Paramore 2026: Kommt die große Rückkehr nach Deutschland?
21.02.2026 - 16:34:24 | ad-hoc-news.deWie lange hast du schon keinen Paramore-Moshpit mehr gespürt? Genau dieses Gefühl geht gerade wieder viral: Clips von alten Live-Shows, neue Spekulationen rund um frische Musik – und überall die gleiche Frage: Kommen Paramore 2026 endlich wieder nach Deutschland? Die Fan-Foren brennen, TikTok ist voll mit Throwback-Videos und Setlist-Wünschen. Wer den Hype verfolgen will, checkt natürlich zuerst die offiziellen Termine.
Hier findest du alle offiziellen Paramore-Tourdaten
Paramore sind seit Jahren so etwas wie der gemeinsame Nenner von Emo-Kids, Indie-Fans und Popliebhaber:innen. Kaum eine andere Band hat es geschafft, von "Misery Business" bis "This Is Why" mehrere Generationen zu prägen. Umso größer ist die Aufregung, wenn sich im Tourkalender etwas bewegt, Interviews andeuten, dass neue Songs entstehen, oder Insider auf Social Media plötzlich von Europa-Daten sprechen.
In diesem Deep Dive schauen wir uns an, was gerade wirklich bei Paramore passiert, welche Chancen es auf Deutschland-Konzerte gibt, wie die aktuellen Setlists aussehen, was die Fanbase auf Reddit & TikTok diskutiert – und was du jetzt schon planen kannst, wenn du beim nächsten Mal garantiert im Pit stehen willst.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Paramore waren in den letzten Jahren alles andere als leise, aber eben auch nicht durchgehend auf klassischer Tour. Mit dem letzten Album "This Is Why" hat die Band ihre altbekannte Mischung aus Emo, Alternative und Pop in eine erwachsenere, teilweise fast post-punkige Richtung geschoben. Kritiker:innen haben das gefeiert, viele Fans ebenso – und gleichzeitig blieb die Sehnsucht nach den alten Hymnen bestehen.
In den jüngsten Interviews klang die Band auffallend reflektiert: Hayley Williams betont immer wieder, wie wichtig es ist, nicht in Nostalgie stecken zu bleiben, aber trotzdem die eigene Geschichte zu respektieren. Genau dieses Spannungsfeld macht Paramore 2026 so spannend. In US-Medien tauchen immer wieder Andeutungen auf, dass die Band an neuer Musik arbeitet, aber sich bewusst Zeit lässt. Kein klassischer Album-Zyklus mehr, sondern eher: Songs, wenn sie wirklich etwas zu sagen haben.
Parallel dazu aktualisiert die Band in unregelmäßigen Abständen ihren Tour-Bereich – mal mit Festivalterminen, mal mit einzelnen Headline-Shows. Für europäische Fans ist dabei jedes kleinste Update wichtig: Oft tauchen zuerst UK-Daten auf, gefolgt von einzelnen Festivals auf dem Festland. In der Vergangenheit war Deutschland dabei fast immer gesetzt – egal ob Berlin, Köln, Hamburg oder Frankfurt.
Für deutsche Fans bedeutet das: Selbst wenn zum heutigen Zeitpunkt noch keine expliziten Deutschland-Daten gelistet sind, lohnt sich der Blick auf Nachbarländer und große europäische Festivals. Sobald die Band etwa in London oder Paris bestätigt ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Promoter auch hierzulande zuschlagen. Erfahrungsgemäß werden solche Tour-Segmente gebündelt geplant – Flüge, Crew, Backline – alles spricht dafür, dass Europa selten nur für ein einzelnes Land angeflogen wird.
Spannend ist auch, wie klar Paramore inzwischen kommunizieren, dass sie auf ihre Gesundheit achten. Burn-out, Mental Health, physische Belastung – all das spielt eine Rolle bei der Planung. Heißt: Lieber gezielt ausgewählte, gut kuratierte Tourblöcke, als 18 Monate Dauerstress. Für dich als Fan kann das einerseits bedeuten, dass es weniger Termine pro Kontinent gibt, andererseits steigt die Qualität der Shows. Längere Pausen, besser vorbereitete Setlists, tightere Produktion.
In Fan-Chats kursieren außerdem immer wieder Screenshots von Ticketportalen, auf denen angeblich kurzzeitig Paramore-Shows in Europa aufgetaucht sind. Solche Leaks sind mit Vorsicht zu genießen – viele davon entpuppen sich als Systemfehler oder als geplante, aber nie bestätigte Events. Trotzdem: Wo Rauch ist, ist bei Paramore nicht selten auch Feuer. Gerade wenn mehrere unabhängige Quellen denselben Zeitraum nennen, lohnt es sich, wachsam zu bleiben.
Unterm Strich sieht es so aus: Die Band ist aktiv, spricht über Musik, spielt ausgewählte Shows – und Europa bleibt ein wichtiger Markt. Für einen echten Deutschland-Run 2026 stehen die Chancen deutlich besser als in den pandemiegeprägten Jahren davor. Wer dabei sein will, sollte frühzeitig sparen, Alerts setzen und die Tourseite der Band sowie lokale Veranstalter im Blick behalten.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Kaum ein Thema wird so leidenschaftlich diskutiert wie die Paramore-Setlist. Die Band hat mittlerweile genügend Material, um locker zwei komplette Shows zu füllen – aber natürlich passen am Ende nur gut 20 Songs in einen Abend. In den letzten Tourphasen zeigte sich ein Muster: Eine Mischung aus alten Klassikern, Fan-Favoriten aus der mittleren Phase und neueren Tracks, die zeigen, wo die Band 2026 musikalisch steht.
Typische Opener der jüngeren Vergangenheit waren Songs wie "You First" oder "This Is Why". Beide haben diesen sofortigen Energie-Kick, den man für den Start braucht: fette Drums, Gitarren, die nach vorne ziehen, und Hayleys Stimme, die mit einem Schlag klar macht: Das hier wird kein lauer Abend. Gleichzeitig funktionieren sie als Statement – Paramore sind keine reine Nostalgie-Band.
Spätestens beim Einsatz von "That's What You Get" oder "Decode" verwandelt sich der Pit dann komplett. Man merkt, wie viele Leute diese Songs in ihrer Jugend in Dauerschleife gehört haben. Die Textzeilen kommen auswendig, auch in Deutschland oft halb Englisch, halb irgendwas – aber laut. Und ja, auch "Misery Business" bleibt ein Reizthema: Mal spielt die Band sie, mal nicht, teilweise in abgeänderter Form. Nach dem zwischenzeitlichen Entfernen der Nummer von der Setlist wegen der problematischen Zeile ist Paramore bewusst, wie stark der Song auf der Bühne wirkt – aber eben auch, welche Diskussion er auslöst.
In einem möglichen 2026-Set kannst du mit einem Mix aus diesen Songs rechnen (basierend auf den jüngsten Tourabschnitten und Fan-Reports):
- "This Is Why" – als wütender, tanzbarer Einstieg
- "Hard Times" – die Disco-Gitarren sorgen für kollektives Springen
- "Still Into You" – einer der lautesten Mitsing-Momente des Abends
- "Ain't It Fun" – inklusive obligatorischem Clap-Part
- "The Only Exception" – Feuerzeuge, Handylichter, Gänsehaut
- "Brick by Boring Brick" – für die Early-Fans
- "Decode" oder "Ignorance" – je nachdem, wie hart die Band den Abend anlegen will
- Auszüge vom aktuellen Album – z.B. "You First", "Running Out Of Time" oder "Figure 8" (je nach Phase)
Beim Aufbau der Show setzt die Band traditionell weniger auf übertriebene Pyro, sondern mehr auf Licht, Visuals und pure Präsenz. Hayley Williams dominiert die Bühne mit einer Mischung aus Punk-Energie und verletzlicher Ehrlichkeit. Sie rennt, springt, tanzt, kniet sich hin, starrt die erste Reihe an – jede Geste wirkt bewusst, aber nie gekünstelt. Gerade in kleineren Hallen entsteht so eine Nähe, die man bei vielen größeren Acts vermisst.
Auch stimmlich hat Hayley in den letzten Jahren eher zugelegt als abgebaut. Sie weiß inzwischen besser, wie sie ihre Stimme einteilt, wann sie Vollgas gibt und wann das Publikum übernehmen darf. Besonders deutlich wird das bei Songs wie "The Only Exception" oder "26" – ruhige Nummern, bei denen du wirklich eine Stecknadel fallen hören könntest, bevor der ganze Raum die Hook mitschmettert.
Für kommende Europa-Shows darfst du außerdem mit spontanen Momenten rechnen: kurze Cover-Snippets, kleine Ansagen über die jeweilige Stadt, vielleicht sogar ein deutscher Satz hier und da. Paramore sind bekannt dafür, ihre Setlists immer wieder minimal anzupassen – zwei, drei Slots rotieren, je nach Stimmung und Tagesform. Das macht jede Show ein Stück einzigartig und erklärt, warum Hardcore-Fans mehrere Dates einer Tour mitnehmen.
Je nach Venue-Größe variiert auch die Produktion: In Arenen ist die Light-Show komplexer, LED-Walls kommen dazu, manchmal spezielle Intros oder Interludes. In mittelgroßen Hallen stehen dagegen die Band und die Songs im Vordergrund – schwitzig, laut, direkt. Für viele Fans sind genau diese Abende die besten: Weniger Abstand, mehr Kontakt, mehr Chaos in der Menge.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in Discord-Servern dreht sich gerade viel um zwei große Themen: Neue Musik und europäische Tourplanung. In einschlägigen Subreddits tauchen immer wieder Posts auf, in denen Fans vermeintliche Studio-Sightings melden – jemand will Hayley in einem bekannten LA-Studio gesehen haben, jemand anderes schwört, dass Taylor York mit einem Producer gesichtet wurde, der zuletzt an mehreren Indie- und Pop-Projekten gearbeitet hat.
Diese Gerüchte lassen sich selten eindeutig verifizieren, aber sie passen zu dem, was die Band in Interviews erzählt: Musik entsteht kontinuierlich, nicht mehr im klassischen "Wir verschwinden zwei Jahre, nehmen ein Album auf und dann kommt die Riesentour"-Modus. Entsprechend vermuten viele Fans, dass 2026 eher mit einzelnen Singles oder einer EP zu rechnen ist, eventuell flankiert von einer konzentrierten Tourwelle. Der große Vorteil: Neue Songs können spontan ins Set integriert werden, ohne dass alles an einem riesigen Album-Release hängen bleibt.
Ein heiß diskutierter Punkt sind außerdem die Ticketpreise. Viele größere Acts haben in den letzten Jahren ihre Preise stark nach oben geschraubt – Dynamic Pricing, VIP-Pakete, Early-Access, all das kennt man inzwischen. In Fan-Kommentaren liest man oft die Hoffnung, dass Paramore vergleichsweise bodenständig bleiben. Konkrete Zahlen schwanken je nach Land und Veranstalter, aber Erfahrungswerte der letzten Touren liegen grob irgendwo zwischen 40 und 90 Euro für Standardtickets, mit teureren VIP-Optionen oben drauf.
Das sorgt für Diskussionen: Manche finden das angesichts der gestiegenen Produktionskosten nachvollziehbar, andere sehen darin eine schleichende Entfremdung von jüngeren Fans mit wenig Budget. Auf TikTok trendeten dazu schon Clips, in denen Leute durchrechnen, was eine komplette Konzertnacht inklusive Anreise, Hotel und Merch kostet. Gerade für Gen Z, die noch in Ausbildung ist oder studiert, kann ein Abend mit Paramore schnell dreistellig werden.
Hinzu kommen Spekulationen über mögliche Festival-Auftritte. In Fanforen werden regelmäßig Line-up-Leaks großer europäischer Festivals seziert: Ist da ein Platz frei, der nach Paramore schreit? Passt die Jahreszeit zur üblichen Routing-Logik? Tauchen irgendwo anonymisierte Platzhalter für einen US-Headliner auf? Vieles davon ist Wunschdenken, aber nicht alles. Paramore haben in der Vergangenheit immer wieder große europäische Festivals gespielt – logisch, dass viele Fans für 2026 wieder auf Acts wie sie setzen.
Ein weiterer Dauerbrenner in der Gerüchteküche: Kommt ein Nostalgie-Special? Gemeint sind komplette Album-Shows, zum Beispiel ein Abend, an dem "Riot!" durchgespielt wird. In den Kommentaren liest man oft Forderungen nach exakt so einem Format – schließlich feiern viele der frühen Releases inzwischen Jahrestage. Bislang hat die Band so etwas allerdings nur punktuell angedeutet. In Interviews klangen Paramore eher skeptisch, ein reines Nostalgie-Korsett zu schnüren. Wahrscheinlicher ist, dass einzelne deep cuts – etwa "Let the Flames Begin" oder "All I Wanted" – als spezielle Fan-Geschenke in die Setlist rutschen, statt ein komplettes Oldschool-Set zu erzwingen.
Auf TikTok verbreiten sich parallel Edit-Trends zu älteren Songs, die plötzlich bei einer neuen Generation ankommen. "All I Wanted" und "Careful" erleben eine Art zweites Leben, weil sie perfekt zu emotionalen Clips passen. Viele jüngere Fans kennen die Band sogar zuerst aus solchen Edits und erst danach als aktuellen Act, der 2026 immer noch neue Musik veröffentlicht. Diese Verschiebung in der Wahrnehmung könnte Paramore bei der Setlist-Gestaltung beeinflussen: Songs, die online viral sind, landen mit höherer Wahrscheinlichkeit im Live-Programm – einfach, weil alle sie gerade fühlen.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle, endgültige Deutschland-Termine können sich jederzeit ändern oder kurzfristig dazukommen. Check also immer die Tourseite der Band für den neuesten Stand. Zur besseren Orientierung hier ein beispielhafter Überblick, wie sich ein Europa-Block im Umfeld von Festivals & Tourdaten typischerweise strukturieren kann:
| Jahr | Monat | Stadt / Land | Event-Typ | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| 2023 | April | Berlin, Deutschland | Headline-Show | Teil der "This Is Why"-Tour, schnell ausverkauft |
| 2023 | April | Köln, Deutschland | Headline-Show | Fans berichten von einer der stärksten Setlists der Europa-Etappe |
| 2023 | Mai | Hamburg, Deutschland | Headline-Show | Intensiver Pit, viele ältere Songs im Mix |
| 2024 | Sommer | Verschiedene, Europa | Festivals & Specials | Selektive Auftritte, Fokus auf großen Bühnen |
| 2025 | – | – | Studio-Phase | Band konzentriert sich laut Interviews stärker auf Songwriting |
| 2026 | Frühjahr/Sommer* | tba, Deutschland / Europa | möglicher Tourblock | *noch nicht offiziell bestätigt – Gerüchte & Leaks deuten auf Europa |
| 2026 | Sommer* | tba, Europa | Potenzielle Festival-Slots | *abhängig von Routing, Line-up-Planung und Bandkapazitäten |
Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf wichtige Eckdaten der Bandgeschichte, um aktuelle Entwicklungen einzuordnen:
| Release | Jahr | Besonderheit |
|---|---|---|
| "All We Know Is Falling" | 2005 | Debütalbum, legt die Basis für den frühen Emo-Sound |
| "Riot!" | 2007 | Durchbruch mit Hits wie "Misery Business" und "That's What You Get" |
| "Brand New Eyes" | 2009 | Dunklere, emotionalere Phase, Fan-Liebling |
| "Paramore" | 2013 | Selbstbetiteltes Album, stilistische Öffnung in Richtung Pop |
| "After Laughter" | 2017 | Mehr 80s-Vibes, bunte Optik, textlich sehr düster |
| "This Is Why" | 2023 | Aktuellste LP, politisch aufgeladener, kantiger Sound |
Häufige Fragen zu Paramore
Um dir die Planung zu erleichtern und den aktuellen Hype besser einzuordnen, findest du hier Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Paramore, Tour, Musik und Fanlife.
1. Kommen Paramore 2026 nach Deutschland?
Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Stand: Es gibt noch keine offiziell bestätigten Deutschland-Daten für 2026, aber mehrere Signale sprechen dafür, dass Europa im Fokus bleiben wird. Die Band hat in der Vergangenheit nahezu jede größere Tour mit einem Abstecher nach Deutschland verbunden, und der Markt hier ist stark – die Shows der letzten Jahre waren oft sehr schnell ausverkauft.
Wie realistisch also Deutschland 2026? Ziemlich realistisch, sobald ein neuer Europa-Block angekündigt wird. Typischer Ablauf: Zuerst tauchen US-Daten auf, danach UK, dann Kontinental-Europa mit Deutschland, Frankreich, Benelux und Skandinavien. Entscheidend ist, ob Paramore eine längere Tourphase planen oder eher gezielte Festival- und Einzeldates. Wenn du nichts verpassen willst, richte dir Alerts bei Ticketportalen ein, folge lokalen Veranstaltern und check regelmäßig die offizielle Tourseite.
2. Wie teuer sind Paramore-Tickets in Deutschland ungefähr?
Konkrete Preise hängen immer von Venue, Stadt und Veranstalter ab. Erfahrungswerte der letzten Tourrunden zeigen, dass Standard-Stehplatztickets meist im Bereich von grob 40 bis 90 Euro lagen. In kleineren Hallen tendenziell etwas günstiger, in Arenen und bei besonderen Events eher am oberen Ende.
Dazu kommen inzwischen fast immer VIP-Optionen: Early Entry, Meet-&-Greet-Varianten, spezielles Merch, exklusive Bereiche. Diese Pakete können deutlich teurer sein – dreistellige Beträge sind keine Ausnahme. Ob sich das lohnt, ist eine sehr individuelle Frage. Für manche ist es das Erlebnis ihres Lebens, für andere reicht der normale Pit völlig aus.
Wichtig ist, die gesamte Kostenkette im Blick zu behalten: Anreise (Bahn, Auto, Flug?), eventuell Hotel, Essen & Drinks, Merch (Shirts kosten inzwischen oft 35–45 Euro, Hoodies darüber). Wenn du knapp bei Kasse bist, lohnt sich frühzeitiges Sparen und die Überlegung, ob du lieber eine große Show mit voller Ladung nimmst, statt krampfhaft mehrere Städte abklapperst.
3. Was spielen Paramore live – eher alte oder neue Songs?
Paramore balancieren ihre Setlist sehr bewusst. Sie wissen genau, dass viele Fans der ersten Stunde wegen Songs wie "Misery Business", "Decode" oder "That's What You Get" kommen. Gleichzeitig wollen sie sich als künstlerisch relevante, aktuelle Band präsentieren – also müssen Tracks von "After Laughter" und "This Is Why" einen prominenten Platz haben.
In den letzten Tourphasen sah das grob so aus: Rund ein Drittel der Show bestand aus ganz neuen Songs, ein weiteres Drittel aus mittleren Jahrgängen ("Paramore", "After Laughter"), und der Rest aus Klassikern der frühen Alben. Für 2026 kannst du eine ähnliche Gewichtung erwarten, wobei neue Singles oder eine mögliche EP kurzfristig für Verschiebungen sorgen können.
Wenn du auf bestimmte ältere Songs hoffst, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Setlist-Seiten im Netz. Dort siehst du schnell, welche Tracks konstant gespielt werden und welche nur selten auftauchen. So kannst du deine Erwartungshaltung justieren – nicht jeder deep cut schafft es in jede Show, selbst wenn die Fanbase ihn lautstark fordert.
4. Wie ist die Stimmung bei einem Paramore-Konzert in Deutschland?
Die Kurzfassung: intensiv, emotional und überraschend respektvoll. Paramore ziehen ein sehr diverses Publikum an – von Teenager-Fans, die die Band über TikTok entdeckt haben, bis zu 30- oder 40-Jährigen, die seit "Riot!" dabei sind. Das merkt man im Pit: Zu den härteren Nummern wird ordentlich geschubst, aber meistens mit Bewusstsein für die Leute um einen herum. "Pick them up"-Mentalität statt sinnlosem Chaos.
Gerade Hayley nutzt die Bühne immer wieder, um über Safe Spaces, Konsens und gegenseitige Rücksichtnahme zu sprechen. Das prägt die Atmosphäre deutlich. Viele Fans berichten, dass sie sich bei Paramore-Shows wohler fühlen als bei manchen anderen Rock- oder Punk-Events. Queere Fans, Frauen, non-binäre Personen – all diese Gruppen finden hier relativ viel Raum, ohne sich permanent rechtfertigen zu müssen.
Dazu kommt der emotionale Faktor: Songs wie "The Only Exception" oder "26" lösen regelmäßig Tränen in der Menge aus, egal ob in Berlin oder Birmingham. Viele verbinden wichtige Lebensphasen mit dieser Musik – erste Liebe, harte Breakups, Depressionen, Neustarts. Wenn dann Tausende gleichzeitig dieselben Zeilen mitsingen, knallt das auf einer anderen Ebene als ein beliebiger Radiohit.
5. Lohnt es sich, für Paramore in ein anderes europäisches Land zu reisen?
Wenn du wirklich hardcore bist und das nötige Budget hast: absolut. Viele Fans kombinieren Paramore-Shows mit Städtetrips, zum Beispiel ein Wochenende in London, Amsterdam, Paris oder Kopenhagen. Musikalisch unterscheiden sich die Shows nicht dramatisch – Setlists sind ähnlich, Produktion auch – aber das Drumherum kann sehr unterschiedlich wirken. Britische Crowds ticken anders als deutsche, Hallen-Akustik variiert, auch die Sicherheitsregeln beim Einlass.
Praktisch solltest du Folgendes beachten: Reiseplanung (rechtzeitig Flüge oder Bahn buchen, um Geld zu sparen), Unterkunftsnähe zur Venue, lokale Ticketregeln (manche Länder haben restriktivere Personalisierung). Und: Plane genug Puffer ein. Am Konzerttag noch schnell mit einem Billigflieger anreisen und direkt danach wieder zurück, ist ein Risiko – Verspätungen sind der Endgegner.
Wenn Deutschland-Termine sehr knapp angekündigt werden oder ausverkauft sind, kann ein Nachbarland eine gute Alternative sein. Viele deutsche Fans weichen traditionell nach Amsterdam, Brüssel oder Prag aus, weil diese Städte gut erreichbar sind.
6. Arbeiten Paramore aktuell an neuer Musik?
Offiziell lassen sich Paramore nicht in einen klassischen Release-Fahrplan pressen – Statements fallen eher vorsichtig aus. Aus Interviews und Social-Media-Aktivitäten lässt sich aber ableiten, dass die Band kreativ aktiv bleibt. Hayley Williams hat in den letzten Jahren ohnehin solo und mit Features gut zu tun gehabt, Taylor York betont immer wieder seinen Drang, neue Sounds zu erkunden, und Zac Farro ist ebenfalls musikalisch nicht untätig.
Die große Frage ist weniger "ob" neue Musik kommt, sondern in welcher Form: komplett neues Album, EP, lose Single-Serie oder genreübergreifende Kollaborationen. Viele Fans spekulieren, dass Paramore nach "This Is Why" noch stärker mit Post-Punk-Elementen, elektronischen Texturen oder sogar Club-orientierteren Beats experimentieren könnten – ohne ihre Live-Tauglichkeit zu verlieren.
Für dich als Fan bedeutet das: Selbst wenn gerade kein fixes Releasedatum herumgereicht wird, lohnt es sich, aufmerksam zu bleiben. Neue Songs tauchen heute oft sehr kurzfristig auf – ein Teaser im Netz, eine überraschende Performance auf Tour, plötzlich ist der Track da. Und wenn Paramore frische Musik veröffentlichen, kannst du ziemlich sicher davon ausgehen, dass diese Stücke schnell ihren Weg in die Setlist finden.
7. Was unterscheidet Paramore 2026 von der Band vor zehn Jahren?
Vieles – und genau das macht sie spannend. Früher stand mehr jugendlicher Frust im Vordergrund, die Songs waren direkter, simpler gestrickt und klar im Emo-/Pop-Punk-Kosmos verankert. 2026 ist die Band erwachsen, hat Line-up-Wechsel, Pausen, kritische Selbstreflexion und persönliche Krisen hinter sich. Das spiegelt sich in der Musik: komplexere Strukturen, breiterer Sound, Texte, die politische und gesellschaftliche Themen aufgreifen, ohne platt zu wirken.
Gleichzeitig ist ein Kern geblieben: die Fähigkeit, große Melodien zu schreiben, die sich in dein Hirn brennen, und Live-Shows, die diese Emotionen ungefiltert rüberbringen. Wenn du Paramore erst über neuere Tracks kennengelernt hast, wirst du bei älteren Songs die rohe Energie lieben. Wenn du seit "Riot!" am Start bist, wirst du die künstlerische Entwicklung schätzen – auch wenn dir nicht jeder neue Track automatisch geben muss.
Und genau deshalb fiebern so viele Fans in Deutschland 2026 einem neuen Tourkapitel entgegen: Paramore sind keine Retro-Show, sondern eine Band, die immer noch in Bewegung ist – mit einer Vergangenheit, die ihnen niemand nehmen kann, und einer Zukunft, die gerade erst geschrieben wird.
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