Pfizer: 40 Abstracts zur ASCO im Mai
28.04.2026 - 14:34:14 | boerse-global.deWährend Pfizer-Aktionäre auf die Quartalszahlen im Mai warten, liefert der Konzern schon jetzt ein klares Signal: Das Gewichtsreduktionsmittel Xianweiying ist in China in die Vorbestellungsphase eingetreten — zu einem Preis von 489 Yuan pro Injektionspen. Ein Einstieg in einen Markt, der von Wettbewerbern wie Novo Nordisk und Eli Lilly dominiert wird.
China als neues Standbein
Der Schritt ist strategisch kalkuliert. Pfizer braucht Wachstumsquellen, die den absehbaren Umsatzverlust durch auslaufende Patente gegen Ende des Jahrzehnts zumindest teilweise kompensieren. Der chinesische Markt für Adipositas-Behandlungen gilt als einer der am schnellsten wachsenden weltweit — eine direkte Präsenz dort verschafft dem Konzern geografische Diversifikation, die bislang fehlte.
Pipeline: Fokus schärfen, Ballast abwerfen
Im Bereich Onkologie sortiert Pfizer sein Portfolio neu. Das frühe Krebsprogramm PF-08046037 — ein PD-L1-Kandidat in Kombination mit Sasanlimab — wurde aus strategischen Gründen eingestellt, nicht wegen Sicherheits- oder Wirksamkeitsproblemen. Das Kapital fließt stattdessen in Projekte mit höherer Überzeugungskraft.
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Beim ASCO-Kongress im Mai 2026 will Pfizer mehr als 40 Abstracts präsentieren. Neben etablierten Therapien wie Lorbrena und Braftovi steht der CDK4-Inhibitor Atirmociclib im Mittelpunkt — ein Kandidat für metastasiertes Brustkrebs, der als einer der vielversprechendsten Pipelinekandidaten gilt.
Bewertung und Dividende als Anker
Die Aktie notiert aktuell bei rund 23 Euro — rund sieben Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom April. Mit einem RSI von 75 ist das Papier technisch überkauft, was kurzfristig Gegenwind bedeuten könnte. Auf Jahressicht liegt das Plus bei knapp 14 Prozent.
Das Fundament für einkommensorientierte Investoren bleibt solide: Der Vorstand hat die Quartalsdividende von 0,43 Dollar je Aktie bestätigt — die 350. Zahlung in Folge. Die Dividendenrendite liegt damit bei rund 6,4 Prozent.
Für das erste Quartal 2026 erwarten Analysten einen Gewinn je Aktie von 0,73 Dollar bei einem Quartalsumsatz von knapp 13,8 Milliarden Dollar. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der Gewinnschätzungen liegt bei etwa dem 9-Fachen — deutlich unter dem historischen Zehnjahresschnitt des Konzerns. Ob die laufenden Kostensenkungsprogramme und der Ausbau der Onkologie- und Stoffwechselpipeline die Ertragsentwicklung stabilisieren können, werden die Zahlen im Mai zeigen.
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