Platin: Massive Angebotslücke droht
15.03.2026 - 11:30:37 | boerse-global.deDer Platinmarkt steuert auf das vierte Defizitjahr in Folge zu. Was im Herbst noch nach einer leichten Entspannung aussah, hat sich nun in eine deutliche Prognosekorrektur verwandelt. Ein massiver Nachfrageüberhang prägt das Bild für das Jahr 2026, da die ursprünglichen Erwartungen der Experten nicht mit der Marktrealität Schritt halten konnten.
Von Überschuss zu Mangel
Der World Platinum Investment Council (WPIC) hat seine Prognose für das Jahr 2026 im März drastisch revidiert. Gingen die Analysten im November noch von einem minimalen Überschuss von 20.000 Unzen aus, erwarten sie nun ein Defizit von 240.000 Unzen. Diese Kehrtwende resultiert vor allem aus einem unerwartet stabilen Interesse der Investoren. Entgegen früherer Annahmen blieben Gewinnmitnahmen bei Platin-ETFs aus, während das Angebot durch strukturelle Probleme in der Förderung weiterhin begrenzt bleibt.
Industrie und Wasserstoff als Treiber
Neben dem Investmentsektor bleibt die Industrie der entscheidende Faktor für die Preisgestaltung. Vor allem die Automobilbranche benötigt Platin weiterhin in großen Mengen für Katalysatoren. Langfristig rückt zudem die Wasserstoffwirtschaft als neue Nachfragequelle in den Fokus, da das Edelmetall eine Schlüsselkomponente für Elektrolyseure und Brennstoffzellen darstellt.
Kann die aufstrebende Wasserstoffwirtschaft die strukturellen Veränderungen in der klassischen Automobilindustrie rechtzeitig kompensieren? Bisher stützen vor allem die traditionellen Anwendungen und die unerwartet hohe Investitionsbereitschaft das Preisniveau. Marktbeobachter achten zudem auf makroökonomische Faktoren wie die US-Zinspolitik und die Entwicklung des Dollars, die Rohstoffpreise indirekt beeinflussen können.
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Die revidierte Prognose des WPIC unterstreicht die angespannte Lage am Rohstoffmarkt. Das erwartete Defizit von 240.000 Unzen verdeutlicht, dass die Angebotsseite kaum Spielraum für eine Entspannung lässt, solange die industrielle Nachfrage und das Investoreninteresse auf diesem Niveau verharren.
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