Perplexity-CEO, Intuition

Perplexity-CEO: Intuition schlägt KI bei Entscheidungen

11.01.2026 - 10:23:12

Eine neue Arbeitsweise etabliert sich: Künstliche Intelligenz bereitet Informationen auf, während Führungskräfte auf Basis ihrer Erfahrung und Intuition schnelle finale Entscheidungen treffen.

Künstliche Intelligenz übernimmt die Datenarbeit, der Mensch trifft die finale Entscheidung aus dem Bauch heraus. Diese Symbiose beendet das quälende „Grübeln“ und spart wertvolle Zeit. Das ist die These einer aktuellen Trendwende, die diese Woche in mehreren Analysen beschrieben wird.

Vom Datenwahn zum Körpergefühl

Der vielleicht überraschendste Trend ist die bewusste Abkehr von der Selbstvermessung. Immer mehr Menschen legen ihre Wearables und Fitness-Apps beiseite. Statt jeden Schritt zu tracken, vertrauen sie wieder auf ihr direktes Körpergefühl.

Lifestyle-Magazine wie Falstaff berichten von einer neuen Bewegung: „Einfach Spüren“ löst die ständige Kontrolle ab. Die Zeitersparnis ist doppelt spürbar. Es entfallen die Minuten für die Datenpflege und das Grübeln über „nicht optimale“ Werte. Experten sehen darin eine direkte Antwort auf die digitale Erschöpfung der Vorjahre.

KI wird zum „Lieblingskollegen“

In der Geschäftswelt vollzieht sich eine ähnliche Entwicklung. Künstliche Intelligenz wird nicht mehr als Job-Killer gefürchtet, sondern als Verstärker der menschlichen Intuition begrüßt. Eine Forbes-Analyse prognostiziert für 2026 genau diese Rolle.

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Das neue Modell ist arbeitsteilig:
* Die KI sammelt und analysiert die Daten.
* Der Mensch trifft die finale Entscheidung basierend auf Erfahrung und Bauchgefühl.

Dies löst das Kernproblem des Grübelns. Wo früher stundenlang nach der perfekten Option in Excel-Tabellen gesucht wurde, liefert die Technologie nun die Basis für schnelle Entschlüsse. Berichten zufolge verlassen sich bereits 85 Prozent der CEOs bei strategischen Weichenstellungen primär auf ihre so informierte Intuition.

Warum Algorithmen nicht „wollen“ können

Die technologische Elite bestätigt diesen Trend. Aravind Srinivas, CEO des KI-Suchunternehmens Perplexity, betonte kürzlich einen entscheidenden Unterschied: Maschinen seien exzellente Problemlöser, könnten aber nicht entscheiden, welche Probleme überhaupt relevant sind.

Genau diese menschliche Fähigkeit zur Fokussierung wird zur wertvollsten Ressource. „Das ‘Grübeln’ entsteht oft aus der Unfähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen“, so die Analyse. Die intuitive Neugier setzt den Fokus, die KI übernimmt die Ausführung.

Die Rückkehr der qualitativen Bewertung

Der Umschwung kommt nicht aus dem Nichts. Seit Mitte 2025 beobachten Wirtschaftspsychologen eine zunehmende „Data Fatigue“ – eine Datenmüdigkeit – in Führungsetagen und bei Privatanwendern. Während 2024 das Jahr der maximalen Quantifizierung war, markiert 2026 die Rückkehr zur qualitativen Bewertung.

Die Marktreaktionen sind bereits sichtbar:
* Wearable-Hersteller passen ihre Algorithmen an, um weniger zu „nerven“ und mehr zu „bestätigen“.
* Produktivitäts-Apps integrieren Funktionen, die schnelle Ja/Nein-Entscheidungen fördern.

Auch im Luxussegment definieren Führungskräfte „Fokus“ neu: Intentionales Arbeiten und das Weglassen von Aufgaben werden wichtiger als das reine Abarbeiten von Listen. Die Ära des endlosen Optimierens scheint vorbei.

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