Pirelli, Prognose

Pirelli: Prognose auf 6,95 Milliarden Euro erhöht

17.05.2026 - 14:42:48 | boerse-global.de

Pirelli übertrifft Erwartungen im ersten Quartal und hebt die Prognose für 2026 an. Premiumstrategie und US-Expansion stützen das Wachstum.

Pirelli: Prognose auf 6,95 Milliarden Euro erhöht - Foto: über boerse-global.de
Pirelli: Prognose auf 6,95 Milliarden Euro erhöht - Foto: über boerse-global.de

Pirelli legt mit seinem ersten Quartal 2026 solide Zahlen vor. Der Reifenhersteller steigerte den Nettogewinn um 23,3 Prozent auf 156,8 Millionen Euro. Auch die operative Marge zog an. Das Management nutzt die starke Entwicklung, um die Jahresprognose nach oben zu nehmen.

Mehr Preisstärke im Premiumgeschäft

Der Umsatz lag bei 1,737 Milliarden Euro und damit leicht unter dem Vorjahr. Organisch wuchs Pirelli dennoch um 3,5 Prozent. Das zeigt: Preis und Mix stützen das Geschäft stärker als der reine Umsatzwert vermuten lässt.

Besonders wichtig bleibt das High-Value-Segment mit größeren Felgengrößen ab 18 Zoll. Es machte im Quartal 82 Prozent des Umsatzes aus, nach 81 Prozent ein Jahr zuvor. Diese Ausrichtung hilft Pirelli, stabilere Preise durchzusetzen und das Ergebnis zu verteidigen.

Der bereinigte operative Gewinnmarge erreichte 16 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet Pirelli nun Erlöse zwischen 6,75 Milliarden und 6,95 Milliarden Euro. Im Februar hatte der Konzern noch vorsichtiger geplant. Die neue Spanne spiegelt vor allem einen besseren Preis-Mix wider.

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USA, Governance und neue Produktion

Parallel dazu baut Pirelli seine industrielle Präsenz in den USA aus. Am Werk in Rome, Georgia, will der Konzern künftig „Cyber Tyres“ fertigen. Das stärkt nicht nur die technologische Position in Nordamerika, sondern auch die lokale Produktion.

Hintergrund bleibt der Einfluss des chinesischen Investors Sinochem. Italiens „golden power“-Entscheidung aus dem April begrenzt dessen Vertretung im Verwaltungsrat und schließt ernannte Vertreter von Top-Management-Posten aus. Pirelli will damit auch den Zugang zum US-Markt absichern, wo Vorgaben gegen chinesische Autotechnologie strenger werden.

Dividende und Belastungen

Auf der Hauptversammlung am 25. Juni steht zudem ein Dividendenvorschlag über 0,34 Euro je Aktie auf der Tagesordnung. Falls die Aktionäre zustimmen, soll die Auszahlung ab dem 22. Juli starten. Das macht die Gesamtnachricht für Anteilseigner runder. Operativ läuft es besser, zugleich bleibt die Kapitalrückgabe ein Thema.

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Nicht alles läuft glatt. Pirelli beziffert die Belastung aus der Nahostkrise für 2026 auf rund 20 Millionen Euro beim bereinigten EBIT. An der Börse notierte die Aktie am Freitag bei 6,14 Euro. Seit Jahresbeginn liegt sie damit moderat im Plus und bewegt sich knapp unter dem Hoch der vergangenen Monate.

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