Playstation 5 Pro im Technik-Check: Lohnt das Upgrade auf die Playstation 5 Pro für Power-Gamer wirklich?
24.02.2026 - 04:21:05 | ad-hoc-news.deDer Moment, wenn in einem Bossfight jede Partikelwolke, jede Spiegelung und jeder Schatten sitzt, fühlt sich wie ein kleiner Sieg an. Genau dieses Gefühl will die Playstation 5 Pro verstärken. Sony positioniert die Playstation 5 Pro als High-End-Variante für alle, die aus ihren Games mehr Bildschärfe, stabilere Framerates und spektakuläreres Raytracing herauspressen wollen. Die große Frage im Raum: Ist das nur ein sanftes Upgrade oder tatsächlich ein spürbarer Sprung gegenüber der PS5?
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Offiziell positioniert Sony die Playstation 5 Pro als leistungsstärkere Schwester der bekannten Playstation 5. Im Kern ist es dieselbe Plattform, dieselben Spiele, dasselbe Ökosystem – aber mit deutlich mehr Grafik-Headroom. Wer schon länger das Gefühl hat, dass 4K/60 mit aktiviertem Raytracing auf der Standard-PS5 oft ein Kompromiss bleibt, wird hier hellhörig.
Der entscheidende Punkt ist die GPU. Während die klassische Playstation PS5 rund 10,3 Teraflops liefert, legt die Playstation 5 Pro massiv zu (Sony spricht von etwa dem 2-fachen GPU-Durchsatz, je nach Szenario). Praktisch heißt das: Mehr Compute-Einheiten, höhere Taktraten, optimierte Raytracing-Hardware. Sony dreht gezielt an der Stellschraube, die für sichtbare Grafik-Upgrades am wichtigsten ist. Die CPU bleibt im gleichen Architektur-Cluster, bekommt aber einen Performance-Mode mit leicht erhöhtem Takt. Für reine Framerate-Jäger in CPU-limitierten Szenen ist das ein Bonus, doch der große Star bleibt die GPU.
Ein echter Game-Changer ist Sonys neues PSSR, also PlayStation Spectral Super Resolution. Technisch ist das ein Upscaling-Verfahren, das an Technologien wie DLSS oder FSR erinnert: Das Bild wird intern in niedrigerer Auflösung gerendert und dann per smarter Reconstruction hochgerechnet. Im Idealfall sieht das aus wie natives 4K – manchmal sogar schärfer, weil Kanten geglättet und Details rekonstruiert werden. Genau hier lässt Sony die Muskeln spielen: Die Playstation 5 Pro ist explizit für dieses PSSR-Upscaling optimiert, wodurch viele Spiele hohe Framerates und hohe Auflösung besser kombinieren können.
Wer von der aktuellen Playstation 5 kommt, kennt das Dilemma: Grafikmodus mit Raytracing, aber 30 fps, oder Performance-Modus mit 60 fps, aber reduziertem Detailgrad und weniger Effekten. Die Playstation5 Pro soll dieses Entweder-oder in vielen Fällen aufweichen. Entwickler können dank stärkerer GPU und PSSR eher 60 fps bei sehr hoher wahrgenommener Auflösung anpeilen, teils sogar mit erweitertem Raytracing. Reflektionen, Schatten und globale Beleuchtung – all das gewinnt an Präzision, sofern Spiele entsprechend optimiert werden.
Besonders spannend ist der Raytracing-Boost. Sony spricht von deutlich erhöhter Raytracing-Performance pro Sekunde. Für dich heißt das: Szenen mit spiegelnden Böden, nassen Straßen, Glasfronten oder Neon-Reklamen profitieren sichtbar. Wo die Standard-Playstation 5 teils auf abgespeckte RT-Effekte zurückgreifen muss, kann die Playstation 5 Pro mehr Strahlen berechnen, mehr Lichtstrahlen verfolgen und feinere Details darstellen. Das sorgt für ein plastischeres Bild – gerade in Next-Gen-Titeln, die ohnehin schon stark auf atmosphärische Beleuchtung setzen.
Natürlich bleibt alles vollständig kompatibel: Spiele, Accounts, Controller, PSVR2 – dein gesamtes Ökosystem der Playstation 5 wandert nahtlos auf die Playstation 5 Pro. Wer eine große digitale Bibliothek aufgebaut hat, muss nichts neu kaufen. Die Frage ist daher nicht, ob etwas verloren geht, sondern wie stark du vom Mehr an Leistung profitierst. Und da kommt es knallhart auf dein Setup und deine Erwartungen an.
Wenn du einen 4K-TV mit gutem HDR hast und schon bei der Playstation 5 bei jedem neuen AAA-Release schaust, welchen Grafikmodus du nehmen sollst, ist die Playstation 5 Pro ein verlockendes Upgrade. Gerade in Kombination mit PSSR können Entwickler hochauflösende Modi mit 60 fps oder mehr attraktiver anbieten. Das Upscaling wirkt in vielen Szenen fast wie Magie: Details in der Ferne bleiben klar, Texturen sehen satt aus, und Kantenflimmern wird deutlich reduziert. Wo die Standard-PS5 bei anspruchsvollen Szenen ins Schwitzen gerät, bleibt die Playstation 5 Pro merklich stabiler.
Für Gelegenheitsspieler, die hauptsächlich Indie-Games, stylische AA-Titel oder ältere Klassiker zocken, ist der Nutzen weniger dramatisch. Viele dieser Spiele laufen schon auf der regulären Playstation 5 butterweich und scharf genug. Wenn du nur gelegentlich am Wochenende spielst, keinen High-End-Fernseher besitzt und dir 30–60 fps ohne Feintuning ausreichen, holt dir die Playstation 5 Pro vor allem theoretische Reserven ins Wohnzimmer. Technisch beeindruckend, praktisch aber nicht zwingend notwendig.
Hardcore-Gamer und Grafik-Enthusiasten wohnen dagegen in einer anderen Welt. Wer Digital Foundry-Videos fast schon als Pflichtlektüre betrachtet, wird mit der Playstation 5 Pro sichtbare Unterschiede feiern. Kürzere Framedrops in großen Open-World-Arealen, sauberere Bildausgabe bei schneller Kamerabewegung, weniger auffällige Auflösungs-Sprünge – das ist genau die Art von Feintuning, für das Sony die Playstation 5 Pro entwickelt hat. Die Konsole ist nicht dafür da, eine neue Generation einzuläuten, sondern die bestehende Generation visuell zu stretchen.
Hinzu kommt die Zukunftsperspektive. Neue Engines, komplexere Welten, mehr NPCs, volumetrische Effekte, dichteres Raytracing – all das verlangt nach Rechenpower. Die Playstation 5 Pro bietet Entwicklern Spielraum, ihre Ambitionen weiter nach oben zu schieben, ohne immer wieder hart an die Leistungsgrenzen der Basis-Playstation 5 zu knallen. Das spürst du nicht nur heute, sondern vor allem in zwei, drei Jahren, wenn Late-Gen-Titel das Maximum aus der Hardware ziehen. Wer langfristig plant und die aktuelle Generation voll auskosten will, hat mit der Playstation 5 Pro die bessere Ausgangsbasis.
Ein Blick auf die offizielle Produktseite von Sony unter playstation.com zeigt klar, wie stark der Fokus auf Grafik-Fidelity gelegt wird: Raytracing, PSSR, 4K-Gaming, High-Refresh-Support – alles wird prominent hervorgehoben. Sony bewirbt keine neuen Gimmicks, sondern puren Performance-Zuwachs. Genau das macht die Playstation 5 Pro so interessant für eine Zielgruppe, die sich eher für Frametimes, Shader-Optimierungen und Upgrade-Pfade interessiert als für bunte Marketing-Slogans.
Wichtig ist dabei die Erwartungshaltung: Die Playstation 5 Pro ist kein Sprung wie von Playstation 4 auf Playstation 5. Es ist eine Mid-Gen-Konsole, vergleichbar mit dem Schritt von PS4 auf PS4 Pro – nur diesmal mit modernerer Upscaling-Technik und direktem Fokus auf Raytracing. Wer heute noch auf einer Playstation 4 oder Playstation 4 Pro hängt, sollte nicht zuerst zur Playstation 5 Pro greifen, sondern sich generell fragen, ob der Schritt zur aktuellen Generation lohnt. Wer aber bereits tief in der PS5-Ära steckt und das Gefühl hat, die Standardkonsole stößt visuell zu oft an ihre Grenzen, ist eindeutig das Zielpublikum.
Preislich spielt die Playstation 5 Pro natürlich im oberen Regal. Die Frage „Ist das gerechtfertigt?“ hängt brutal von deinem Nutzungsverhalten ab. Wenn du mehrere Abende pro Woche in großen AAA-Games verbringst, Grafik-Slider am PC kennst und dir bei jedem Kantenflimmern die Augenbraue zuckt, ist der Mehrpreis gut argumentierbar. Die Kombination aus stärkerer GPU, verbesserter Raytracing-Performance und PSSR sorgt für genau die Art von Mehrwert, die du auch wirklich siehst.
Bist du dagegen eher Casual unterwegs, teilst dir die Playstation mit der Familie, spielst viel Couch-Coop und bist mit 1080p oder 1440p vollkommen zufrieden, ist die reguläre Playstation 5 weiterhin eine hervorragende Wahl. Die Spielebibliothek ist identisch, die Features wie Tempest 3D Audio, DualSense-Features und SSD-Loading sind gleich. In dieser Situation wäre die Playstation 5 Pro eher „nice to have“ statt „must have“.
Unterm Strich wirkt die Playstation 5 Pro wie ein Konsolen-Upgrade speziell für Leute, die jedes Prozent Bildqualität herausholen wollen – und die es lieben, wenn ein neues System technische Reserven mitbringt. Kein Generationensprung, aber ein deutlich fühlbarer Tritt aufs Gaspedal.
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