Picard, Medical

Picard Medical Aktie: Fortschritt trifft Klagen

25.02.2026 - 17:43:49 | boerse-global.de

Das Medizintechnik-Unternehmen verzeichnet Fortschritte mit seinem Kunstherz-System, sieht sich aber mit Sammelklagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs und einer geplanten Verdoppelung der Aktienzahl konfrontiert.

Während Picard Medical mit seinem Kunstherz-System medizinische Meilensteine feiert, ziehen am Kapitalmarkt dunkle Wolken auf. Mehrere Anwaltskanzleien treiben Sammelklagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs voran. Kann der technologische Erfolg die juristischen und strukturellen Belastungen ausgleichen?

Medizinisches Training in Texas

Gestern veranstaltete das Unternehmen im Houston Methodist Hospital ein spezialisiertes Training für führende Herzchirurgen. Im Zentrum stand das „SynCardia Total Artificial Heart“ (STAH), das als bisher einziges Kunstherz über Zulassungen der US-amerikanischen FDA und der Health Canada verfügt.

Klinisch blickt das System auf eine solide Basis: Weltweit wurden bereits mehr als 2.100 Implantate in 27 Ländern durchgeführt. Erst im Januar rollte Picard Medical neue, FDA-zugelassene Schutzabdeckungen für Konnektoren aus, die den Patientenkomfort und die Zuverlässigkeit des Systems erhöhen sollen.

Schwere Vorwürfe wegen Wertpapierbetrugs

Trotz dieser operativen Fortschritte steht das Unternehmen unter erheblichem juristischem Druck. Mehrere US-Kanzleien haben Sammelklagen eingereicht, die den Zeitraum zwischen September und Oktober 2025 abdecken. Den Vorwürfen zufolge wurden Anleger durch eine koordinierte Promotion-Kampagne in sozialen Medien getäuscht.

Gleichzeitig sollen Insider über Offshore-Konten umfangreiche Aktienverkäufe getätigt haben, während der Kurs künstlich aufgebläht war. Die Folgen für die Aktionäre waren massiv: Am 24. Oktober 2025 stürzte der Kurs um 59,8 % ab – von 13,20 auf 5,31 US-Dollar. Für betroffene Investoren laufen die Fristen zur Beteiligung an den Klagen am 3. und 13. April 2026 ab.

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Hauptversammlung entscheidet über Aktien-Verdopplung

Am 10. März 2026 folgt die nächste richtungsweisende Entscheidung für die Kapitalstruktur. Auf einer virtuellen Hauptversammlung stimmt das Unternehmen über den Vorschlag ab, die Anzahl der autorisierten Stammaktien von 150 Millionen auf 300 Millionen zu verdoppeln.

Hintergrund dieser massiven Ausweitung ist unter anderem die Absicherung einer Kreditfazilität über 15 Millionen US-Dollar aus dem Vorjahr. Mit aktuell rund 73,7 Millionen ausstehenden stimmberechtigten Aktien würde dieser Schritt den Spielraum für künftige Verwässerungen deutlich erhöhen.

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