Pfizer, Eliquis

Pfizer: Eliquis ab 27. April bei Cost Plus Drugs

27.04.2026 - 05:20:11 | boerse-global.de

Der Blutverdünner Eliquis ist nun über Cost Plus Drugs erhältlich und bietet unversicherten Patienten deutliche Einsparungen.

Pfizer: Eliquis ab 27. April bei Cost Plus Drugs - Foto: über boerse-global.de
Pfizer: Eliquis ab 27. April bei Cost Plus Drugs - Foto: über boerse-global.de

Pfizer und Bristol Myers Squibb bringen ihren umsatzstärksten Blutverdünner Eliquis auf eine Plattform, die für radikale Preistransparenz bekannt ist. Seit dem 27. April 2026 ist das Antikoagulans auf Mark Cubans Cost Plus Drugs verfügbar — eine Entscheidung mit klaren Gewinnern und einem offenen Fragezeichen für die Margen.

Deutliche Ersparnis für Patienten ohne Versicherung

Der Preis auf CostPlusDrugs.com liegt bei 345 US-Dollar für eine 30-Tage-Packung. In regulären US-Apotheken zahlen Patienten ohne Versicherungsschutz zwischen 520 und 800 Dollar monatlich. Für die Zielgruppe — Patienten mit Vorhofflimmern oder venösen Thromboembolien ohne klassische Krankenversicherung — ist das eine spürbare Entlastung.

Eliquis gehört zu den meistverordneten oralen Antikoagulanzien in den USA. Laut den Unternehmen hat das Medikament bei je 100.000 behandelten Patienten geschätzte drei Milliarden Dollar an Gesundheitskosten eingespart — etwa durch vermiedene Krankenhausaufenthalte und Reha-Maßnahmen.

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Strategischer Schritt mit gemischtem Analystensignal

Der Deal passt in eine breitere Bewegung: Cost Plus Drugs expandiert gezielt von Generika in den Markenmedikamenten-Bereich. Für Pfizer und BMS bedeutet der Schritt mehr Reichweite — aber möglicherweise auch Druck auf Preise und Margen.

Analysten bewerten den Schritt entsprechend nüchtern. Das Konsensrating für Pfizer-Aktien lautet "Hold", das durchschnittliche Kursziel liegt bei 28,48 US-Dollar. In Frankfurt schloss die Aktie zuletzt bei 22,95 Euro — rund sieben Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom April. Der RSI von 75 signalisiert dabei eine technisch überkaufte Zone.

Dividende und Pipeline stützen das Bild

Unabhängig vom Eliquis-Deal hat Pfizers Vorstand die Quartalsdividende für das zweite Quartal 2026 auf 0,43 US-Dollar je Aktie festgesetzt, zahlbar am 12. Juni. Es ist die 350. Quartalsdividende in Folge — ein Kontinuitätssignal, das gerade in einem Jahr mit Preisdruck nicht unwichtig ist.

Mittelfristig setzt Pfizer auf zwei weitere Wachstumstreiber: die Onkologie-Pipeline aus der Seagen-Übernahme, insbesondere Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sowie ein monatliches GLP-1-Programm in der Adipositastherapie. Ob diese Pipeline-Optionen die Margenerosion im Kerngeschäft kompensieren können, wird sich spätestens bei den nächsten Quartalszahlen zeigen — die Eliquis-Partnerschaft liefert dafür einen frühen Datenpunkt.

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