Pixel Watch: Google schließt Sicherheitslücke mit „Nicht-vergessen“-Alarm
17.01.2026 - 17:15:12Google arbeitet an einer lang erwarteten Sicherheitsfunktion für seine Pixel Watch. Die Smartwatch soll Nutzer künftig warnen, wenn sie ihr Smartphone zurücklassen – und es im Notfall sogar automatisch sperren. Damit holt der Konzern zu Konkurrenten wie Apple und Samsung auf.
Die neue Funktion mit dem Arbeitstitel „Notify when left behind“ wurde im Softwarecode der Uhr entdeckt. Sie soll die Bluetooth-Verbindung zwischen Uhr und gekoppeltem Android-Handy überwachen. Wird die Verbindung unterbrochen, weil die Geräte den Funkbereich verlassen, schlägt das System Alarm. Besonders clever: Verlässt der Nutzer sein entsperrtes Telefon, soll es sich automatisch abschließen. Das verhindert unbefugten Zugriff auf private Daten, wenn das Handy etwa in einem Café vergessen wird.
So funktioniert die Trennungswarnung
Die Technik nutzt die bestehende Bluetooth-Verbindung. Ist die Uhr entsperrt und am Handgelenk getragen, überwacht sie ständig die Signalstärke zum Smartphone. Reißt die Verbindung ab, erfolgt die Warnung direkt am Display der Uhr. Code-Zeilen wie „Benachrichtigen, wenn Telefon zurückgelassen wird“ belegen die geplante Funktion.
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Um Fehlalarme zu vermeiden, sind klare Bedingungen vorgesehen. Bluetooth muss auf beiden Geräten aktiv sein, die Uhr muss getragen und entsperrt werden. Selbst wenn Nutzer am Telefon den Flugmodus aktivieren – was Bluetooth kappt – soll die Sperrfunktion greifen. Eine elegante Lösung für ein alltägliches Problem.
Individuelle Einstellungen und Grenzen der Technik
Google plant offenbar praktische Anpassungsmöglichkeiten. Nutzer sollen vertraute Orte wie die eigene Wohnung festlegen können. Dort würden dann keine Alarme ausgelöst, wenn das Handy in einem anderen Raum liegt. Diese Rücksicht auf den Nutzeralltag könnte die Akzeptanz deutlich erhöhen.
Doch es gibt Einschränkungen. Der Code verweist auf eine „Nicht unterstützte Uhr“. Das deutet darauf hin, dass ältere Modelle wie die erste Pixel Watch oder die Pixel Watch 2 die Funktion möglicherweise nicht erhalten. Zudem setzt Google auf Bluetooth statt auf die präzisere Ultra-Wideband-Technologie (UWB), die einige Konkurrenzmodelle nutzen. Die grobe Ortung per Bluetooth reicht für die grundlegende Warnfunktion aus, ermöglicht aber keine Zentimeter-genaue Verfolgung.
Wettbewerbsvorsprung der Konkurrenz schmilzt
Die Nachrüstung ist ein strategisch wichtiger Schritt für Google. Konkurrenten wie Apple und Samsung bieten vergleichbare Trennungswarnungen seit Jahren an. Dass sie bei der Pixel Watch fehlten, galt als deutliches Manko. Mit der neuen Funktion reagiert Google direkt auf Nutzerfeedback und verbessert den Gesamtwert seiner Wearables.
Die Integration in das Pixel-Ökosystem wird enger. Zusammen mit anderen Neuerungen wie der „Find Hub“-App für Wear OS entsteht ein rundes Sicherheits- und Ortungspaket. Für Branchenbeobachter sind solche praktischen Verbesserungen entscheidend, um Nutzer im Android-Universum zu halten. Die automatische Sperre spricht zudem sicherheitsbewusste Käufer an – eine wachsende Zielgruppe.
Wann kommt die Funktion?
Ein offizielles Veröffentlichungsdatum nennt Google noch nicht. Spekulationen in der Tech-Community deuten auf das nächste Pixel Feature Drop im März 2026 hin. Ob dann alle Pixel-Watch-Modelle unterstützt werden, bleibt abzuwarten.
Die Einführung würde die Position der Pixel Watch im hart umkämpften Smartwatch-Markt spürbar stärken. Sie würde nicht nur eine spürbare Sicherheitslücke schließen, sondern auch ein Stück weit Sorgen im Alltag nehmen. Denn wer hat sein Smartphone nicht schon einmal suchen müssen?
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