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Pink Floyd 2026: Kommt da wirklich noch was?

13.02.2026 - 08:59:51

Pink Floyd sorgen 2026 wieder für Buzz – Reunion-Hoffnung, Tribute-Shows, KI-Remixe und Jubiläen. Was Fans in Deutschland jetzt wissen müssen.

Pink Floyd – eine Band, die offiziell längst Geschichte ist, aber 2026 gefühlt präsenter wirkt denn je. Auf Reddit drehen Fans durch, TikTok liebt die Retro-Sounds, und jedes neue Gerücht über eine Reunion schießt direkt in die Trends. Viele fragen sich: Passiert da wirklich noch mal was – vielleicht sogar in Deutschland?

Offizielle Pink-Floyd-Seite: News, Historie, Releases checken

Die Realität ist kompliziert: Pink Floyd als komplette Band sind Geschichte, David Gilmour und Nick Mason gehen eigene Wege, Roger Waters tourt mit eigenem Programm. Gleichzeitig landen Pink-Floyd-Songs in neuen Charts-Playlists, Vinyl-Auflagen sind ständig ausverkauft, und neue Surround- und Atmos-Mixe lassen die Alben komplett anders wirken. Zeit, die Lage einmal sauber für dich zu sortieren.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Stand Anfang 2026 sieht es so aus: Pink Floyd als aktive Live-Band gibt es nicht mehr. Der Name lebt aber weiter – über Reissues, Jubiläumsboxen und Soloaktivitäten der Mitglieder. Im Fokus stehen derzeit vor allem drei Themen: neue Mixes alter Klassiker, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Ex-Mitgliedern und eine Welle an aufwendigen Tribute-Shows, die teilweise fast schon wie inoffizielle Touren wirken.

In den letzten Monaten sorgten vor allem zwei Dinge für Schlagzeilen: Zum einen kursieren Berichte über weitere immersive 3D- und Dolby-Atmos-Versionen ikonischer Alben wie The Dark Side of the Moon und Wish You Were Here. Nach dem großen Jubiläum zu 50 Jahren The Dark Side of the Moon haben Labels und Studios offenbar Gefallen daran gefunden, die alten Mehrspuraufnahmen noch einmal mit aktueller Technik zu bearbeiten. Für deutsche Fans bedeutet das: neue physische Editionen (Blu-ray Audio, limitierte Vinyl-Pressungen) und exklusive Kino- bzw. Planetarium-Vorführungen, bei denen ganze Alben mit Surround-Sound und Visuals laufen.

Zum anderen wird weiter über die Zukunft von David Gilmour spekuliert. Immer wieder tauchen Hinweise auf, dass er an neuer Musik arbeitet. Bestätigt ist offiziell wenig, aber Musiker aus seinem Umfeld erzählen in Interviews, Gilmour habe nie aufgehört zu schreiben und aufzunehmen. Sollte wirklich ein Soloalbum kommen, wäre klar: Die Setlist künftiger Gilmour-Shows würde wieder tief in den Pink-Floyd-Katalog greifen, so wie bei seinen letzten Tourneen, als Songs wie "Shine On You Crazy Diamond", "Comfortably Numb" und "Wish You Were Here" Fixpunkte im Programm waren.

Parallel dazu läuft Nick Masons Projekt Nick Mason’s Saucerful Of Secrets weiter. Die Band konzentriert sich auf frühe Pink-Floyd-Stücke aus der Syd-Barrett-Ära und den späten 60ern und frühen 70ern. In den vergangenen Jahren war Mason mit dieser Show mehrfach in Europa und auch in Deutschland unterwegs – gespielt wurden u.a. Köln, Hamburg, Berlin und München. Für 2026 ist noch nichts offiziell bestätigt, aber der Modus der vergangenen Jahre war: in Blöcken touren, oft mit intensiven Europa-Runs. Deshalb ist es sehr realistisch, dass deutsche Termine wieder auf dem Plan auftauchen, sobald neue Daten droppen.

Dazu kommt: Pink Floyd sind in Deutschland ein fester Bestandteil der Popkultur. Jedes größere Jubiläum – 50 Jahre eines Albums, runde Geburtstage der Musiker – löst sofort Sonderausgaben in Musikmagazinen, TV-Dokus und Streaming-Specials aus. Für Google-Discover-User bedeutet das: Immer wenn der Algorithmus merkt, dass du schon mal nach Pink Floyd gesucht oder auf ähnliche Inhalte geklickt hast, bekommst du neue Gerüchte, Classic-Reviews oder Konzertberichte in den Feed gespült. Genau diesen Mix aus Nostalgie und aktuellen Aufhängern spielt die internationale Musikpresse gerade gnadenlos aus.

Die Konsequenz für deutsche Fans: Ganz ohne echte Pink-Floyd-Tour fühlt sich 2026 trotzdem an, als würde die Band ständig irgendwo im Hintergrund mitlaufen. Neue Mixe, neue Boxen, Solo-Tourgerüchte, Tribute-Shows mit bombastischem Licht – wer dranbleibt, verpasst nichts. Aber man muss wissen, was realistisch ist: Eine vollständige Reunion ist nach allem, was aus Interviews der letzten Jahre bekannt ist, extrem unwahrscheinlich. Realistischer sind weitere Solo-Shows, immersive Hörerlebnisse und hochkarätige Tribute-Projekte.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn der Bandname Pink Floyd nicht mehr über großen Stadien steht, kannst du 2026 trotzdem eine Art Pink-Floyd-Erlebnis bekommen – über Nick Mason’s Saucerful Of Secrets, über Gilmour- oder Waters-Shows und über spezialisierte Tribute-Kollektive. Die Frage ist: Was läuft da eigentlich konkret auf der Bühne?

Bei Nick Mason sah die Setlist der letzten Europa-Tour typischerweise so aus (Auswahl): "Astronomy Domine", "Lucifer Sam", "Fearless", "Interstellar Overdrive", "Set the Controls for the Heart of the Sun", "A Saucerful of Secrets", "One of These Days" und "See Emily Play". Das ist tiefes Futter für Hardcore-Fans, die sonst live fast nie diese frühen Songs hören. Keine Bombast-Lasershow wie bei späten Pink-Floyd-Tourneen, aber eine sehr lebendige, handgemachte Band, die spürbar Spaß an den alten Psychedelic-Nummern hat. Atmosphärisch: eher Club-Feeling als Stadion, viel Nähe, viel Nerd-Talk vom Publikum in der Pause.

Roger Waters fokussiert sich in seinen Solo-Shows dagegen auf die Konzeptwerke, die er maßgeblich geschrieben hat: "Another Brick in the Wall (Part 2)", "Comfortably Numb", "Wish You Were Here", "The Happiest Days of Our Lives", "Time", "Us and Them", "Money" und große Blöcke aus The Wall und The Dark Side of the Moon. Seine Produktionen sind extrem visuell, mit riesigen LED-Wänden, politisch aufgeladenen Projektionen und Surround-Sound. Gerade in deutschen Arenen wird das Thema Krieg, Überwachung und Gesellschaftskritik oft sehr deutlich inszeniert – was für Diskussionen sorgt, aber die Musik gleichzeitig brachial auflädt.

David Gilmour – falls er wieder auf Tour geht – steht klassisch für die emotionale Seite des Pink-Floyd-Erbes: lange Gitarrensoli, dieses unverwechselbare Vibrato, klare, warme Vocals. In früheren Setlists mischte er eigene Songs wie "On an Island" und "Rattle That Lock" mit Pink-Floyd-Klassikern wie "High Hopes", "Shine On You Crazy Diamond", "Wish You Were Here" und natürlich "Comfortably Numb" als Finale. Die Shows waren eher elegant als aggressiv, mit perfektem Sounddesign, geschmackvollem Licht und Fokus auf das musikalische Detail. Wer auf Gänsehaut-Gitarrensoli steht, ist hier im Himmel.

Und dann sind da noch die großen Tribute-Produktionen, die auch 2026 wieder durch deutsche Hallen rollen: Titel wie "Brit Floyd", "The Australian Pink Floyd Show" oder "Echoes – Performing the Music of Pink Floyd" sind etabliert und füllen seit Jahren Arenen. Diese Produktionen stellen oft den Bombast der späten Pink-Floyd-Tourneen nach, inklusive Lasern, kreisförmigen Projektionsflächen, fliegenden Schweinen und exakt nachgespielten Sounddesigns. Die Setlists sind meist ein Best-of aus den Crowd-Favorites: "Time", "Breathe", "Money", "Wish You Were Here", "Another Brick in the Wall (Part 2)", "Mother", "Run Like Hell", "Hey You", "Us and Them", "Brain Damage" und "Eclipse". Viele dieser Shows bieten komplette Albumblöcke – etwa die komplette "Dark Side"-Sequenz am Stück.

Für dich als Fan ist entscheidend: Welche Ära von Pink Floyd willst du erleben? Stehst du auf die experimentellen, psychdelisch angehauchten Frühwerke, ist Nick Mason die beste Wahl. Liebst du die Konzeptalben mit politischer Schärfe, liefert Roger Waters den passenden Rahmen. Suchst du klassischen Gänsehaut-Rock mit Fokus auf Melodie und Gitarrensound, ist Gilmour dein Mann. Und wenn du einfach die großen Hits mit maximaler Licht- und Effekt-Show willst, sind die Tribute-Produktionen oder Arena-Specials mit Surround-Abhören genau das Richtige.

Atmosphärisch haben alle Varianten eins gemeinsam: Pink-Floyd-Publikum ist extrem aufmerksam. In vielen Berichten liest man, dass während ruhiger Songs wie "Wish You Were Here" oder den Instrumentalpassagen von "Shine On You Crazy Diamond" ganze Arenen fast flüsterleise sind – kaum Smartphones, kaum Geschrei, sondern konzentriertes Zuhören. Danach bricht der Jubel dafür umso stärker los. Wer eher Festival-Chaos gewohnt ist, staunt oft, wie respektvoll das Publikum mit der Musik umgeht.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wenn du auf Reddit in Threads wie r/pinkfloyd oder r/classicrock unterwegs bist, merkst du schnell: Die Hoffnung auf eine letzte echte Pink-Floyd-Reunion stirbt einfach nicht. Immer wieder tauchen Posts auf à la "Gilmour und Waters zusammen beim Tee gesichtet" oder "Insider: geheime Gespräche über Abschiedsshows". Meist basiert das auf vagen Aussagen aus Interviews, alten Fotos oder Aussagen von Leuten, die angeblich jemanden aus dem Umfeld kennen.

Realistisch betrachtet haben sowohl Gilmour als auch Waters in den letzten Jahren immer wieder klargemacht, dass eine Reunion extrem unwahrscheinlich ist. Es gibt tiefe persönliche und politische Gräben, die seit Jahrzehnten bestehen. Zwar haben sie sich für einzelne Aktionen (z.B. Charity-Songs für die Ukraine) indirekt wieder angenähert, aber ein offizielles Pink-Floyd-Comeback mit voller Produktion ist nach allem, was bekannt ist, eher Fantasie als konkreter Plan.

Trotzdem entstehen jedes Jahr neue Theorien: Einige Fans spekulieren, dass ein ultimatives Abschiedskonzert – vielleicht in London oder auf einem großen Charity-Event – möglich wäre, falls einer der Beteiligten ernsthaft krank würde oder ein besonders emotionaler Anlass entstünde. Andere glauben, dass man irgendwann eine "Hologramm-Show" im Stil anderer Legacy-Acts sehen wird, also eine komplett digital visualisierte Pink-Floyd-Performance mit Original-Aufnahmen, Surround-Sound und modernen Visuals. Die technische Grundlage wäre da, aber bislang gibt es dazu keine glaubwürdigen Hinweise aus dem Umfeld der Band.

Ein anderes heißes Diskussionsfeld: Ticketpreise. Gerade bei Roger-Waters-Tourneen und großen Tribute-Produktionen in Deutschland regen sich viele Fans über hohe Eintrittspreise auf. Auf TikTok kursieren kurze Clips, in denen Leute ihre Ticketbestätigungen zeigen und dazu schreiben: "Ich liebe Pink Floyd, aber 180 Euro sind echt hart". Auf Reddit wird das Thema noch ernster diskutiert – dort geht es oft um die Frage, ob solche Preise dem Spirit der Band widersprechen oder einfach der Realität moderner Großproduktionen entsprechen.

Dazu kommt der ganze Komplex um Politk und Cancel-Debatten rund um Roger Waters. Einige Länder und Städte hatten 2023/2024 hitzig darüber diskutiert, ob seine Shows abgesagt oder eingeschränkt werden sollten, weil Kritiker ihm problematische Äußerungen vorwerfen. In Deutschland war das Thema ebenfalls in den Feuilletons. Auf Social Media prallen dazu sehr unterschiedliche Sichtweisen aufeinander: Für die einen ist Waters eine wichtige kritische Stimme, für andere überschreitet er Grenzen. Fakt ist: Diese Debatten färben auf das komplette Pink-Floyd-Image ab, egal ob Gilmour sich davon distanziert oder nicht.

Auf der positiveren Seite feiern TikTok-User gerade eine Art Pink-Floyd-Revival bei der Gen Z: Edits von Serienmomenten mit "The Great Gig in the Sky" oder "Breathe", POV-Clips mit "Wish You Were Here" im Hintergrund, Reaktionsvideos von jungen Gitarristen, die zum ersten Mal "Comfortably Numb" hören. Viele schreiben in die Kommentare, dass sie die Band über ihre Eltern entdeckt haben, andere sind einfach über den Algorithmus draufgestoßen. Parallel dazu existieren Meme-Formate, in denen sich User über den Ruf der Band als "Musik für Väter mit teuren Kopfhörern" lustig machen – inklusive Self-Awareness: dieselben Leute posten dann kurze Clips, wie sie komplett versinken, wenn der Synth bei "On the Run" loslegt.

In deutschen Threads taucht immer wieder die Frage auf, ob es 2026 endlich eine große, zentral kuratierte Ausstellung oder ein Festival-Special mit pink-floyd-Fokus geben wird – etwa im Rahmen von Museumsreihen oder Classic-Rock-Formaten. Bisher sind das vor allem Wunschprojekte, aber angesichts der anhaltenden Nachfrage ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Veranstalter das Thema wieder größer in Deutschland aufzieht. Gerade Städte wie Berlin, Hamburg oder Köln wären perfekte Standorte für immersive Ausstellungen, weil dort die Infrastruktur für multimediale Shows bereits steht.

Alle Daten auf einen Blick

Viele Details zu künftigen Solo-Touren und Tribute-Shows werden oft relativ kurzfristig veröffentlicht. Damit du einen klaren Überblick bekommst, hier eine strukturierte Tabelle mit typischen Daten, an denen du dich orientieren kannst. Konkrete Termine können sich ändern – checke dafür immer die offiziellen Seiten der Acts und Venues.

Event-TypBeispiel-ActOrt (typisch für Deutschland)Zeitraum (erwartbar)Besonderheiten
Solo-Tour (Gitarre/Vocals)David Gilmour (Spekulation auf Basis früherer Touren)Berlin, Hamburg, München, KölnSpätfrühling bis Herbst, wenn Tour angekündigtViele Pink-Floyd-Klassiker, Fokus auf Soundqualität und Licht
Early-Years-ShowNick Mason’s Saucerful Of SecretsMittelgroße Hallen (2.000–5.000 Plätze)Blocktouren, oft Frühjahr oder HerbstFrühe Pink-Floyd-Songs, psychedelischer Rock, Fan-Nischenliebling
Konzept-ShowRoger WatersGroße Arenen und StadienSommer/Herbst, in TourblöckenPolitisch aufgeladen, massive Visuals, Wall/Dark-Side-Schwerpunkte
Tribute-Arena-ShowBrit Floyd, The Australian Pink Floyd ShowArenen + große MehrzweckhallenGanzjährig, häufig Winter/FrühjahrBest-of-Setlist, Laser, kreisrunde Leinwand, fliegende Schweine
Immersive Album-ExperienceDark-Side- oder Wish-You-Were-Here-Playback mit VisualsPlanetarien, Kinos, MuseenProjektbezogen, oft zu JubiläenDolby-Atmos/Surround-Sound, Sitzshow, Fokus aufs Zuhören
Reissue/Box-Set-ReleasePink-Floyd-Katalog (Label-Releases)Digital / Plattenläden / OnlineMeist zum Jahrestag großer AlbenRemaster, Bonus-Tracks, Live-Aufnahmen, Buchmaterial

Merke dir: Sobald ein neuer Block Tourdaten angekündigt wird, sind deutsche Städte meist früh mit dabei – der Markt hier ist für Classic-Rock- und Prog-Acts extrem stark.

Häufige Fragen zu Pink Floyd

Damit du im Freundeskreis oder in der Kommentarspalte nicht mit Halbwissen unterwegs bist, hier die wichtigsten Fragen zu Pink Floyd, ausführlich beantwortet.

1. Gibt es Pink Floyd 2026 überhaupt noch als aktive Band?

Nein, im klassischen Sinn nicht. Pink Floyd haben sich faktisch schon vor vielen Jahren aufgelöst. Die letzten großen gemeinsamen Aktionen waren eher Ausnahmen – etwa das einmalige Live-8-Konzert 2005 oder einzelne Studioaktionen, bei denen Archivmaterial verwendet wurde. In Interviews machten sowohl David Gilmour als auch Nick Mason wiederholt klar, dass sie keine reguläre Reunion mehr erwarten. Roger Waters verfolgt seit Jahrzehnten seine eigene Linie. Der Name Pink Floyd existiert deshalb vor allem als Katalog-Marke: Alben, Reissues, Merch, offizielle Website und Social-Media-Kanäle.

Was aber sehr lebendig ist: das musikalische Erbe. Die Songs laufen im Radio, auf Streamingplattformen, in Filmsoundtracks und in Konzertprogrammen anderer Künstler. Dazu kommen Tribute-Shows und Solo-Projekte. Wenn du 2026 also sagst: "Ich gehe zu einer Pink-Floyd-artigen Show", ist das völlig legitim – nur eben meist nicht mit der originalen Bandbesetzung.

2. Wie realistisch ist eine Reunion von David Gilmour und Roger Waters?

Realistisch betrachtet: extrem unwahrscheinlich. Es gab seit den 80ern immer wieder Konflikte um Rechte, Geld, künstlerische Ausrichtung und politische Haltungen. Zwar gab es punktuelle Annäherungen – das erwähnte Live-8, gemeinsame Auftritte im kleinen Rahmen und Statements, dass man das Kapitel nicht nur mit Hass verbindet –, aber beide haben sich wiederholt gegen eine große Reunion ausgesprochen. Gilmour betonte mehrfach, er wolle sein Leben nicht mit weiteren großen Pink-Floyd-Tourneen verbringen, und Waters macht deutlich, dass er seine Vision ohnehin solo umsetzt.

Natürlich kann man im Rock-Bereich nie alles zu 100 Prozent ausschließen – die Geschichte kennt verrückte Comebacks. Aber wenn du eine Tour mit "Pink Floyd"-Branding und vollem Original-Line-up erwartest, solltest du deine Erwartungen niedrig halten. Viel wahrscheinlicher sind weitere Solo- und Tribute-Formate, die die Musik respektvoll weitertragen.

3. Welche Shows kommen für deutsche Fans 2026 am ehesten in Frage?

Auch wenn konkrete Termine immer erst näher dran bestätigt werden, kann man aus den letzten Jahren ein Muster ableiten. Deutsche Fans können 2026 vor allem mit folgenden Arten von Events rechnen:

  • Neue Tour-Blöcke von Nick Mason’s Saucerful Of Secrets mit Fokus auf frühen Pink-Floyd-Songs.
  • Eventuell neue Roger-Waters-Tourdaten, falls er seine aktuellen Konzeptshows verlängert oder neu aufsetzt.
  • Tribute-Produktionen wie Brit Floyd oder The Australian Pink Floyd Show, die regelmäßig Deutschland ansteuern.
  • Immersive Album-Erlebnisse in Kinos oder Planetarien, gerade im Umfeld von Jubiläen und neuen Surround-Mixen.

Ob David Gilmour wieder umfangreich tourt, ist aktuell offen. Er hält sich zu Zukunftsplänen gerne bedeckt. Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, lohnt es sich, Newsletter der großen deutschen Konzertveranstalter zu abonnieren und regelmäßig auf der offiziellen Pink-Floyd-Seite und den Solo-Seiten der Mitglieder vorbeizuschauen.

4. Wie fange ich als Neuling mit Pink Floyd an?

Wenn du von TikTok- oder Insta-Clips kommst und dich fragst, wo du anfangen sollst, gibt es zwei solide Einstiege:

  • Der Klassiker-Weg: Starte mit The Dark Side of the Moon, dann Wish You Were Here, danach The Wall. Das sind die Alben, die du überall zitiert siehst. Hör sie am Stück – Pink-Floyd-Platten sind als Gesamtwerke gedacht, nicht als zufällige Playlists.
  • Der Song-Weg: Baue dir eine Playlist aus "Wish You Were Here", "Comfortably Numb", "Time", "Money", "Shine On You Crazy Diamond (Parts 1–5)", "Hey You" und "Another Brick in the Wall (Part 2)". Wenn das klickt, kannst du tiefer eintauchen.

Wichtig: Gönn dir halbwegs gute Kopfhörer oder Boxen. Pink Floyd arbeiten stark mit Stereo-Effekten, Räumen und Detail-Sounds. Viele Hörer berichten, dass sie Songs wie "Time" oder "Us and Them" erst wirklich verstanden haben, als sie sie bewusst und nicht nur nebenbei konsumiert haben. Wenn du danach eine Live- oder Tribute-Show besuchst, erkennst du die Motive und Übergänge viel besser wieder.

5. Warum sind Pink-Floyd-Konzerte (und artverwandte Shows) oft so teuer?

Mehrere Faktoren. Erstens sind Produktionen mit aufwendigem Licht, LED-Wänden, Surround-Sound und großem Ensemble extrem kostenintensiv. Gerade bei Roger-Waters-Shows fahren Trucks voller Technik durch Europa, und jede Halle muss aufwendig eingerichtet und getestet werden. Zweitens sind Musiker wie Waters oder Gilmour absolute Premium-Acts – Nachfrage ist weltweit hoch, das schlägt sich im Preis nieder.

Bei Tribute-Shows erklärt sich der Preis oft durch die Mischung aus Rechte, Lizenzen, Technik und Venuekosten. Arenen in Deutschland sind teuer in der Miete, dazu kommen lokale Steuern, Security, Personal und Werbung. Natürlich gibt es auch Kritik: Viele Fans argumentieren, dass ein Teil des Publikums preislich ausgeschlossen wird. Einige Veranstalter reagieren darauf mit günstigeren Plätzen weiter oben in der Halle oder speziellen Jugendkontingenten – da lohnt es sich, beim Vorverkauf genau hinzuschauen.

6. Was unterscheidet die Solo-Shows der Ex-Mitglieder vom ursprünglichen Pink-Floyd-Sound?

Grob gesagt: Fokus und Stimmung. Bei Roger Waters steht die Story im Vordergrund. Seine Shows wirken wie politische Theaterstücke mit Soundtrack. Die Band spielt extrem präzise, aber die Inszenierung lenkt viel Aufmerksamkeit auf Botschaften, Texte und Bilder. Bei David Gilmour ist die emotionale, melodische Seite stärker betont – lange Gitarrensoli, viel Raum für Dynamik, ein eher warmes, melancholisches Grundgefühl.

Nick Mason dagegen liefert eine Art Zeitreise in die Anfangszeit der Band, als vieles noch roh, verspielt und experimentierfreudig war. Seine Shows sind weniger perfekt poliert, dafür näher an dem Vibe, den Pink Floyd hatten, bevor sie zum globalen Stadionphänomen wurden. Wenn du die volle "Original-Band"-Mischung willst, musst du im Kopf etwas ergänzen: Kein Solo-Act deckt alle Facetten ab, aber zusammen ergeben sie ein ziemlich komplettes Bild dessen, was Pink Floyd ausgemacht hat.

7. Warum sind Pink Floyd trotz ihres Alters für Gen Z und Millennials noch relevant?

Mehrere Gründe. Erstens: Die Themen. Entfremdung, Überwachung, Krieg, Leistungsdruck, Isolation – all das zieht sich durch Alben wie The Wall oder The Dark Side of the Moon und wirkt heute fast noch aktueller als in den 70ern. Viele jüngere Hörer fühlen sich von Zeilen wie "All in all you’re just another brick in the wall" oder "Hanging on in quiet desperation is the English way" direkt angesprochen.

Zweitens: Der Sound. In einer Zeit, in der Playlists oft nach 30 Sekunden den nächsten Song ausspucken, bieten Pink-Floyd-Stücke genau das Gegenteil: langsame Steigerungen, lange Instrumentalpassagen, detailverliebte Produktion. Wer sich bewusst Zeit nimmt, entdeckt einen Gegenpol zum Short-Form-Overload. Das erklärt, warum auf TikTok so viele Clips auftauchen, in denen Leute zeigen, wie sie zum ersten Mal ein Pink-Floyd-Album komplett durchhören – fast wie ein Ritual.

Drittens: Die Ästhetik. Die Artworks (z.B. das Prisma von The Dark Side of the Moon, der Handschlag auf Wish You Were Here, die brennende Figur, die hängenden Schweine), die Bühnenbilder, die ikonischen Videos – all das funktioniert visuell in Memes, auf Shirts, in Reels. Pink Floyd sind nicht nur Musik, sondern auch sofort erkennbare Bildsprache. Für eine Generation, die in Feeds denkt, ist das Gold wert.

Und schließlich: Die intergenerationelle Verbindung. Viele Millennials und Gen-Z-Fans erzählen, dass Pink Floyd die eine Band ist, über die sie wirklich mit ihren Eltern oder sogar Großeltern connecten können. Gemeinsame Album-Sessions, zusammen eine Tribute-Show besuchen, Platten erben – das baut eine emotionale Brücke, die über reine Nostalgie hinausgeht.


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