielt, wird den Sprung zur Playstation 5 Pro weniger dramatisch empfinden. Klar, das Bild wird sauberer, Raytracing-Modi werden attraktiver, aber das grundlegende Spielerlebnis bleibt ähnlich – insbesondere, wenn man ohnehin bevorzugt Performance-Modi nutzt und nicht jede Reflexion im Pfützenwasser analysiert.

Anders sieht es bei den Grafik-Enthusiasten aus. Wer mit kalibriertem 4K-OLED, Ambilight-Setup oder High-End-Soundanlage spielt, wird an der Playstation 5 Pro deutlich mehr Freude haben. Feinere Details in dunklen Szenen, weniger Flimmern auf Distanz, klarere Subpixel-Strukturen in Schrift und UI – all das macht den Unterschied aus, den man in Screenshots kaum, aber im Wohnzimmer sofort merkt. Das Upscaling wirkt in vielen Szenen fast wie Magie, weil man sich ständig fragt: "Das kann doch unmöglich intern so niedrig laufen?"

Hinzu kommt der Zukunfts-Faktor. Die zweite Hälfte einer Konsolengeneration ist traditionell die Phase, in der Studios ihre Engines vollständig ausreizen. Wenn Entwickler künftig mit der Playstation 5 Pro als leistungsstärkerem Zielsystem planen, könnte das Basis-Modell häufiger in die Rolle der "Minimal-Konfiguration" rutschen. Das bedeutet nicht, dass die normale Playstation 5 plötzlich alt aussieht, aber sie könnte öfter den kompromissbehafteten Grafikmodus repräsentieren, während die Pro-Version die Vision der Entwickler ohne harte Einschnitte zeigt.

Aus journalistischer Sicht ist auch wichtig: Sony schafft hier kein "Next Gen 2.0", sondern eine klare Premium-Stufe innerhalb derselben Generation. Kein neues Ökosystem, keine Exklusivspiele, sondern eine Leistungsstaffelung. Wer einfach nur mitreden und aktuelle Games zocken möchte, bleibt mit der normalen Playstation 5 gut bedient. Wer allerdings Wert auf maximale Bildqualität legt – vor allem auf großen 4K-Panels – wird an der Playstation 5 Pro schwer vorbeikommen.

Beim Preis stellt sich die unbequeme Frage: Wie viel sind dir flüssigere Raytracing-Modi, besseres PSSR-Upscaling und mehr Grafik-Reserven wirklich wert? Der Aufpreis im Vergleich zur Basis-Konsole ist spürbar. Für Gelegenheitsspieler, die abends ein paar Runden spielen, vielleicht zwei große Titel im Jahr durchzocken und keinen High-End-TV besitzen, ist dieses Geld in Games, zweitem Controller oder PS Plus meist besser investiert.

Für Hardcore-Gamer, die sowieso jedes große Release mitnehmen, etliche Stunden pro Woche investieren und bereits in ein hochwertiges Display investiert haben, ist die Playstation 5 Pro deutlich leichter zu rechtfertigen. Die Konsole zahlt auf jeden Spielabend ein – in Form von weniger Rucklern, saubereren Bildern und der Gewissheit, dass künftige Grafik-Experimente der Studios eher auf deine Hardware zugeschnitten sind.

Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro die Version der PS5, die das Versprechen von "4K-Next-Gen" deutlich glaubwürdiger einlöst. Kein Quantensprung wie der Wechsel von PS4 zu PS5, aber ein merkliches Upgrade, das die Kluft zwischen Konsolen- und High-End-PC-Grafik weiter verkleinert. Wer sich heute neu im Playstation-Kosmos einrichtet und das Budget hat, sollte ernsthaft direkt zur Pro-Variante greifen. Wer bereits eine Standard-PS5 besitzt, muss hingegen ehrlich zu sich sein: Reicht die aktuelle Performance, oder ärgert man sich bei jedem neuen Release über wacklige Frametimes und halbgare Grafikmodi?

Wenn du dich zu den Spielern zählst, die jedes Detail wahrnehmen, jede Bildstörung sofort sehen und beim Thema Framerate keine Kompromisse mögen, ist die Playstation 5 Pro mehr als eine Luxusspielerei – sie ist die konsequentere Plattform für den Rest dieser Generation.

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