Phil Collins: Kommt da doch noch was für die Fans?
21.02.2026 - 01:30:12 | ad-hoc-news.dePhil Collins ist offiziell im Ruhestand – und trotzdem wird er im Netz gerade wieder rauf und runter diskutiert. Auf TikTok landen seine 80er-Hymnen in neuen Edits, auf Reddit spekulieren Fans über unveröffentlichte Live-Mitschnitte, und in Deutschland fragen sich viele: War das letzte Genesis-Konzert 2022 wirklich das allerletzte Mal, dass wir Phil in irgendeiner Form auf einer Bühne erleben? Sicher ist: Rund um Phil Collins passiert auch 2026 mehr, als man auf den ersten Blick denkt, nur eben anders als früher – weniger Stadion, mehr Legacy, Archive, Dokus und Special-Editionen.
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Gerade in Deutschland ist die Fanbase riesig: Von „In the Air Tonight“ über „Another Day in Paradise“ bis zu seinen Disney-Songs – hierzulande sind komplette Generationen mit seiner Stimme aufgewachsen. Und auch wenn Phil aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr tourt, deutet vieles darauf hin, dass sein Team seine Karriere gezielt feiert: mit Re-Releases, hochauflösenden Live-Videos, neuen Dokus und vielleicht sogar bisher ungehörten Versionen seiner Klassiker. Zeit also, geordnet draufzuschauen, was wirklich Sache ist – und was nur Wunschdenken in der Kommentarspalte.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell hat Phil Collins seinen Rückzug von der Bühne schon 2022 klargemacht. Beim letzten Genesis-Konzert in London saß er im Stuhl, scherzte, dass er „jetzt arbeitslos“ sei, und verabschiedete sich sichtlich emotional. Seitdem kamen keine neuen Tour-Ankündigungen mehr, weder solo noch mit Genesis. Sein Rücken, die Nervenprobleme an Hand und Arm und allgemein seine Gesundheit lassen große Live-Shows schlicht nicht mehr zu – das wurde in mehreren Interviews deutlich.
Aber: Wer die Entwicklungen der letzten Jahre verfolgt, merkt, dass „Ruhestand“ bei einem Künstler seiner Größenordnung etwas anderes bedeutet. Statt Stadion-Konzerte gibt es kuratierte Rückblicke. Bereits vorher wurden die Solo-Alben in der "Take A Look At Me Now"-Reissue-Reihe neu aufgelegt, oft mit Bonusmaterial. Genau an dieser Stelle hakst du als Fan ein: Archiv, Demos, rare Live-Aufnahmen, Surround-Mixe – das alles ist Stoff, der 2026 und darüber hinaus weiter ausgeschlachtet werden kann, ohne dass Phil selbst auf Tour gehen muss.
In der internationalen Musikpresse tauchen immer wieder Hinweise auf Gespräche über neue Dokumentationen und Biopic-Ideen auf – vor allem, seit Musikbiografien auf Streamingplattformen extrem gut laufen. Genesis-Dokus, Interviews über seine schwierige Gesundheit, seine legendären Studiojahre in den 80ern, die Scheidungsgeschichten, der Drum-Sound, der ein ganzes Jahrzehnt geprägt hat: Das Material ist da. Für deutsche Fans, die ihn etwa 2019 in Berlin, Köln oder Hannover bei der „Not Dead Yet“-Tour erlebt haben, ist das die Chance, diese Ära in ruhigerer, aber vielleicht tiefgründigerer Form wieder aufleben zu lassen.
Spannend ist auch, dass alte Live-Auftritte von Phil Collins in den letzten Monaten verstärkt in besserer Qualität auf offiziellen Kanälen auftauchen. Ob es sich dabei um Tests für eine größere Live-Box, eine Blu-ray-Reihe oder einfach um Social-Media-Futter handelt, bleibt offen – aber das Timing passt: Nachfrage nach Nostalgie ist hoch, und seine Songs funktionieren in der Streaming-Welt erstaunlich frisch, gerade bei Gen Z. In Foren merkt man: Viele jüngere Hörer:innen entdecken Phil nicht über Radio, sondern über Sample-Videos, Reaction-YouTuber oder TikTok-Clips, in denen der „In the Air Tonight“-Fill jedes Mal komplett eskaliert.
Für deutsche Fans bedeutet das: Du solltest weniger auf Tourankündigungen warten, sondern mehr auf Archiv-Projekte, Special-Editions und Kooperationen mit Streamingdiensten achten. Neue Musik im klassischen Sinne (Album mit neuen Songs) ist extrem unwahrscheinlich – das haben enge Weggefährten mehrfach durchblicken lassen. Aber neue Kontexte für alte Musik? Sehr realistisch. Ob als immersive Audio-Releases in Dolby Atmos, als große Doku mit deutschem Untertitel oder als besondere Live-Compilations – die Ära Phil Collins verschwindet nicht, sie wechselt nur das Format.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn Phil Collins aktuell nicht tourt, lohnt sich ein genauer Blick auf die Setlists seiner letzten großen Runden – vor allem, weil genau diese Songauswahl höchstwahrscheinlich die Basis für künftige Live-Releases, Dokus und Compilation-Projekte bildet. Wer 2017–2019 bei der „Not Dead Yet“-Tour oder 2021/2022 bei der Genesis-Abschiedstour dabei war, wird vieles wiedererkennen.
Typisch für die Solo-Shows war ein Mix aus Mega-Hits und einigen Fan-Favoriten. Songs wie „Against All Odds (Take a Look at Me Now)“, „Another Day in Paradise“, „In the Air Tonight“, „You’ll Be in My Heart“, „Can’t Stop Loving You“ und „Easy Lover“ bildeten das Rückgrat der Setlist. Dazu kamen tiefere Schnitte wie „Separate Lives“, „Hang in Long Enough“ oder „I Missed Again“, je nach Abend. Besonders „In the Air Tonight“ stand immer als großes, düsteres Zentrum im Raum: Das lange Intro, das langsame Hochziehen der Lichtshow, das Publikum, das auf diesen Drum-Fill wartet – auch wenn Phil selbst am Ende der Karriere nicht mehr am Schlagzeug saß, blieb dieser Moment der Gänsehaut-Peak.
Bei den letzten Genesis-Shows lag der Fokus naturgemäß stärker auf der Bandhistorie: „Mama“, „Land of Confusion“, „Domino“, „Follow You Follow Me“, „Home by the Sea“, „Throwing It All Away“ und das überlebensgroße „Invisible Touch“ als einer der Höhepunkte. „I Can’t Dance“ funktionierte in den deutschen Hallen immer als humoriger Crowd-Moment, mit diesem ikonischen Schunkel-Schritt, den jede:r aus den 90er-MTV-Rotationen kennt. Zugleich tauchten auch Solo-Hits in den Genesis-Shows auf, etwa „Follow You Follow Me“ als perfekter Übergang zwischen Band- und Phil-Welten.
Atmosphärisch darfst du dir die letzten Shows – und wahrscheinlich auch zukünftige Film- oder Live-Editionen – so vorstellen: Weniger Rock-Posen, mehr emotionaler Rückblick. Phil saß auf einem Stuhl, dirigierte sein Publikum mit Gesten und Blicken, sein Sohn Nic Collins übernahm am Schlagzeug und lieferte erstaunlich tight ab. Die Band spielte extrem präzise, fast wie ein Uhrwerk, unterstützt von modernen Visuals: LED-Wände, Projektionen, Retrospektiv-Bilder, die die 80er-Ästhetik in HD holen, ohne sie zu verhöhnen. Gerade in Deutschland, wo Hallen wie die Mercedes-Benz Arena in Berlin oder die LANXESS arena in Köln technisch auf höchstem Stand sind, wirkten diese Shows wie eine Mischung aus Greatest-Hits-Album und emotionaler Abschiedszeremonie.
Für zukünftige Releases ist diese Kombination Gold wert. Wenn du dir vorstellst, dass aus den Mitschnitten der Europa-Shows – etwa in Berlin, Köln, München oder Hannover – noch mal ein kuratiertes Live-Album oder ein Konzertfilm entsteht, dann wird genau diese Mischung wiederkommen: „In the Air Tonight“ als dunkler Höhepunkt, „Against All Odds“ als großer Mitsing-Moment, „Another Day in Paradise“ als sozialkritische Ballade mit nachdenklichen Visuals und natürlich „Sussudio“ oder „Invisible Touch“ als maximaler Partyabschluss. Selbst wenn du also nie mehr physisch in einer Halle mit Phil stehen wirst, ist das, was dich in der Streaming- oder Blu-ray-Version erwartet, ziemlich gut vorstellbar: eine detailverliebte Best-of-Show mit hohem Emotional-Faktor und spürbarer Abschiedsstimmung.
Spannend ist außerdem, dass manche Fans inzwischen alternative Setlisten träumen: Was wäre, wenn ein zukünftiges Live-Release mehr Fokus auf unterschätzte Songs legt? Tracks wie „Take Me Home“, „Do You Remember?“, „All of My Life“ oder „Both Sides of the Story“ werden in Forendiskussionen oft als Kandidaten für „die vergessene starke Phase“ genannt. Sollten Archive-Mitschnitte aus den 90ern oder frühen 2000ern neu aufbereitet erscheinen, könnten genau diese Songs die heimlichen Stars einer solchen Veröffentlichung werden.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wo Phil Collins draufsteht, ist die Gerüchteküche nie weit weg. Auf Reddit, in deutschen Facebook-Gruppen und unter TikTok-Kommentaren kursieren gleich mehrere Theorien, wohin die Reise mit seinem Erbe geht – und was davon realistisch ist.
Eine der meistdiskutierten Theorien: eine große, definitive Box zu Leben und Karriere. Also nicht nur eine weitere Best-of, sondern ein massives Paket mit Solo- und Genesis-Material, Demos, Probenmitschnitten, unveröffentlichten Live-Aufnahmen und vielleicht sogar einem dicken Buch mit Fotos und Kommentaren. Viele Fans verweisen dabei auf vergleichbare Projekte etwa bei anderen 80er-Ikonen, deren Kataloge als Deluxe-Boxset neu aufgelegt wurden. Das Argument: Wenn man die physische Fanbasis noch einmal so richtig abholen will, dann jetzt – bevor die Generation, die Phil in den 80ern live gesehen hat, langsam weniger aktiv sammelt.
Auf TikTok ist die Stimmung etwas anders. Dort dominieren Clips, in denen Jugendliche und junge Erwachsene zum ersten Mal „In the Air Tonight“ hören und beim Drum-Fill komplett ausrasten. Reaction-Videos, POV-Clips mit dramatischen Schnitten zum Beat und Drummer:innen, die versuchen, diesen Fill so exakt wie möglich nachzuspielen, sorgen dafür, dass Phil Collins für viele Gen-Z-User:innen nicht wie ein „Rentner-Act“, sondern fast wie ein Meme-Ikon wirkt – im besten Sinne. Die Spekulation: Könnte es spezielle Social-Media-Releases oder Collabs geben, bei denen der Song offiziell für Edits, Remixe oder Gaming-Soundtracks gepusht wird?
Ebenfalls beliebt ist die Theorie einer Netflix- oder Prime-Doku, die seine Karriere mit Fokus auf die Krisen beleuchtet: gesundheitlicher Zusammenbruch, Alkoholprobleme, sein Rückzug nach Miami, die Rückkehr nach Europa, die schwierigen Ehen. Viele User:innen sind sich einig: Eine Doku, die ehrlich zeigt, wie brutal der Preis für diesen Erfolg war, würde extrem gut funktionieren – gerade, weil Phil im öffentlichen Bild lange als „netter Typ von nebenan mit Schlagzeug“ galt. Dass er inzwischen offener über Schmerzen und Schwächen gesprochen hat, füttert diese Theorie zusätzlich.
Ein heikles Thema, das vor allem in deutschen Communities immer wieder aufpoppt, sind Ticketpreise der letzten Touren. Einige Fans fanden die Preise teilweise zu hoch, vor allem, wenn man bedenkt, dass Phil gesundheitlich stark eingeschränkt war. Andere sagen: Genau deswegen sei es okay gewesen, ein Premium-Event draus zu machen, es war schließlich eindeutig als Abschied kommuniziert. Rückblickend könnte das für zukünftige Posthum- oder Legacy-Projekte ein Anhaltspunkt sein: Digitale Releases, Kinoevents oder gestreamte Konzertfilme könnten günstigere Zugänge zur Collins-Welt bieten, ohne dass du dreistellige Beträge für eine Hallenkarte hinlegen musst.
Eher im Bereich Wunschdenken liegt die Hoffnung auf eine letzte, einmalige Live-Performance – vielleicht im TV, vielleicht als Benefiz. Realistisch betrachtet ist das wegen seiner gesundheitlichen Situation eher unwahrscheinlich. Was aber viele nicht ausschließen: kurze, vorab aufgezeichnete Auftritte, bei denen Phil sitzt, ein oder zwei Songs singt und den Rest Band und Technik übernehmen. Selbst wenn das nie passiert, zeigt allein die Intensität dieser Spekulationen, wie hoch das emotionale Investment der Fans noch immer ist.
Unterm Strich lässt sich die Stimmung im Netz gut so zusammenfassen: Niemand erwartet mehr eine Welttournee von Phil Collins. Aber viele hoffen auf einen respektvollen, liebevoll kuratierten Umgang mit seinem musikalischen Erbe – mit Projekten, die mehr sind als eine weitere lieblos zusammengestellte Best-of. Und genau dort liegen 2026 die spannendsten Chancen: in Dokus, Deluxe-Reissues, archivierten Konzerten und digitalen Formaten, die alte und neue Fans verbinden.
Alle Daten auf einen Blick
Die wichtigsten Stationen und Eckdaten rund um Phil Collins – mit Fokus auf Deutschland und Europa:
| Jahr / Datum | Ereignis | Ort / Bezug |
|---|---|---|
| Frühe 1970er | Phil Collins wird Drummer bei Genesis | UK, Start der Karriere mit europaweitem Impact |
| 1981 | Release „Face Value“ mit „In the Air Tonight“ | Durchbruch als Solo-Künstler, große Resonanz in Deutschland |
| 1985 | Album „No Jacket Required“ | Mehrfach Platin, Hits wie „Sussudio“ dominieren Radio & MTV |
| Ende 1980er | Genesis & Phil Collins auf Europa-Tour | Große Arenen in Deutschland, u. a. Frankfurt, Köln, Berlin |
| 1999 | Disney-Soundtrack „Tarzan“ | Deutsche Version mit eigenen deutschen Vocals von Phil |
| 2017–2019 | „Not Dead Yet“-Tour | u. a. Konzerte in Köln, Berlin, Hannover, München |
| 2021–2022 | Genesis-Abschiedstour „The Last Domino?“ | Europa-Termine inkl. Deutschland; letzte Tour mit Phil |
| 2022 | Letztes Genesis-Konzert, offizieller Live-Abschied von Phil | London; starke Fan-Reaktionen weltweit, auch in Deutschland |
| Seit 2023 | Vermehrte Spekulationen um Dokus & Archiv-Releases | Online-Communities, Musikpresse, Fanforen |
| 2026 | Fokus auf Legacy, Reissues, Doku-Ideen | Erwartungshaltung deutscher Fans: weniger Bühne, mehr Inhalte |
Häufige Fragen zu Phil Collins
Um die Diskussion etwas zu sortieren, kommen hier ausführliche Antworten auf die Fragen, die in deutschen Suchanfragen, Foren und Kommentarspalten rund um Phil Collins immer wieder auftauchen.
Wird Phil Collins noch einmal in Deutschland live auftreten?
Stand 2026 ist ein klassischer Live-Auftritt von Phil Collins in Deutschland extrem unwahrscheinlich. Seine gesundheitlichen Probleme – vor allem im Rücken und an den Nerven der Hände – wurden in den letzten Jahren deutlich sichtbar. Schon bei der „Not Dead Yet“-Tour und der letzten Genesis-Tour saß er auf einem Stuhl, konnte nicht mehr selbst Schlagzeug spielen und war überhaupt nur durch ein enges medizinisches Setup in der Lage, die Shows zu absolvieren. Danach hat er mehrfach signalisiert, dass die Zeit der Tourneen vorbei ist.
Heißt das, dass du ihn nie wieder in irgendeiner Form live erleben kannst? Wahrscheinlich schon, was klassische Arena-Shows oder Festivals angeht. Denkbar wären höchstens sehr kurze, vorab aufgezeichnete Auftritte, etwa im Rahmen einer Doku, eines Tribute-Konzerts oder eines TV-Specials, bei denen Phil sitzt, vielleicht ein oder zwei Songs singt und der Rest von Band, Chor und Technik getragen wird. Dafür gibt es aber aktuell keine konkreten Ankündigungen. Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, ist seine offizielle Seite und die Kanäle seines Labels die verlässlichste Quelle – und nicht das Gerücht XY auf TikTok.
Gibt es Pläne für ein neues Phil-Collins-Album?
Die kurze Antwort lautet: Neue Songs von Phil Collins, in Form eines komplett neuen Studioalbums, sind sehr unwahrscheinlich. Er hat bereits vor einigen Jahren betont, dass sein Fokus nicht mehr darauf liegt, neues Material zu schreiben und aufzunehmen. Gründe dafür sind nicht nur gesundheitlicher Natur, sondern auch die Tatsache, dass er sein Songwriter-Narrativ im Grunde auserzählt hat – von persönlichen Balladen über politische Stücke bis hin zu Filmmusik.
Was aber deutlich realistischer ist: neu zusammengestellte oder erweiterte Releases. Dazu zählen erweiterte Versionen klassischer Alben, Live-Alben mit bisher unveröffentlichten Mitschnitten, Remixe in modernen Audioformaten (z. B. Dolby Atmos) oder thematische Compilations, etwa mit Fokus auf seine Arbeit als Drummer, auf Filmsongs oder auf politische Tracks. Für Fans fühlt sich das zwar nicht wie „neue Musik“ im engeren Sinn an, kann aber trotzdem frischen Input bieten – vor allem, wenn Demos, alternative Takes oder lange Live-Versionen inkludiert sind.
Wo kann ich heute noch Phil-Collins-Konzerte in guter Qualität sehen?
Auch ohne aktuelle Tour gibt es mehrere Wege, hochwertige Live-Momente von Phil Collins zu erleben. Offizielle Konzertfilme und Live-Alben aus den 80ern, 90ern und 2000ern sind auf gängigen Streamingplattformen und teilweise als Blu-ray oder DVD erhältlich. Dazu kommen offizielle YouTube-Uploads, bei denen Klassiker-Auftritte in immer besserer Bild- und Tonqualität landen.
Wenn du gezielt Shows mit Deutschland-Bezug suchst, lohnt sich ein Blick auf Konzertmitschnitte aus Köln, Berlin oder München, die oft zumindest auszugsweise in TV-Produktionen, Dokus oder Special-Sendungen gelandet sind. Viele Fans hoffen darauf, dass genau diese Mitschnitte in Zukunft noch einmal komplett, in restaurierter Form, veröffentlicht werden – entweder als Standalone-Release oder als Teil einer großen Box. Bis dahin gilt: Reaction-Videos, Fan-Aufnahmen und offizielle Clips ergänzen sich ziemlich gut, um einen Eindruck der Stimmung in den Hallen zu bekommen.
Warum ist „In the Air Tonight“ für so viele Drummer ein heiliger Gral?
Der Ruf von „In the Air Tonight“ als Drum-Legende hat mehrere Ursachen. Da ist zum einen das ikonische Fill, das kurz vor dem letzten Songdrittel einsetzt – ein wuchtiger, gated Drum-Sound, der mit Studio-Technik der frühen 80er experimentiert und bis heute als einer der prägendsten Momente der Popgeschichte gilt. Dieser Sound hat nicht nur Pop, sondern auch Rock und sogar HipHop beeinflusst.
Zum anderen ist der Aufbau des Songs perfekt getaktet: lange Spannung, spärliche Instrumentierung, Phils intensive Vocals – und dann dieser Schlag, der alles aufreißt. Für Drummer:innen auf TikTok, YouTube und Insta ist das ein Traum: Der Moment eignet sich ideal für Reactions, Edits, Drops und „Wait for it“-Memes. Dass der Song dabei trotz seines Alters nicht verstaubt klingt, sondern durch die trockene Produktion fast modern wirkt, sorgt dafür, dass Gen Z nicht wegswiped, sondern im besten Fall direkt den Track in ihre Playlist packt.
Wie wichtig war Deutschland für die Karriere von Phil Collins?
Deutschland war und ist einer der wichtigsten Märkte für Phil Collins. Bereits in den 80ern liefen seine Singles im hiesigen Radio rauf und runter, seine Alben verkauften sich vielfach mit Gold- und Platin-Auszeichnungen, und die Touren führten immer wieder durch deutsche Arenen. Viele Fans erinnern sich an Videos wie „Don’t Lose My Number“ oder „Sussudio“ aus den Musiksendungen im deutschen Fernsehen – damals quasi Primetime im Jugendzimmer.
Ein besonderer Punkt ist seine Arbeit an der deutschen Version des „Tarzan“-Soundtracks: Phil hat die Songs nicht einfach übersetzen lassen, sondern selbst auf Deutsch eingesungen. Das hat ihm hierzulande noch einmal zusätzlichen Respekt eingebracht, weil es zeigt, dass er den Markt ernst nimmt und bereit ist, sich sprachlich zu challengen. Heute spiegeln die Streamingzahlen und Social-Media-Aktivität wider, dass seine Musik in Deutschland weit über die Boomer-Generation hinausreicht. Für Labels und Rechteinhaber ist das ein starkes Argument, bei zukünftigen Legacy-Projekten den deutschen Markt explizit mitzudenken – sei es über Synchro, Untertitel oder spezielle Edits.
Was unterscheidet Phil Collins von anderen 80er-Ikonen?
Viele Künstler aus den 80ern haben Hits, wenige haben eine so breite Spannweite wie Phil Collins. Er ist nicht nur der Typ mit den Powerballaden, sondern gleichzeitig einer der einflussreichsten Drummer seines Jahrzehnts, eine Schlüsselfigur bei Genesis und ein erfolgreicher Solo-Act. Diese Doppelrolle – Band und Solo – teilt er nur mit wenigen, etwa Peter Gabriel oder Sting.
Dazu kommt seine Vielseitigkeit als Songwriter: soziale Themen wie Obdachlosigkeit („Another Day in Paradise“), intime Beziehungsdramen („Against All Odds“), Filmmusik mit fast schon tribalem Percussion-Fokus („Strangers Like Me“, „Son of Man“) und krachende Popnummern („Sussudio“, „Two Hearts“). In Interviews wirkt er oft trocken, selbstironisch, fast schüchtern – und genau das steht im Kontrast zur Größe seiner Produktionen. Für viele jüngere Fans, die über TikTok und Playlists kommen, macht ihn genau das interessant: Er ist kein glattgebügelter Insta-Performer, sondern ein Musiker, bei dem die Songs mehr im Vordergrund stehen als seine Persona.
Wie kann ich als Fan Phil Collins heute noch sinnvoll supporten?
Auch ohne neue Tour kannst du eine Menge tun, um sein musikalisches Erbe zu pushen. Der offensichtlichste Weg: Streams, Käufe, Likes und Shares seiner Musik auf den Plattformen, die du ohnehin nutzt. Je sichtbarer seine Songs in Playlists, Algorithmus-Feeden und Social-Media-Trends sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass Labels und Rechteinhaber in neue Projekte investieren – sei es in Dokus, Reissues oder restaurierte Live-Videos.
Darüber hinaus spielt Community eine Rolle. Fanprojekte auf Instagram, detaillierte Song-Analysen auf YouTube, Tribute-Performances auf TikTok oder ausführliche Threads in Foren halten die Diskussion lebendig. Wenn ein Event kommt – etwa eine Doku-Premiere, ein Boxset-Release oder ein remastertes Live-Album – kannst du mit Pre-Orders, Shares und Bewertungen ein klares Signal senden: Ja, da draußen sind noch viele, die sich für Phil Collins interessieren. Und genau das ist am Ende das stärkste Argument, damit seine Musik nicht nur als Nostalgie abgeheftet, sondern aktiv weitergetragen wird.
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