Pflegeversicherung fördert Demenz-Netzwerke mit bis zu 25.000 Euro
25.01.2026 - 17:35:12Die Pflegeversicherung stockt die Förderung für regionale Demenz-Netzwerke auf. Bis zu 25.000 Euro pro Jahr und Kreis sollen die lokale Versorgung stärken. Das Geld fließt in Koordination, Öffentlichkeitsarbeit und Schulungen.
Grundlage ist eine Novellierung von Paragraph 45c im Sozialgesetzbuch XI (SGB XI). Pro Landkreis oder kreisfreier Stadt können nun bis zu zwei Netzwerke die volle Summe erhalten. In Großstädten mit über 500.000 Einwohnern sind sogar bis zu vier Förderungen parallel möglich.
Fokus auf kognitive Aktivierung und soziale Teilhabe
Das erklärte Ziel der Netzwerke ist die kognitive Aktivierung von Betroffenen. Gedächtnistraining, alltagspraktische Übungen oder sensorische Angebote sollen den Krankheitsverlauf verlangsamen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der sozialen Einbindung, um Isolation zu bekämpfen.
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Die Angebote reichen von Kunstgruppen bis zu Bewegungsangeboten. Sie bringen Menschen mit und ohne kognitive Einschränkungen zusammen. So sollen Betroffene länger selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben können.
Unterschied zu Bundesprogramm “Lokale Allianzen”
Die nach § 45c SGB XI geförderten Netzwerke sind von einem anderen Großprojekt zu unterscheiden: dem Bundesprogramm “Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz”. Dieses wird vom Familienministerium (BMFSFJ) getragen und soll bis 2026 den Aufbau von 150 weiteren Netzwerken unterstützen.
Beide Initiativen sind jedoch Pfeiler der Nationalen Demenzstrategie. Diese umfasst über 160 Maßnahmen, um die Lebensbedingungen für rund 1,8 Millionen Demenzerkrankte in Deutschland zu verbessern.
Warum der lokale Ausbau so dringend ist
Die demografische Entwicklung macht den Handlungsdruck deutlich: Bis 2050 könnte die Zahl der Erkrankten auf bis zu 2,8 Millionen steigen. Gut funktionierende regionale Netzwerke entlasten die professionelle Pflege und bündeln bürgerschaftliches Engagement.
Trotz der verbesserten Fördermöglichkeiten nutzten sie bisher nicht alle Akteure: Eine Untersuchung zeigte, dass die Hälfte der befragten Netzwerke diese Finanzierungsquelle gar nicht kannte. Die Politik diskutiert bereits, die Demenzstrategie über 2026 hinaus fortzuführen, um die geschaffenen Strukturen nachhaltig zu sichern.
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