Pflegestützpunkt, Cottbus

Pflegestützpunkt Cottbus startet Smartphone-Sprechstunde mit BTU-Studenten

09.01.2026 - 17:54:12

Der Pflegestützpunkt Cottbus startet eine digitale Sprechstunde, bei der BTU-Studenten älteren Menschen den Umgang mit ihren Smartphones erklären. Das Angebot soll soziale Teilhabe fördern und digitale Hürden abbauen.

Cottbus startet eine neue Initiative, um älteren Menschen digitale Selbstständigkeit zu ermöglichen. Der Pflegestützpunkt Cottbus hat für Februar eine spezielle Smartphone-Sprechstunde angekündigt, die von Studenten der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) unterstützt wird. Das kostenlose Angebot soll digitale Hürden abbauen und soziale Teilhabe stärken.

Studenten helfen Senioren im Umgang mit Smartphones

Im Kern der Initiative steht eine generationenübergreifende Kooperation. Am Montag, dem 2. Februar 2026, werden BTU-Studenten von 15 bis 16 Uhr im Pflegestützpunkt ihr technisches Know-how zur Verfügung stellen. Die Teilnehmer können ihre eigenen Geräte mitbringen, um ganz praktische Fragen zu klären. Dieser Ansatz gilt als besonders effektiv für die digitale Bildung im Erwachsenenalter.

„Viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich von Werbung oder unbekannten Begriffen überfordert“, erklärt ein Sprecher des Pflegestützpunkts. Diese Verunsicherung führe oft dazu, dass die Geräte aus Angst vor Fehlern gar nicht mehr genutzt werden. Die Sprechstunde setzt genau hier an.

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Vom Foto verschicken bis zum Videoanruf

Die geplante Beratung konzentriert sich auf lebenspraktische Funktionen, die soziale Kontakte erleichtern. Auf dem Programm stehen:
* Fotografie: Bilder machen, speichern und an Familie verschicken.
* Video-Telefonie: Einrichtung und Nutzung von Videoanrufen für den Kontakt zu Angehörigen.
* App-Nutzung: Grundlegendes Verständnis für gängige Anwendungen und Benachrichtigungen.

Das Angebot richtet sich explizit an ältere Menschen, die unabhängiger werden möchten und nicht ständig Kinder oder Enkel frafen wollen. Diese digitale Selbstständigkeit ist für viele ein starkes Motiv.

Anmeldung bis Ende Januar erforderlich

Die Nachfrage nach solchen Unterstützungsangeboten in der Region ist hoch. Um eine intensive Betreuung zu gewährleisten, ist eine Anmeldung erforderlich.

  • Anmeldefrist: Donnerstag, 29. Januar 2026
  • Kontakt: Telefonisch unter 0355 / 612-2512
  • Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die begrenzte Platzzahl und der Anmeldezeitraum deuten auf eine erwartet hohe Resonanz hin, ähnlich wie bei vergangenen Gemeinschaftsaktionen.

Digitale Teilhabe als Säule der Seniorenarbeit

Die neue Smartphone-Sprechstunde markiert eine Weiterentwicklung der digitalen Hilfsangebote in Cottbus. Während frühere Projekte, etwa 2024, noch mit Organisationen wie den Maltesern und Schülern kooperierten, setzt die Stadt nun auf die technische Expertise der Universität.

Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Bedeutung digitaler Kompetenz als Teil der Daseinsvorsorge. In einer Region wie der Lausitz mit einer alternden Bevölkerung ist die Gefahr der sozialen Isolation durch die digitale Spaltung real. Bankgeschäfte, Terminvereinbarungen oder Nachrichten – immer mehr Alltagsdinge verlagern sich ins Internet.

Das Timing der Aktion ist klug gewählt: Anfang Februar haben viele ältere Menschen vielleicht neue Geräte zu Weihnachten geschenkt bekommen, wissen aber nicht, wie sie diese nutzen sollen. Die Sprechstunde greift diesen Bedarf direkt auf.

Sollte das Format erfolgreich sein, könnte es als Modell für andere Städte in Brandenburg dienen. Die strukturierte Zusammenarbeit zwischen einer kommunalen Einrichtung und einer technischen Universität ist gut übertragbar. Zukünftige Angebote müssten sich dann vielleicht mit Themen wie KI-Assistenten oder Gesundheits-Apps befassen. Der Fokus liegt heute jedoch auf den Grundlagen: Älteren Menschen in Cottbus die Sicherheit zu geben, zu wischen, zu klicken und verbunden zu bleiben.

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