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Petrus Resources Aktie: 20% Wachstum

21.02.2026 - 16:39:15 | boerse-global.de

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Petrus Resources stellt die operativen Weichen für das Geschäftsjahr 2026 neu. Nach dem Abschluss einer strategischen Übernahme und einer begleitenden Finanzierung prognostiziert das Management einen deutlichen Produktionssprung. Doch gelingt es dem Unternehmen, trotz der Expansion die finanzielle Stabilität zu wahren?

Expansion in Alberta

Vorgestern schloss das Unternehmen den Kauf von Vermögenswerten im Harmattan-Gebiet in Alberta für rund 33,4 Millionen CAD ab. Ziel dieser Akquisition ist es, den Anteil an flüssigen Energieträgern im Portfolio signifikant zu erhöhen. Zur Finanzierung sammelte Petrus über eine Aktienemission brutto rund 20,7 Millionen CAD ein. Insgesamt wurden 11,8 Millionen neue Aktien zu einem Preis von 1,75 CAD ausgegeben.

Durch die Integration der neuen Flächen erwartet das Management eine Steigerung der Produktion um etwa 20 Prozent gegenüber früheren Schätzungen. Dieser Zuwachs bildet das Fundament für die nun veröffentlichte Prognose für das laufende Jahr.

Ziele für 2026

Der Verwaltungsrat hat ein Investitionsbudget von 50 bis 60 Millionen CAD genehmigt. Diese Mittel sollen eine durchschnittliche Tagesproduktion von 11.000 bis 12.000 Barrel Öläquivalent (boe/d) sicherstellen. Der Produktionsmix setzt sich dabei aus 40 Prozent Öl bzw. Flüssigkeiten und 60 Prozent Erdgas zusammen.

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Unter der Annahme eines WTI-Ölpreises von 65 USD kalkuliert das Unternehmen mit einem Cashflow (Funds Flow) zwischen 60 und 65 Millionen CAD. Dies entspräche einem Wert von etwa 0,40 CAD pro Aktie. Trotz der Investitionen bleibt die Dividendenpolitik stabil: Die monatliche Ausschüttung von 0,01 CAD pro Aktie soll fortgeführt werden.

Zum Jahresende 2026 wird eine Nettoverschuldung zwischen 75 und 80 Millionen CAD angestrebt. Mit einem erwarteten Verhältnis von Nettoverschuldung zu Cashflow zwischen 1,2x und 1,3x bewegt sich die finanzielle Hebelwirkung in einem kontrollierten Rahmen. Um sich gegen Preisschwankungen am Rohstoffmarkt abzusichern, hat Petrus bereits rund 57 Prozent der erwarteten Jahresproduktion über Hedging-Geschäfte fixiert.

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