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Planet Ventures: 50.000 Mantis-Aktien zu 4,05 Dollar

18.06.2026 - 22:27:50 | boerse-global.de

Planet Ventures beteiligt sich am Start-up Mantis Space für ein orbitales Energienetz. Staatliche Förderung und steigende Satellitenzahlen untermauern das Geschäftsmodell.

Planet Ventures: Investition in erstes orbitales Stromnetz
Planet - Abstrakte Darstellung von Finanzdaten oder einer Transaktion mit technologischen Elementen und präziser Ästhetik. 18.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Raumfahrt verändert sich rasant. Es reicht nicht mehr, Satelliten einfach nur ins All zu schießen. Sie brauchen dort oben Strom, Treibstoff und Wartung. Genau hier positioniert sich Planet Ventures mit einem gezielten Investment in Mantis Space. Das Ziel: das erste Stromnetz im Erdorbit.

Weg vom schweren Akku

Bisher trägt jeder Satellit seine eigenen Solarpanels und Batterien. Das kostet Geld und wertvolle Nutzlast. Novaspace prognostiziert bis 2035 den Start von 16.900 kleinen Satelliten. Täglich fliegen künftig rund 640 Kilogramm Nutzlast ins All. Die Betreiber müssen die Lebensdauer ihrer Technik zwingend verlängern.

Mantis Space liefert dafür die Infrastruktur. Das Start-up baut ein orbitales Energienetz. Es soll Satelliten, Raumstationen und künftige Mondbasen direkt mit Strom versorgen. Planet Ventures sichert sich nun ein Stück dieses Marktes. Die Investmentgesellschaft kaufte für 200.000 US-Dollar knapp 50.000 Mantis-Aktien. Der Preis lag bei rund 4,05 Dollar je Anteilsschein.

Staatliche Millionen stützen den Plan

Die kommerzielle Logik überzeugt auch den öffentlichen Sektor. Mantis Space plant eine große Expansion in Albuquerque. Das Projekt soll in einem Jahrzehnt fast eine halbe Milliarde Dollar in die regionale Wirtschaft spülen. Die öffentliche Hand hilft kräftig mit. Der Bundesstaat New Mexico schießt 2,5 Millionen Dollar zu. Die Stadt Albuquerque steuert weitere 500.000 Dollar bei.

Die gesamte Branche rüstet auf. Die NASA sieht die Betankung im Orbit als wichtiges Nahziel. Parallel dazu treibt Astroscale die Beseitigung von Weltraumschrott voran. Ein kommerzieller Entsorgungsdienst soll noch dieses Jahr starten. Die Verträge mit Isar Aerospace sind bereits unterschrieben. Die Folge: Orbitale Dienstleistungen werden zum echten Geschäft.

Zugang für Privatanleger

Für normale Aktionäre bleiben solche privaten Raumfahrt-Start-ups meist verschlossen. Planet Ventures ändert das. Das börsennotierte Unternehmen fungiert als Brücke zum Risikokapitalmarkt. CEO Etienne Moshevich fokussiert die Strategie massiv auf den Weltraumsektor. Dabei wuchs das verwaltete Vermögen von fünf auf rund 20 Millionen Dollar. Mit Mantis Space im Portfolio testet Planet Ventures nun die finanzielle Tragfähigkeit der orbitalen Infrastruktur.

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