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Playstation 5 Pro im Deep Dive: Lohnt sich das Upgrade zur Playstation 5 wirklich?

06.02.2026 - 18:49:41

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, schärferes Bild dank PSSR und kräftigeres Raytracing. Für wen lohnt sich der Sprung von der Playstation 5 – und wo liegen die echten Vorteile im Gaming-Alltag?

Der Moment, in dem sich ein Game anfühlt wie ein Next-Gen-Titel, ist schwer zu greifen – aber du merkst ihn sofort. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an. Mehr Grafikleistung, neues Upscaling, stärkeres Raytracing: Sony will die Grenze zwischen Konsole und High-End-PC ein Stück weiter verschieben. Die Frage ist nur: Rechtfertigt das Plus an Technik wirklich den Sprung von der normalen Playstation 5?

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Offiziell positioniert Sony die Playstation 5 Pro als Performance-Upgrade innerhalb derselben Konsolen-Generation. Spielerisch bleibst du im selben Ökosystem, alle PS5-Spiele laufen auch auf dem Pro-Modell, Entwickler bekommen aber deutlich mehr GPU-Leistung und ein dediziertes Upscaling-Feature an die Hand. Hardware-seitig basiert alles weiterhin auf der bekannten PS5-Architektur, aber mit massiv aufgebohrter Grafikpipeline.

Im Kern heißt das: Die CPU bleibt größtenteils vergleichbar mit der normalen Playstation 5, während die GPU-Spur richtig aufgedickt wird. Sony spricht – laut Herstellerinfos – von einem deutlichen Sprung bei der rohen Shader-Leistung und speziell beim Raytracing-Durchsatz. Genau hier lässt die Playstation 5 Pro die Muskeln spielen: Beleuchtung, Spiegelungen, Schatten wirken in optimierten Spielen sichtbar satter und stabiler, ohne dass die Framerate ins Bodenlose rauscht.

Herzstück der neuen Bildqualität ist PSSR, Sonys eigenes Upscaling-Verfahren, das bewusst in Konkurrenz zu Techniken wie DLSS oder FSR tritt. PSSR nutzt temporale Informationen aus vorherigen Frames sowie interne Renderdaten, um ein schärferes Bild auf deinem 4K-Display zu zaubern, ohne dass das Spiel nativ in voller Auflösung laufen muss. Das entlastet die GPU und erlaubt es, höhere Details oder mehr Raytracing-Effekte unterzubringen, anstatt alle Ressourcen in reine Pixelzahl zu stecken.

Das Spannende daran: Auf dem Papier liest sich PSSR wie eine technische Spielerei – in Bewegung fühlt es sich im besten Fall an, als ob ein Weichzeichner aus der alten Playstation 5 entfernt wurde. Kanten werden klarer, Texturen wirken knuspriger, und feine Details in der Distanz bleiben besser erhalten. Gerade auf großen 4K-TVs wirkt die Playstation 5 Pro durch PSSR schlicht erwachsener als die erste PS5-Generation.

Für Hardcore-Gamer und Grafik-Enthusiasten ist diese Kombination aus mehr GPU-Power und PSSR der eigentliche Grund, warum die Playstation 5 Pro spannend wird. Statt sich permanent zwischen Auflösung und Framerate entscheiden zu müssen, können Studios visuell aggressiver werden, ohne dass Bildraten in unspielbare Bereiche abrutschen. Titel, die bislang einen 30-fps-Cinematic-Modus mit Raytracing nutzen, bekommen auf dem Pro-Modell eher die Chance auf stabile 40 oder 60 fps bei ähnlich hohen Settings.

Im direkten Vergleich zur Standard-Playstation 5 heißt das: Der Sprung ist kein komplett neues Gaming-Universum, aber er macht den Unterschied zwischen „sieht gut aus“ und „fühlt sich wie eine aktuelle High-End-Version an“. Raytracing-Reflexionen, die auf der normalen PS5 oft stark abgespeckt oder gar deaktiviert werden mussten, können auf der Playstation 5 Pro häufiger und in höherer Qualität aktiv bleiben. Besonders in Szenen mit viel Glas, Wasser oder Neonlichtern merkt man, dass hier einfach mehr Headroom vorhanden ist.

Ein weiterer Faktor ist die Zielauflösung: Viele Spiele auf der PS5 arbeiten mit dynamischer Auflösung oder intern deutlich unter 4K. Mit der Playstation 5 Pro und PSSR können Entwickler aggressiver in niedrigere interne Auflösungen gehen, weil das Upscaling das Endbild wieder nach oben zieht. Die GPU muss dadurch weniger Rohpixel stemmen, während das Endresultat trotzdem nach „echtem“ 4K aussieht. Das wirkt stellenweise fast wie Magie, wenn der Technik-Overhead im Hintergrund gut abgestimmt ist.

Für Gelegenheitsspieler stellt sich aber eine andere Frage: Merkt man den Unterschied überhaupt, wenn man nur abends ein paar Runden zockt? Die ehrliche Antwort: Es kommt extrem auf deinen TV, deine Sitzentfernung und deine Erwartungshaltung an. Wer auf einem kleineren 4K- oder sogar nur einem Full-HD-Display spielt und Performance-Modi bevorzugt, wird den Mehrwert der Playstation 5 Pro zwar sehen, aber vielleicht nicht als zwingend notwendig empfinden.

Anders sieht es bei Spielern aus, die bereits jetzt bei jedem neuen AAA-Release in die Grafik-Settings schauen, Digital-Foundry-Analysen verschlingen und darüber diskutieren, ob 30 oder 60 fps „akzeptabel“ sind. Für diese Zielgruppe ist die Playstation 5 Pro ein logischer Schritt. Der Gedanke, dass zukünftige Blockbuster auf dem Basismodell eher der „Low“-Preset und die Pro die „High“-Variante mit stabilerer Framerate darstellt, ist nicht unrealistisch. Studios werden ihre Ressourcen nutzen, und die stärkere Hardware wird früher oder später als neuer interner Standard dienen.

Aus Entwicklersicht ist es dabei entscheidend, dass die Playstation 5 Pro im gleichen Ökosystem wie die Playstation 5 bleibt. Es gibt keine Exklusivspiele nur für Pro, sondern skalierbare Profile. Das reduziert die Fragmentierung und sorgt dafür, dass Besitzer der Basis-PS5 nicht plötzlich außen vor sind. Gleichzeitig gibt es für Studios aber einen klaren Anreiz, die höheren GPU-Reserven, den schnelleren Raytracing-Durchsatz und PSSR gezielt anzusprechen, um ihre Spiele im Marketing möglichst glänzend präsentieren zu können.

Raytracing gehört ohnehin zu den größten Profiteuren des Upgrades. Während die normale Playstation 5 Raytracing oft als Feature auf dem Datenblatt hat, das in der Praxis nur in streng limitierten Szenarien wirklich genutzt wird, erlaubt die Playstation 5 Pro spürbar mehr Spielraum. Höhere Raytracing-Auflösung, mehr Strahlen pro Pixel oder zusätzliche Effekte wie realistischere diffuse Beleuchtung sind dort realistischer, ohne dass ein Spiel sofort in den Bereich eines Diashows-Modus rutscht.

Natürlich bleibt der Flaschenhals der CPU bestehen – Wunder bei extrem CPU-limitierten Spielen darfst du nicht erwarten. Aber der Fokus der Playstation 5 Pro liegt auch klar auf Grafik, nicht auf fundamentalen Architekturbrüchen. Wer darauf hofft, dass CPU-intensive Simulationen oder gigantische Open-Worlds plötzlich magisch doppelt so gut laufen, wird eher enttäuscht. Der Charme liegt in „gleicher Inhalt, aber schöner, sauberer und flüssiger“.

Beim Thema Preis schlägt die Realität wieder zu. Die Playstation 5 Pro ist spürbar teurer als das Basismodell, das inzwischen regelmäßig im Angebot landet. Für reine Gelegenheitsspieler, die mit der normalen Playstation 5 zufrieden sind, ist ein Upgrade deshalb schwer zu rechtfertigen. Der Nutzen wird erst dann groß, wenn du tatsächlich Wert auf bestmögliche Grafik, Raytracing und eine gewisse Zukunftssicherheit innerhalb dieser Konsolengeneration legst.

Spannend ist die Playstation 5 Pro außerdem für Spieler, die bisher gar keine PS5 besitzen. Hier wird die Kaufentscheidung deutlich einfacher: Wenn dein Fokus auf großen 4K-Gaming-Sessions liegt und du ohnehin langfristig im Playstation-Ökosystem bleiben willst, macht es kaum Sinn, jetzt noch bewusst zur schwächeren Version zu greifen. Wer keine akute Budgetbremse hat, sollte in so einem Fall eher direkt zur Playstation 5 Pro tendieren, um bei kommenden Blockbustern auf der technisch bevorzugten Seite zu stehen.

Ein Aspekt, den man nicht unterschätzen sollte, ist die Wahrnehmung der Plattform in den nächsten Jahren. Sobald mehr Spiele optimiert für die Playstation 5 Pro erscheinen und entsprechende Patches oder „Pro-Enhanced“-Modi erhalten, kann das Basismodell sich subjektiv schneller alt anfühlen, als es rein technisch nötig wäre. Das ist ein Effekt, den man schon in früheren Konsolengenerationen mit Zwischenmodellen beobachten konnte. Für Enthusiasten, die dieses Gefühl vermeiden wollen, ist die Playstation 5 Pro damit fast schon eine prophylaktische Maßnahme.

Auf der anderen Seite bleibt positiv: Sony hält strikt daran fest, dass die komplette Spielebibliothek kompatibel bleibt. Deine bestehende Sammlung an PS5-Games, dein Zubehör und dein PSN-Account ziehen im Idealfall nahtlos auf die Playstation 5 Pro um. Upgrade-Schmerz und Setup-Stress halten sich damit in Grenzen, gerade im Vergleich zu einem Plattformwechsel etwa auf den PC, wo viele Stellschrauben auf einmal gedreht werden müssen.

Unterm Strich zielt die Playstation 5 Pro nicht darauf ab, die Standard-PS5 obsolete zu machen, sondern die obere Leistungsgrenze des Playstation-Universums neu zu definieren. Wer Grafik liebt, wer Raytracing nicht nur als Buzzword, sondern als sichtbares Feature im Bild haben möchte, und wer sich an sauberen 4K-Ausgaben mit geschicktem Upscaling erfreut, findet hier eine spürbare Aufwertung. Wer dagegen vor allem FIFA, CoD und ein paar Indies zockt, wird mit der normalen Playstation 5 noch lange sehr gut leben können.

Genau deshalb hängt die Antwort auf die Eingangsfrage – lohnt sich das Upgrade wirklich? – stark von deinem Profil ab. Für ambitionierte Spieler mit großem 4K-TV ist die Playstation 5 Pro der logische „Best Version“-Schritt der aktuellen Generation. Für alle anderen ist sie eher ein luxuriöses Nice-to-have als eine zwingende Notwendigkeit.

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