PlayStation, Preisrutsch

PlayStation 5 jetzt im Preisrutsch – lohnt sich der Kauf 2026 noch?

17.02.2026 - 03:35:22

Die PS5 ist so günstig und verfügbar wie nie – doch neue Gerüchte zur nächsten PlayStation-Generation verunsichern viele. Für wen sich der Kauf in Deutschland jetzt wirklich lohnt und welche Modelle du meiden solltest, liest du hier.

PlayStation-5-Preise fallen, Bundles stapeln sich bei MediaMarkt & Co. – und gleichzeitig brodeln die Gerüchte um Sonys Next-Gen-Konsole. Wenn du 2026 noch zur PS5 greifst, willst du wissen: Ist das klug investiertes Geld oder ein teurer Zwischenschritt?

In diesem Deep-Dive ordnen wir die aktuelle Marktlage in Deutschland ein, fassen die wichtigsten Testergebnisse zusammen und zeigen, welche PS5-Variante für welchen Spielertyp wirklich Sinn ergibt. Was Nutzer jetzt wissen müssen...

Zur offiziellen PlayStation?5?Übersicht bei Sony

Analyse: Das steckt hinter dem Hype

Seit dem Launch hat sich die PlayStation 5 von einer raren Mangelware zur breit verfügbaren Gaming-Plattform entwickelt. In Deutschland ist die Konsole inzwischen nahezu durchgängig bei Händlern wie Amazon, MediaMarkt, Saturn, Otto oder Alternate auf Lager – oft in rabattierten Bundles mit Top-Titeln wie „Spider-Man 2“ oder „EA Sports FC“.

Parallel dazu diskutieren Fachmedien und Communities über Sonys mittelfristige Strategie: Slim-Modelle, überarbeitete Controller, mögliche Pro-Varianten – und im Hintergrund erste Spekulationen zur nächsten Generation. Für Käufer heißt das: Die PS5 ist technisch ausgereift, das Ökosystem stark, und die Preis-Leistung besser als je zuvor.

Bevor du dich entscheidest, hilft ein Blick auf die Kerntechnik und die wichtigsten Unterschiede der verfügbaren Modelle.

Merkmal PlayStation 5 Standard (Disc) PlayStation 5 Digital
CPU / GPU Custom AMD Zen-2-CPU (8 Kerne) & RDNA-2-GPU, Raytracing-Unterstützung
Auflösung / Ziel-Performance Bis zu 4K bei bis zu 120 Hz (abhängig vom Spiel), HDR-Unterstützung
Speicher (SSD) Schnelle NVMe-SSD mit ca. 1 TB Gesamtkapazität (ein Teil für System belegt)
Laufwerk Ultra-HD-Blu-ray-Laufwerk Kein Laufwerk (nur digitale Käufe)
Abwärtskompatibilität Umfangreiche Unterstützung für PS4-Spiele (digital & Disc, je nach Modell)
Networking / Services WLAN, LAN, PSN, PlayStation Plus (Essential, Extra, Premium) verfügbar
Typische Käufertypen Sammler, Gebrauchtkäufer, Blu-ray-Nutzer, Retail-Deals-Jäger Reine Digital-Käufer, Game-Pass-ähnliche Abo-Fans, Minimalisten

Warum die PS5 für den deutschen Markt gerade besonders spannend ist

1. Preisniveau & Verfügbarkeit: Nach den Chip-Knappheiten der ersten Jahre haben sich die Straßenpreise spürbar normalisiert. Deutsche Händler bieten regelmäßig Aktionen: vom Bundle mit Zusatzcontroller bis hin zu zeitlich begrenzten Rabatten auf bestimmte Spielepakete. Wer nicht auf den letzten Euro achtet, kann sich heute eine Ausstattung holen, für die man zum Launch deutlich mehr bezahlt hätte.

2. Bibliothek & Lokalisierung: Für Spieler im DACH-Raum ist relevant: Die meisten großen Titel sind vollständig auf Deutsch lokalisiert – inklusive Sprachausgabe. Sony setzt bei Exklusivtiteln zudem stark auf europäische Märkte, was sich in stabilen Launch-Zeiten und häufig sehr guten Lokalisierungen niederschlägt.

3. Streaming & Entertainment: In vielen deutschen Wohnzimmern ersetzt die PS5 inzwischen die klassische Set-Top-Box: Apps für Netflix, Disney+, DAZN, Apple TV+, Joyn oder die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen stehen bereit. Gerade die Disc-Variante dient zusätzlich als 4K-Blu-ray-Player – interessant für Filmfans mit entsprechender Sammlung.

Was große Tests in Deutschland aktuell sagen

Deutsche Tech-Redaktionen und Gaming-Portale kommen nach mehreren Jahren mit der Konsole zu einem relativ einheitlichen Fazit: Die PS5 liefert weiterhin eine der stärksten Gesamt-Plattformen für Core- und Casual-Gamer. Positiv hervorgehoben werden immer wieder:

  • Schnelle SSD: Ladezeiten fallen in vielen Spielen nahezu weg, Fast-Travel ist wirklich „fast“.
  • DualSense-Controller: Das haptische Feedback und adaptive Trigger werden in Reviews regelmäßig als echter Mehrwert gelobt.
  • Exklusiv-Titel: Serien wie „Horizon“, „God of War“ oder „Spider-Man“ gelten als Must-Plays und ziehen viele Nutzer ins Sony-Ökosystem.
  • Interface & Usability: Nach Updates wirkt das UI spürbar aufgeräumter, Funktionen wie Game Help oder Aktivitätskarten sind für Einsteiger hilfreich.

Kritikpunkte bleiben allerdings:

  • Speicher: Die nutzbare SSD-Kapazität kann bei großen AAA-Spielen schnell knapp werden – ein NVMe-Upgrade ist möglich, aber kostenpflichtig.
  • Größe & Design: Auch die schlankeren Varianten sind im Vergleich zu früheren Konsolen immer noch wuchtig – in manchen TV-Möbeln wird es eng.
  • Service-Struktur: Die neue PlayStation-Plus-Struktur (Essential/Extra/Premium) ist mächtig, aber für Gelegenheitsnutzer anfangs unübersichtlich.

Standard vs. Digital – welche PS5 passt besser zu dir?

In der Praxis entscheidet weniger die reine Technik als dein Nutzungsverhalten. Eine pragmatische Faustregel für den deutschen Markt:

  • Du kaufst gerne Gebrauchtspiele oder nutzt Börsen wie eBay Kleinanzeigen?
    Dann ist die Disc-Version praktisch alternativlos. Du kannst physische PS4- und PS5-Spiele weiternutzen oder wiederverkaufen und profitierst von Retail-Angeboten in Elektronikmärkten.
  • Du setzt sowieso fast nur auf digitale Käufe und Abos?
    Die Digital Edition ist meist etwas günstiger (Straßenpreise schwanken) und verzichtet vollständig auf ein Laufwerk. Für Vielnutzer von PlayStation Plus Extra/Premium oder Sales im PSN ist das oft die bessere Wahl.

Performance im Alltag: 4K, 120 Hz und Raytracing – was ist realistisch?

Marketing-Versprechen wie „4K/120“ klingen beeindruckend, doch wichtig ist, was auf deinem TV tatsächlich ankommt. Viele aktuelle Titel bieten dir verschiedene Grafikmodi:

  • Quality/Resolution-Mode: Höhere Auflösung, detailreichere Grafik, dafür meist 30 bis 60 FPS.
  • Performance-Mode: Ziel 60 FPS oder mehr, manchmal mit reduzierter Auflösung oder Detailstufe.
  • Raytracing-Mode: Verbessertes Licht & Reflexionen, häufig mit klaren Performance-Kompromissen.

Deutsche Tests kommen hier zu einem klaren Bild: Auf typischen Wohnzimmer-TVs macht der Performance-Modus in den meisten Spielen den runderen Eindruck. Wer Raytracing priorisiert, sollte wissen, dass das häufig auf Kosten der Framerate geht – ein Punkt, der auch in deutschsprachigen YouTube-Analysen immer wieder betont wird.

PlayStation Plus in Deutschland: Netflix-Logik fürs Gaming

Mit dem überarbeiteten PlayStation-Plus-Modell versucht Sony, stärker in Richtung Game-Pass-Logik zu gehen. Für deutsche Spieler bedeutet das:

  • Essential: Klassischer Online-Zugang, Cloud-Saves, einige monatliche Spiele.
  • Extra: Zugriff auf umfangreiche Spielebibliothek, inklusive vieler PS4- und PS5-Titel.
  • Premium: Zusätzliche Klassiker, Streaming-Funktionen und Testversionen ausgewählter Spiele.

In Preisvergleichen deutscher Portale werden besonders die Jahresabos als interessant hervorgehoben, da sie im Verhältnis zum Monatsabo deutlich günstiger sind. Wer bereit ist, sich auf einen langen Zeitraum festzulegen, kann hier spürbar sparen.

Ökosystem & Zubehör: Was in Deutschland problemlos zu bekommen ist

Zu einer modernen Konsole gehört mehr als die Box unter dem Fernseher. Für den DACH-Markt relevant:

  • Controller: Offizielle DualSense-Controller sind in diversen Farben erhältlich, regelmäßig im Angebot. Drittanbieter-Alternativen mit Pro-Funktionen tauchen zunehmend in deutschen Shops auf.
  • Headsets: Sonys eigene Modelle sowie Headsets von Marken wie SteelSeries, Razer oder Logitech sind breit verfügbar und oft explizit für PS5 zertifiziert.
  • Speichererweiterung: NVMe-SSDs mit offizieller PS5-Freigabe findest du bei deutschen Händlern inzwischen in unterschiedlichen Kapazitäten – die Preise sind in den letzten Jahren deutlich gefallen.
  • Lenkräder, Fightsticks & Co.: Für Simracer, Fighting-Game-Fans oder Streamer gibt es eine große Auswahl spezialisierter Hardware, die in Tests deutscher Magazine immer wieder beleuchtet wird.

Das sagen die Experten (Fazit)

Betrachtet man aktuelle Tests großer Techseiten, Gaming-Magazine und deutschsprachiger Creator, ergibt sich ein klares Bild: Die PlayStation 5 ist 2026 keine Zukunftswette mehr, sondern eine etablierte Plattform mit breiter Spielebasis und starken Exklusivtiteln.

Pro-Argumente, die immer wieder genannt werden:

  • Sehr gute Preis-Leistung: Durch gesunkene Konsolen- und Zubehörpreise ist der Einstieg günstiger als in den ersten Jahren nach Launch.
  • Reifes Ökosystem: Kinderkrankheiten sind weitgehend ausgemerzt, das UI wurde über Updates verbessert, das Spieleangebot ist groß und divers.
  • DualSense als Alleinstellungsmerkmal: Controller-Features wie Haptik und adaptive Trigger werden in vielen Reviews als immersive Ergänzung gefeiert.
  • Breite Verfügbarkeit in Deutschland: Kein „Scalper-Stress“ mehr, dafür viele Bundles, Aktionen und lokal relevante Services.

Kontra-Punkte, die du kennen solltest:

  • Begrenzter Speicher: Ohne zusätzliche SSD kommst du als Vielspieler schnell an Grenzen – besonders bei mehreren großen AAA-Titeln parallel.
  • Größe & Design: Die Konsole bleibt ein dominanter Blickfang im Wohnzimmer, was nicht jeder mag.
  • Unsicherheit über die nächste Generation: Wer extrem zukunftsorientiert plant, fragt sich, wann Sony den nächsten großen Sprung wagt – konkrete, bestätigte Infos gibt es dazu aber noch nicht.

Für die Mehrheit der deutschen Spieler, die jetzt auf 4K-Gaming umsteigen oder von PS4/Xbox One aufrüsten wollen, gilt damit: Die PlayStation 5 ist aktuell eine der attraktivsten und ausgewogensten Optionen im Konsolenmarkt. Wer die Disc-Version für Flexibilität bei Gebrauchtspielen und Blu-rays wählt oder bewusst auf die günstigere Digital-Variante setzt, erhält eine leistungsstarke Plattform, die im Alltag mehr kann als „nur“ zocken.

Wenn du also auf starke Exklusivspiele, ein eingespieltes Ökosystem und zahlreiche Bundles im deutschen Handel setzt, spricht 2026 kaum etwas gegen den Griff zur PS5 – solange du dir über Speicherbedarf und Digital-vs.-Disc-Frage im Klaren bist.

@ ad-hoc-news.de

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