Phil, Collins

Phil Collins: Kommt da doch noch was für Fans?

18.02.2026 - 10:44:35 | ad-hoc-news.de

Phil Collins ist gesundheitlich angeschlagen – doch die Fan-Hoffnung lebt. Was jetzt wirklich bei Phil Collins passiert und was das für dich bedeutet.

Phil Collins ist offiziell eigentlich im Ruhestand – aber das Netz kocht trotzdem regelmäßig hoch, sobald irgendwo sein Name fällt. Wiederveröffentlichungen, Doku-Gerüchte, neue Boxsets, angebliche Comeback-Pläne: Rund um Phil Collins bleibt es einfach nicht still. Gerade in Deutschland, wo seine Shows jahrzehntelang in Minuten ausverkauft waren, klammern sich Fans an jede noch so kleine News, die nach einem letzten großen Moment klingt.

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Dazu kommt: Auf Social Media werden seine Live-Clips millionenfach geklickt, vor allem Szenen aus den letzten "Not Dead Yet"-Shows, in denen er sitzend, sichtbar gezeichnet – aber mit unfassbarer Intensität – Songs wie "In The Air Tonight" oder "Against All Odds" singt. Genau dieser Kontrast zwischen verletzlichem Superstar und unzerstörbaren Hymnen sorgt dafür, dass Phil Collins 2026 für Gen Z genauso relevant wirkt wie damals für ihre Eltern.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell steht Phil Collins seit dem Ende der Genesis-Abschiedstour im Frühjahr 2022 nicht mehr aktiv auf der Bühne. Sein gesundheitlicher Zustand – starke Rückenprobleme, Nervenprobleme in Händen und Beinen – wurde in mehreren Interviews thematisiert. Er selbst sagte sinngemäß, er könne kaum noch Schlagzeug spielen und stehe physisch am Limit. Für viele war das das endgültige Aus für weitere Tourneen.

In den letzten Monaten tauchen aber immer wieder Hinweise auf, dass das Collins-Universum weiter ausgebaut wird – wenn auch eher im Studio- und Katalogbereich. Branchenmedien berichten über anhaltend starke Streamingzahlen von Klassikern wie "In The Air Tonight", "Another Day In Paradise" oder "You Can’t Hurry Love". Vor allem durch TikTok-Trends (etwa Reactions auf den berühmten Drum-Fill in "In The Air Tonight") wurden diese Songs einer komplett neuen Zielgruppe zugespielt. Labels reagieren auf so etwas in der Regel mit Deluxe-Editionen, Vinyl-Neuauflagen und Doku-Plänen.

Für deutsche Fans besonders interessant: Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für Phil Collins. Seine Alben landeten hier regelmäßig auf Platz 1, und seine Tourneen – etwa die Solo-Tour 2004 oder die "Not Dead Yet"-Dates in Köln, Berlin und München – gehörten zu den schnellsten Sell-outs dieser Jahre. Genau deshalb richten sich viele spekulative Meldungen zuerst an hiesige Medien: Wenn ein Anniversary-Release oder eine Doku kommt, wird Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit prominent bedient – mit Exklusiv-Interviews, Special-Editions oder TV-Specials.

Spannend ist auch, wie offen Collins in der letzten Dekade über seine Karriere gesprochen hat. In mehreren Gesprächen ließ er durchblicken, dass er mit dem Kapitel Tourleben abgeschlossen habe, aber kreative Projekte – vom Songwriting bis zu Archivprojekten – nicht komplett ausschließe. Gleichzeitig wurden hinter den Kulissen immer wieder Rechte-Deals diskutiert, also mögliche Verkäufe seines Songkatalogs, wie es viele Legenden (von Springsteen bis Dylan) getan haben. Solche Deals führen fast immer zu aufwendigen Katalogkampagnen: Boxsets, Biopics, Dokumentationen.

Konkrete, bestätigte neue Tourdaten für 2026 oder ein komplett neues Studioalbum gibt es Stand jetzt nicht. Die offiziell verlässliche Anlaufstelle – die Website philcollins.com – konzentriert sich auf Biografie, Katalog und Merch. Aber genau diese Ruhe von offizieller Seite sorgt dafür, dass die Gerüchteküche brodelt: Jede kleine Änderung auf der Seite, jeder Social-Post von Weggefährten wird von Fans auseinandergenommen. Für dich als deutscher Fan heißt das: Die Chance auf eine klassische Arena-Tour ist realistisch betrachtet minimal. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in den nächsten Jahren aufbereitete, vielleicht auch bisher unveröffentlichte Aufnahmen bekommen – höher denn je.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um zu verstehen, was Phil Collins für Live-Fans so besonders macht, lohnt der Blick auf die letzten Tourneen, vor allem auf die "Not Dead Yet"-Tour, die auch in Deutschland Station machte. Die Setlists dieser Shows sind inzwischen legendär, weil sie wie eine verdichtete Best-of-Playlist seines gesamten Schaffens wirkten.

Typische Songs dieser Abende waren unter anderem:

  • "Against All Odds (Take a Look at Me Now)"
  • "Another Day in Paradise"
  • "I Missed Again"
  • "Hang in Long Enough"
  • "Throwing It All Away" (Genesis)
  • "Follow You Follow Me" (Genesis)
  • "Separate Lives"
  • "I Can't Dance" (Genesis)
  • "You Know What I Mean"
  • "In The Air Tonight"
  • "You Can’t Hurry Love"
  • "Dance Into The Light"
  • "Invisible Touch" (Genesis)
  • "Easy Lover"
  • "Sussudio"
  • "Take Me Home"

Allein diese Liste zeigt, wie tief seine Songbibliothek sitzt. Fast jeder Titel ist für sich ein ganzer Lebensabschnitt – vom Herzschmerz-Piano von "Against All Odds" bis zum überdrehten Pop-Drive von "Sussudio". Auf der Bühne lief das zuletzt deutlich ruhiger als in den 80ern ab: Collins kam meist mit Gehstock auf die Bühne, saß für den Großteil des Sets auf einem Stuhl, während sein Sohn Nic Collins das Schlagzeug übernahm. Trotzdem berichteten Fans immer wieder, dass gerade diese Verletzlichkeit dem Ganzen eine fast intime Intensität gab.

Atmosphärisch waren die Shows eine Mischung aus Nostalgie-Flash und echter Emotion. Wenn bei "In The Air Tonight" die Halle dunkel wird, nur ein Spot auf Collins’ Gesicht liegt und dann – trotz seiner körperlichen Einschränkungen – der berühmte Drum-Moment von Nic Collins und der Band explodiert, entsteht Gänsehaut, die auch 2026 noch auf TikTok viral geht. Viele deutsche Fans erzählen online, das sei einer der emotionalsten Konzertmomente ihres Lebens gewesen, genau weil man spürt: Das hier passiert nicht mehr oft.

Interessant ist auch, wie er die Hits dramaturgisch anordnete. "In The Air Tonight" kommt meist im letzten Drittel und fungiert als emotionaler Höhepunkt. "You Can’t Hurry Love" und "Sussudio" dagegen werden gegen Ende als Partyblock platziert, mit voller Lichtshow, Bläsern und Mitsingparts, die die Halle endgültig in eine Art 80er-Party verwandeln. Dazwischen gibt es ruhige, fast theatralische Momente wie "Separate Lives" oder "You Know What I Mean", die er mit fast geflüsteter Stimme singt.

Wer heute YouTube-Mitschnitte aus Köln, Berlin oder London anschaut, bekommt einen ziemlich klaren Eindruck davon, was eine hypothetische weitere Show bieten würde: keine artistische Perfektion mehr im körperlichen Sinne, dafür eine extreme Konzentration auf Emotion, Songwriting und die Verbindung mit dem Publikum. Sollte Collins sich irgendwann für ein einmaliges Special – etwa ein Benefizkonzert, eine TV-Show oder ein gestreamtes Event – entscheiden, ist zu erwarten, dass die Setlist wieder ähnlich bestückt wäre: 80% Hits, ein paar Fan-Favorites, sehr wahrscheinlich eine Genesis-Ecke und der ikonische Schluss mit "Take Me Home".

Für dich heißt das: Selbst wenn es keine klassischen Tourdaten mehr gibt, kannst du über Live-Alben, Konzertfilme und offizielle Mitschnitte extrem nah an dieses Erlebnis rankommen. Genau diese Konzerterinnerungen sind aktuell der Kern des Hypes in Social Feeds – von Throwback-Videos älterer Fans bis zu Reactions junger Creator, die zum ersten Mal "In The Air Tonight" live sehen.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen zu Phil Collins drehen sich die Diskussionen aktuell weniger um eine komplette Tour und mehr um Special-Projekte. Ein wiederkehrendes Thema: ein großes, offizielles Live-Boxset mit Material aus seiner gesamten Solo-Karriere – inklusive seltener Deutschland-Mitschnitte aus den 80ern und 90ern. Viele Fans verweisen auf Bootlegs aus Frankfurt, Hamburg oder Dortmund, die seit Jahren in Fanforen gehandelt werden. Die Forderung: Bitte sauber remastered, offiziell veröffentlicht und mit ordentlichem Booklet.

Ein weiterer Dauerbrenner: Spekulationen über einen möglichen Doku-Film, der nicht nur die Genesis-Story, sondern explizit Collins’ Solojahre beleuchtet – inklusive seiner massiven Popularität in Deutschland. Auf TikTok tauchen immer wieder Edits auf, die Archivmaterial, Interviews und Live-Szenen zusammenschneiden, quasi als inoffizielle Trailer für eine Doku, die es noch gar nicht gibt. Viele User kommentieren darunter, dass sie sich einen Film im Stil der großen Musikdokus der letzten Jahre wünschen, nur eben mit Fokus auf Collins’ Höhen und Tiefen: Scheidungen, Alkoholprobleme, gesundheitlicher Absturz und trotzdem unsterbliche Hits.

Natürlich existiert auch der ganz harte Spekulationsmodus: einzelne Posts, die behaupten, ein Insider aus der Crew habe von Gesprächen über ein einmaliges Abschiedskonzert erzählt – vorzugsweise in London, eventuell mit Gästen, bei dem die Einnahmen in Charity-Projekte fließen. In einigen Threads wird direkt diskutiert, ob nicht eine deutsche Stadt – etwa Berlin – sich als Co-Host oder per Public Viewing beteiligen könnte. Belegt ist davon nichts, aber genau solche Ideen befeuern die Fantasie.

Wichtiges Thema in den Diskussionen der letzten Jahre waren auch die Ticketpreise der Abschiedstour. Viele Fans kritisierten, dass die Top-Kategorien in europäischen Arenen schnell in sehr hohe Preisregionen gingen, teilweise deutlich über 150 Euro pro Platz. Auf Reddit und in deutschen Foren gab es hitzige Debatten: Darf ein gesundheitlich angeschlagener Star so hohe Preise aufrufen? Auf der anderen Seite argumentierten viele, dass Produktion, Band, Technik und Versicherung bei einem Act dieser Größe immense Kosten erzeugen – und dass dies vermutlich wirklich die letzten Live-Gelegenheiten seien.

Auf TikTok beobachten wir parallel einen eher emotionalen Unterton: Viele jüngere Fans posten Clips, in denen sie mit ihren Eltern zu alten Phil-Collins-Videos tanzen, besonders zu "You Can’t Hurry Love" oder "Easy Lover". Der Kommentarbereich ist dann voll mit Sätzen wie "Mein Vater hat mich gezwungen, das zu hören – jetzt liebe ich es" oder "Das hier ist der Soundtrack der Kindheit meiner Eltern". Genau diese Generationenbrücke sorgt dafür, dass sich neue Hoffnungsschübe rasend schnell verbreiten: Ein random Tweet eines Journalisten über ein mögliches Archivprojekt und plötzlich trendet "Phil Collins" wieder in mehreren Ländern.

Realistisch betrachtet zielen die meisten Insider-Schätzungen auf folgende Szenarien ab: mehr Archivveröffentlichungen, vielleicht eine sehr ausgewählte Anzahl an TV- oder Streaming-Auftritten (vor allem, wenn sie physisch machbar sind), eventuell Beteiligung an Tribute-Konzerten, bei denen Collins selbst nur kurz, vielleicht sogar nur per vorab aufgezeichnetem Segment auftaucht. Für Hardcore-Fans mag das erstmal ernüchternd klingen, aber es heißt auch: Der Katalog wird aktiv gepflegt, sein Name bleibt präsent – und neue Generationen stolpern immer wieder über seine Songs.

Alle Daten auf einen Blick

Um etwas Struktur in die Diskussion zu bringen, hier ein komprimierter Faktenblock mit zentralen Eckpunkten zu Phil Collins’ Karriere und seinen besonders relevanten Momenten für deutsche Fans:

JahrEreignisDetails / Bedeutung für Deutschland
1981Albumrelease "Face Value"Durchbruch als Solokünstler, "In The Air Tonight" wird auch in Deutschland zum Kult-Hit.
1989Albumrelease "...But Seriously"Landet in Deutschland auf Platz 1 der Charts; "Another Day in Paradise" läuft in Dauerschleife im Radio.
1990erGroßtourneen durch EuropaMehrere Stadion- und Arenakonzerte in u.a. Berlin, Hamburg, Frankfurt, München.
1999Disney-Soundtrack "Tarzan"Deutsche Version mit Collins’ Stimme; große Präsenz in deutschen Medien.
2004"First Final Farewell Tour"Mehrere ausverkaufte Shows in Deutschland; einer der Ticket-Highlights des Jahres.
2017–2019"Not Dead Yet"-TourRückkehr auf die Bühne, u.a. Konzerte in Köln, Berlin, München; Sohn Nic am Schlagzeug.
2021–2022Genesis "The Last Domino?"-TourAbschied der Band, mit Deutschland-Terminen; Collins sitzt während der Shows, Fokus auf Gesang.
ab 2022Rückzug aus dem TourlebenKeine neuen Tourdaten angekündigt; Fokus auf Gesundheit und Katalogpflege.

Häufige Fragen zu Phil Collins

Um den aktuellen Buzz um Phil Collins einzuordnen, hier die wichtigsten Fragen, die gerade im Netz gestellt werden – mit ausführlichen Antworten, die dir helfen, Gerüchte von Fakten zu trennen.

1. Wird Phil Collins nochmal in Deutschland live auftreten?

Ehrlich und unverblümt: Die Wahrscheinlichkeit für eine klassische Arena-Tour in Deutschland ist extrem gering. Collins hat mehrfach öffentlich erklärt, dass ihn seine gesundheitlichen Probleme stark einschränken. Bei der letzten Genesis-Tour saß er während der gesamten Show, war beim Gehen auf Unterstützung angewiesen und überließ das Schlagzeug dauerhaft seinem Sohn Nic. Für eine neue Deutschland-Tour müssten also gleich mehrere Faktoren stimmen: seine Gesundheit, eine passende Show-Konzeption (z.B. stark sitzend, vielleicht sogar teils voraufgezeichnete Elemente) und ein Sinn dahinter – etwa Benefiz oder ein echtes Abschiedsevent.

Was realistischer wirkt: einzelne, sehr ausgewählte Auftritte, eventuell in TV-Studios, bei Award-Shows oder als Teil eines Tribute- oder Charity-Konzerts. Dass so etwas auch ohne große Tourlogistik geht, haben andere Legenden vorgemacht, die nur für bestimmte Specials aus dem Ruhestand zurückkamen. Auch ein gestreamtes Event, produziert in London und weltweit abrufbar, würde körperlich weniger abverlangen als mehrere aufeinanderfolgende Arena-Shows in Europa.

2. Plant Phil Collins ein neues Studioalbum?

Konkrete Hinweise auf ein komplett neues Studioalbum gibt es aktuell nicht. Collins hat schon vor einigen Jahren gesagt, dass er nicht mehr denselben kreativen Druck verspürt wie früher und dass er nicht "noch ein Album" machen will, nur um eins gemacht zu haben. Gleichzeitig betonen viele Weggefährten, dass er als Songwriter im Kopf hellwach geblieben ist und privat immer wieder Ideen sammelt.

Wahrscheinlicher als ein großes neues Studioalbum ist, dass wir in Zukunft unveröffentlichte Songs, Demos oder alternative Versionen seiner Klassiker hören – eingebettet in Deluxe-Editionen oder Boxsets. Labels lieben solche Archive-Releases, weil sie echten Mehrwert bieten, ohne dass der Künstler sich erneut der Belastung eines kompletten Albumprozesses aussetzen muss. Für Fans kann das extrem spannend sein, weil man hört, wie Songs wie "In The Air Tonight" oder "Against All Odds" ursprünglich klangen, bevor sie zum Welthit wurden.

3. Warum lieben deutsche Fans Phil Collins so sehr?

Die Bindung zwischen Phil Collins und Deutschland ist kein Mythos, sondern messbar. Seine Alben verkauften sich hier überproportional stark, seine Tourneen gehörten regelmäßig zu den größten des Jahres. Dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens passt sein Mix aus emotionalen Balladen und eingängigen Pop-Hooks perfekt in die hiesige Radiokultur, die stark auf Melodie und Wiedererkennungswert setzt. Songs wie "Another Day in Paradise", "One More Night" oder "Do You Remember?" liefen im deutschen Radio buchstäblich rauf und runter.

Zweitens spielte Collins früh und oft in Deutschland, auch in Städten jenseits der klassischen Metropolen. Viele Fans erzählen, dass er einer der ersten internationalen Superstars war, den sie überhaupt live gesehen haben – oft zusammen mit Eltern oder Freunden. Diese gemeinsamen Konzerterinnerungen werden heute über Social Media weitergetragen und erreichen so eine neue Generation.

Drittens gibt es da seine Arbeit an "Tarzan" für Disney, inklusive der deutschen Version. Die Tatsache, dass Phil Collins seine Songs auch auf Deutsch eingesungen hat, verschaffte ihm bei einer ganzen Generation Kids einen Sympathiebonus. Wer Ende der 90er im Kino saß, hörte Collins – auch, wenn ihm der Name damals vielleicht noch nichts sagte.

4. Wie geht es Phil Collins gesundheitlich wirklich?

Öffentlich bekannte Fakten: Collins kämpft seit Jahren mit massiven Rücken- und Nervenproblemen, ausgelöst unter anderem durch jahrzehntelanges intensives Schlagzeugspiel und mehrere Operationen. Er selbst sagte in einem Interview sinngemäß, er könne kaum noch Schlagzeug spielen, und man sah auf den letzten Tourneen deutlich, wie sehr ihn Bewegungen anstrengen.

Gleichzeitig wirkt er geistig präsent, macht Witze, erzählt Anekdoten und trägt die Shows stimmlich noch erstaunlich souverän – auch wenn die Tonarten mancher Songs angepasst wurden. Es wäre unseriös, aus der Distanz eine Prognose abzugeben, aber klar ist: Jede Form von Tourneestress, Reisen, Backstage-Hektik und täglichem Showdruck ist aktuell das Letzte, was seine Gesundheit braucht. Deswegen betonen auch viele Fans online, dass sie zwar von weiteren Projekten träumen, aber seine Lebensqualität klar Vorrang hat.

5. Welche Phil-Collins-Songs laufen 2026 auf TikTok & Co.?

Mit Abstand am meisten Präsenz hat weiterhin "In The Air Tonight" – vor allem wegen des ikonischen Drums-Fills. Reaction-Videos, bei denen junge Hörer zum ersten Mal den Song hören und beim Drop regelrecht ausflippen, sammeln Millionen Views. Daneben tauchen häufig "Another Day in Paradise" in emotionalen Edits, "Against All Odds" in Trennungs- und Heartbreak-Clips und "You Can’t Hurry Love" in humorvollen Retro-Videos auf.

Spannend ist auch die Wiederentdeckung von "Easy Lover" (mit Philip Bailey): Der Song passt perfekt in aktuelle Funk- und Disco-Revival-Playlists und wird häufig als Soundtrack für Fashion-, Skate- oder Dance-Clips benutzt. Das zeigt: Collins ist 2026 kein reines Nostalgie-Phänomen, sondern ein aktiver Teil des aktuellen Pop-Feeds – auch wenn er selbst nicht mehr auf Tour geht.

6. Wo fange ich an, wenn ich Phil Collins neu entdecken will?

Wenn du noch keinen tiefen Einstieg hast, empfiehlt sich eine Dreistufen-Strategie: Erstens die großen Solo-Alben "Face Value" (1981) und "...But Seriously" (1989). Hier liegen die größten Hits, aber auch einige unterschätzte Songs, die oft nur Hardcore-Fans kennen. Zweitens die Genesis-Phase mit ihm als Sänger – insbesondere die Alben "Invisible Touch" und "We Can’t Dance", die in Deutschland riesig waren. Drittens Live-Material: Konzertfilme oder Live-Alben aus unterschiedlichen Jahrzehnten zeigen dir, wie sich seine Bühneenergie verändert hat, aber die Songs immer getragen haben.

Dazu kommen Zusammenstellungen und Playlists, sei es offiziell oder von Fans kuratiert. Viele deutsche User erstellen auf Streaming-Plattformen eigene Best-of-Listen mit Fokus auf Radio-Hits, andere gehen tief in B-Seiten und Live-Raritäten. Wenn du dann noch Lust hast, lohnt es sich, Interviews der letzten Jahre zu schauen – dort spricht Collins sehr offen über Ruhm, Fehler und Verletzlichkeit. Gerade dieser ehrliche Blick hinter die Kulissen macht ihn für viele jüngere Fans greifbarer als so manchen glatten, aktuellen Popstar.

7. Wie bleibe ich bei echten News zu Phil Collins auf dem Laufenden?

Da rund um Collins ständig Halbwissen und Wunschdenken kursieren, ist die wichtigste Regel: Offizielle Quellen checken. Die Website philcollins.com, offizielle Social-Media-Accounts von Collins, Genesis und seinem Label sowie seriöse Musikmedien sind deine erste Anlaufstelle. Wenn dort keine neuen Tourdaten oder Albumankündigungen stehen, sind Screenshots von angeblichen "Leaks" mit Vorsicht zu genießen.

Zusätzlich lohnt es sich, große Streaming-Plattformen im Blick zu behalten: Häufig werden neue Deluxe-Editionen, Remaster oder Live-Alben zuerst dort gesichtet, bevor die PR-Maschine richtig anspringt. Und natürlich bleiben Fanforen, Subreddits und TikTok-Kommentare ein guter Seismograf für die Stimmung – nur eben nicht die letzte Instanz für Fakten.


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