Playstation 5 Pro im Deep Dive: Lohnt sich das Upgrade auf Sonys Playstation 5 Pro wirklich?
08.02.2026 - 19:36:53Der Moment, in dem ein neues AAA-Game das erste Mal startet, entscheidet vieles. Wenn sich das Intro nahtlos in Gameplay verwandelt, Raytracing-Reflexionen in Pfützen glitzern und die Framerate stabil bleibt, merkt man: Hier steckt mehr Power dahinter. Genau an diesem Punkt will die Playstation 5 Pro ansetzen. Sony positioniert die Playstation 5 Pro als High-End-Variante für alle, die aus 4K-Fernsehern, HDR-Setups und schnellen Panels wirklich alles herauskitzeln wollen. Aber rechtfertigt sie den nächsten großen Sprung im Wohnzimmer – oder bleibt sie ein Luxus-Upgrade für wenige?
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Offiziell bewirbt Sony die Playstation 5 Pro als Next-Level-Variante der regulären Playstation 5. Laut Hersteller steht im Fokus, Spiele in höherer Auflösung und mit stabileren Framerates zu rendern – und zwar mit einem deutlichen Leistungsplus auf Seiten der GPU. Während die Standard-PS5 bereits sehr solide 4K-Erlebnisse liefert, stößt sie bei aufwendigem Raytracing und ambitionierten Performance-Modi immer wieder an ihre Grenzen. Genau dort will die Playstation 5 Pro ansetzen und Grafik-Enthusiasten ein spürbares Upgrade bieten.
Der Kern des Upgrades sitzt ganz klar im Grafikteil. Sony lässt durchblicken, dass die GPU-Leistung der Playstation 5 Pro signifikant über der Basis-PS5 liegt. Das Ziel: mehr echte 4K-Frames, weniger Kompromisse bei Raytracing und mehr Spielraum für zukünftige Titel. In der Praxis bedeutet das: Wo die Standard-PS5 in manchen Games zwischen Performance-Mode (mehr FPS, weniger Auflösung) und Quality-Mode (mehr Grafikdetails, weniger FPS) schwankt, soll die Playstation 5 Pro öfter beides gleichzeitig anbieten können – also hohe Framerate und sichtbar aufgebohrte Grafik.
Ein zentraler Baustein ist PSSR – Sonys eigenes Upscaling-Verfahren, das grob in die gleiche Richtung zielt wie DLSS auf dem PC. Vereinfacht gesagt: Das Spiel rendert intern in einer niedrigeren Auflösung, und PSSR rechnet das Bild in Echtzeit hoch, inklusive Kantenglättung und Detailrekonstruktion. Das Upscaling wirkt an den richtigen Stellen fast wie Magie: feine Strukturen bleiben klar, Kanten flimmern weniger, und gleichzeitig bleibt noch genug Rechenleistung für Raytracing-Effekte übrig. Auf einem 4K-OLED-TV macht das den Unterschied zwischen „Sieht gut aus“ und „Wow, das ist Konsolen-Hardware?“.
Im direkten Vergleich zur normalen Playstation 5 ist PSSR einer der entscheidenden Hebel. Während das Standard-Modell oft mit klassischem Temporal Anti-Aliasing und dynamischer Auflösung arbeitet, kann die Playstation 5 Pro gezielter mit PSSR pushen. Für Entwickler heißt das: Man kann aggressiver mit interner Auflösung und Effekten jonglieren, ohne dass das Bild sofort matschig wirkt. Für Hardcore-Gamer bedeutet es: stabilere 60 FPS (oder mehr, je nach Spiel) bei gleichzeitig schärferem Bild und aufwendigerem Licht.
Raytracing ist der zweite große Showact der Playstation 5 Pro. Schon die Basis-Playstation 5 unterstützt Raytracing, aber meist nur in eingeschränkter Form – etwa mit reduziertem RT-Detailgrad oder kombiniert mit niedriger Auflösung und 30 FPS. Die Pro-Variante zielt eindeutig darauf, Raytracing von „Nice-to-have-Feature“ zu einem regulären Bestandteil vieler Grafikmodi zu machen. Spiegelungen in Scheiben, globale Beleuchtung, Schatten – all das profitiert von der stärkeren GPU und dem Zusammenspiel mit PSSR.
Wer gerne grafisch anspruchsvolle Titel wie cineastische Action-Adventures, Horror-Games mit düsterer Lichtstimmung oder Rennspiele mit nassen Asphaltpisten spielt, wird die zusätzliche RT-Power der Playstation5 Pro besonders merken. Sony spielt hier ganz klar die „Cinema-Gaming“-Karte aus: weniger Kompromisse, mehr visuelle Konsistenz. Auf großen 4K-TVs in 65 Zoll und mehr werden solche Details plötzlich enorm wichtig, weil Unschärfen und Bildfehler deutlich stärker auffallen.
Im CPU-Bereich bleibt die Playstation 5 Pro laut Hersteller nahe an der bisherigen Architektur, allerdings mit Feintuning. Der Fokus liegt nicht auf radikal mehr CPU-Kernen, sondern darauf, die GPU besser auszulasten und das Zusammenspiel zwischen Rendering, Streaming und Effekt-Berechnung zu optimieren. Das passt zur Ausrichtung: Die meisten aktuellen Games sind ohnehin GPU-limitiert, vor allem wenn hohe Auflösung und Raytracing im Spiel sind.
Vergleicht man die reguläre Playstation 5 mit der Playstation 5 Pro nüchtern, ergeben sich in etwa folgende Eckpunkte: Die Basis-PS5 liefert ein starkes 4K-Erlebnis mit der Option auf 60 FPS in vielen Titeln, muss aber bei Raytracing oft auf 30 FPS oder reduzierte Bildschärfe zurückfallen. Die Pro setzt oben drauf, indem sie der GPU den Raum gibt, mehr Effekte und höhere interne Auflösungen zu stemmen, während PSSR die Qualität des finalen Bildes stabil hält. Für kommende AAA-Genrationstitel – also Spiele, die die Hardware systematisch bis an ihr Limit treiben – ist die Playstation 5 Pro so etwas wie ein zusätzlicher Puffer für die nächsten Jahre.
Spannend ist auch der Blick auf Zielgruppen. Die Playstation 5 Pro richtet sich mit ihrer Ausrichtung auf PSSR, Raytracing und 4K-Optimierung klar an Hardcore-Gamer und Grafik-Enthusiasten. Wer jedes Digital Foundry Video verschlingt, Frame-Time-Diagramme analysiert und zwischen 40 und 60 FPS im Blindtest unterscheiden kann, ist genau die Person, für die Sony dieses Gerät gebaut hat. Gleiches gilt für alle, die bereits in ein hochwertiges Display-Setup investiert haben – etwa ein 120-Hz-OLED mit VRR und HDR10 – und nun die passende Konsole dazu wollen.
Für Gelegenheitsspieler sieht das Bild anders aus. Wer die bisherige Playstation 5 besitzt, vielleicht nur ein paar große Titel pro Jahr spielt und eher auf dem Sofa mit etwas Abstand zockt, wird viele der Vorteile der Playstation 5 Pro zwar wahrnehmen, aber nicht zwingend als „Must-Have“ empfinden. Ein stabile 60-FPS-Ausgabe ist zwar angenehm, doch wenn man bislang mit dem Quality-Mode bei 30 FPS gut zurechtkam, ist der Drang zum Upgrade weniger ausgeprägt. Hier ist es ehrlicher, klar zu sagen: Die Basis-PS5 bleibt eine sehr starke Konsole, gerade wenn Budget eine Rolle spielt.
Wer hingegen vor der Entscheidung steht, überhaupt erst in die Playstation-Welt einzusteigen, hat eine andere Rechnung. Zwischen einer Playstation 5 und der Playstation 5 Pro zu wählen bedeutet: zahlt man einmal mehr und ist langfristig besser für künftige Spiele gerüstet, oder setzt man auf das bewährte Standardmodell und spart zunächst Geld? Die Pro wird mit ihrem Fokus auf GPU-Power und PSSR besonders dann attraktiv, wenn du planst, die Konsole viele Jahre zu nutzen und regelmäßig Top-Titel direkt zum Release zu spielen.
Ein weiterer Aspekt ist Sonys eigenes Ökosystem. Die Playstation 5 Pro bleibt voll in das bekannte PS5-Universum eingebunden: DualSense-Controller mit adaptiven Triggern und Haptik, das PS5-UI, Abwärtskompatibilität zu PS4-Spielen, PS Plus Game Catalog und Streaming-Angebote. Wer schon eine PS5 besitzt, wechselt also nicht die Plattform, sondern nur die Leistungsstufe. Das macht ein Upgrade technisch simpel – aber es bedeutet auch, dass der Mehrwert in erster Linie aus Grafik, Performance und zukünftigen Spielmodi entsteht, nicht aus völlig neuen Features oder einem neuen Interface.
Technisch spannend ist, wie Entwickler die Playstation 5 Pro mittel- und langfristig ausreizen werden. In der Anfangsphase dürften vor allem klassische „Pro-Patches“ dominieren: höhere Auflösung, stabilere Framerate, vielleicht zusätzliche Raytracing-Optionen. Aber je mehr Studios sich auf PSSR und die erweiterte GPU-Power einstellen, desto stärker könnte sich die Pro von der Basis-PS5 entfernen – ähnlich wie es früher bei PS4 und PS4 Pro war, nur dass hier das Thema Raytracing eine noch größere Rolle spielt. Wer also gerne das „beste“ Konsolen-Build eines Spiels erlebt, landet zwangsläufig bei der Playstation 5 Pro.
Natürlich bleibt die Preisfrage. Sony positioniert die Playstation 5 Pro erwartungsgemäß oberhalb der Standard-PS5, was sie klar in den Enthusiasten-Bereich schiebt. Für viele Spieler wird die Abwägung lauten: Investiere ich das Geld in die Konsole oder in mehr Spiele, einen besseren TV oder Zubehör wie ein Headset? Die Playstation 5 Pro spielt ihre Stärken nur dann voll aus, wenn das Gesamtsetup stimmt – sprich: ein hochwertiger 4K-TV oder Monitor mit guter HDR-Unterstützung. Ohne dieses Setup wirkt der grafische Sprung gegenüber der Basis-PS5 weniger dramatisch.
Wer allerdings bereits einen entsprechenden Bildschirm besitzt und Games wie ein Hobby behandelt, für das man gezielt Budget reserviert, findet in der Playstation 5 Pro eine Konsole, die sich sehr bewusst an genau diese Zielgruppe richtet. PSSR sorgt dafür, dass Spiele in kommenden Jahren optisch nicht so schnell an die Grenzen stoßen, Raytracing wird mehr als nur ein Marketing-Feature, und die höhere GPU-Power verhindert, dass man schon nach zwei, drei Jahren auf „Low-Settings-Kompromisse“ zurückgestutzt wird – zumindest im Konsolenmaßstab.
Unterm Strich stellt die Playstation 5 Pro keinen Generationssprung dar, sondern einen massiven Zwischenschritt. Wer mit der Leistung der aktuellen Playstation 5 zufrieden ist, nicht jeden Grafikslider bis zum Anschlag braucht und eher nach Preis-Leistungs-Verhältnis schaut, kann guten Gewissens beim Basis-Modell bleiben. Wer dagegen Wert auf maximale Bildqualität, kräftiges Raytracing und den bestmöglichen 4K-Look legt, bekommt mit der Playstation 5 Pro die Version der Playstation, die Sony intern für „Power-User“ im Kopf hatte.
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