Pfizer Aktie: Entscheidende Woche
29.01.2026 - 19:00:33Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich in dieser Woche vollständig auf Pfizer. Am kommenden Dienstag, 3. Februar, legt der Pharmakonzern seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor – und damit die erste konkrete Standortbestimmung nach der strategischen Neuausrichtung. Im Fokus: Kann Pfizer den Umsatzrückgang aus auslaufenden Patenten durch neue Wachstumstreiber kompensieren?
Was am 3. Februar zählt
Die Erwartungen sind klar umrissen. Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von rund 0,57 US-Dollar für das vierte Quartal. Beim Umsatz liegt die Konsensschätzung bei etwa 16,9 Milliarden US-Dollar. Entscheidend wird jedoch die Bestätigung der Jahresprognose 2026 sein: Das Management hatte im Dezember einen Erlöskorridor von 59,5 bis 62,5 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt.
Drei zentrale Fragen für Investoren:
- Hält Pfizer an der 2026er-Prognose fest?
- Wie entwickelt sich das Onkologie-Portfolio nach der Seagen-Integration?
- Welche Fortschritte gibt es bei den oralen GLP-1-Wirkstoffen und der Metsera-Übernahme?
Patentablauf belastet – Pipeline soll liefern
Die Herausforderung ist real: Blockbuster wie Eliquis und Ibrance verlieren in den kommenden Jahren ihren Patentschutz. Parallel läuft das COVID-19-Geschäft aus. Um diese Lücke zu schließen, setzt Pfizer auf zwei Säulen: den Ausbau des Onkologie-Geschäfts durch die Seagen-Akquisition und neue Therapieansätze im Stoffwechselbereich, insbesondere Adipositas-Behandlungen.
Hinzu kommt das angekündigte Sparprogramm. Bis 2027 will der Konzern Kosten in Milliardenhöhe senken. Erste Belege für sinkende Betriebsausgaben werden erwartet.
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Dividende bleibt vorerst stabil
Unabhängig von den Quartalszahlen steht die nächste Dividendenzahlung bereits fest: Am 6. März erhalten Aktionäre 0,43 US-Dollar je Aktie für das erste Quartal 2026. Die Ausschüttung signalisiert Kontinuität – bleibt aber nur so lange tragfähig, wie die Pipeline neue Umsatzquellen erschließt.
Am 3. Februar wird sich zeigen, ob die Transformation Pfifers vom Pandemie-Profiteur zum diversifizierten Pharmakonzern auf Kurs liegt.
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