PayPal-Nutzer im Visier neuer Phishing-Welle
31.03.2026 - 08:52:19 | boerse-global.deBetrüger nutzen das Ende der PayPal-Google-Pay-Kooperation für eine neue Phishing-Kampagne aus. Verbraucherschützer warnen vor täuschend echten E-Mails, die sensible Daten abgreifen sollen. Der perfide Hintergrund: Ab dem 31. März 2026 lassen sich tatsächlich keine neuen Verknüpfungen zwischen PayPal und Google Pay für kontaktloses Bezahlen mehr einrichten.
Die gefälschten Nachrichten geben vor, von PayPal zu stammen. Sie behaupten, eine hinterlegte Karte sei entfernt worden und Transaktionen seien nicht mehr möglich. Nutzer werden aufgefordert, ihre Kreditkartendaten über einen Link zu „aktualisieren“, um ihr Konto wieder funktionsfähig zu machen. Wer darauf hereinfällt, gibt seine Zugangsdaten preis.
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So schützen Sie sich vor den Fälschungen
Die Kriminellen setzen auf künstlichen Zeitdruck. Sie drohen mit Kontoeinschränkungen oder Datenverlust, um zu schnellen Klicks zu verleiten. Ein klassisches Warnsignal sind unpersönliche Anreden wie „Sehr geehrter Kunde“. Echte PayPal-Nachrichten verwenden den Namen des Nutzers.
Verdächtig sind auch Links in der E-Mail. Klicken Sie niemals darauf. Stattdessen sollten Sie Ihr Konto direkt über die offizielle App oder Website aufrufen, um Nachrichten zu prüfen. Verdächtige Mails können Sie an phishing@paypal.de weiterleiten.
Warum ist die Masche gerade jetzt so glaubwürdig?
Das Timing der Betrüger ist kein Zufall. Ab Ende März können Nutzer keine neuen Verknüpfungen zwischen PayPal und Google Pay mehr einrichten. Für bestehende Verknüpfungen ändert sich vorerst nichts – es sei denn, man entfernt sie selbst, setzt das Telefon zurück oder wechselt das Gerät.
Der Grund für die Trennung: Über die PayPal-App auf Android-Smartphones kann schon länger direkt drahtlos bezahlt werden. Die reale Änderung bietet den Betrügern nun einen perfekten Vorwand für ihre Attacken.
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Diese Sicherheitsmaßnahmen schützen Ihr Konto
Der beste Schutz ist gesunde Skepsis. Ignorieren Sie dringende Aufforderungen in E-Mails und prüfen Sie Änderungen stets über den offiziellen Kanal. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Ihr PayPal-Konto. Sie bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene.
Verwenden Sie ein starkes, einzigartiges Passwort. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoaktivitäten, um unerlaubte Transaktionen sofort zu erkennen. Diese Grundregeln gelten nicht nur für PayPal, sondern für alle Online-Dienste.
Phishing wird immer raffinierter
Die aktuelle Welle zeigt eine beunruhigende Entwicklung: Cyberkriminelle instrumentalisieren reale Geschäftsentscheidungen für ihre Betrugsversuche. Die Grenze zwischen echter Unternehmenskommunikation und Fälschung verschwimmt.
In jüngster Zeit gab es weitere PayPal-Betrugsmaschen. Dazu zählen gefälschte Warnungen vor Pornografie-Abonnements, angeblichen DPD-Paketen oder neuen Kontoanmeldungen. Auch der „Gastkontobetrug“, bei dem Kriminelle mit E-Mail-Adresse und IBAN des Opfers zahlen, bleibt eine Gefahr.
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