Pantoro, Produktion

Pantoro: Produktion um 20% gefallen

28.04.2026 - 09:24:44 | boerse-global.de

Goldproduzent Pantoro verzeichnet Produktionseinbruch und steigende Kosten, bleibt aber dank hohem Goldpreis profitabel.

Pantoro: Produktion um 20% gefallen - Foto: über boerse-global.de
Pantoro: Produktion um 20% gefallen - Foto: über boerse-global.de

Zyklon Mitchell und ein holpriger Flottenwechsel setzen dem Goldproduzenten Pantoro zu. Während der Goldpreis glänzt, bricht die Produktion bei den Norseman-Aktivitäten ein. Anleger reagieren nervös auf den deutlichen Kostenanstieg.

Im März-Quartal produzierte Pantoro 17.757 Unzen Gold. Das entspricht einem Rückgang von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Schwere Überflutungen versperrten den Zugang zu hochgradigen Erz-Zonen und störten die Transportwege massiv.

Indes bremste ein Wechsel im Bergbau-Fuhrpark den Betrieb. Der bisherige Dienstleister zog seine Flotte ab, um Platz für den neuen Partner Redpath zu machen. Dieser Übergang kostete vorübergehend Effizienz in den Untertage-Minen Scotia und OK.

Die operativen Hürden trieben die Kosten massiv nach oben. Die nachhaltigen Förderkosten (AISC) stiegen um 24,5 Prozent auf 3.204 Dollar je Unze.

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Ein hoher realisierter Goldpreis von rund 6.916 Dollar milderte diesen Effekt ab. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte so 88,4 Millionen Dollar.

Der Markt reagierte enttäuscht auf die Quartalszahlen. Die Aktie verlor heute 7,16 Prozent an Wert und notiert bei 2,12 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf über 25 Prozent.

Finanziell steht das Unternehmen solide da. Pantoro ist schuldenfrei und verfügt über Reserven von 250,3 Millionen Dollar in Bar und Gold. Mit dieser Liquidität kaufte der Konzern im Quartal über 1,9 Millionen eigene Aktien zurück.

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Um künftige Produktionslücken zu schließen, kooperiert Pantoro nun mit Mega Resources. Das Unternehmen investiert bis zu 20 Millionen Dollar in die Rama-Tagebaumine. Ab dem zweiten Quartal 2026 soll dort hochgradiges Erz die Margen verbessern.

Das Management hält an seinem Jahresziel von 86.000 bis 92.000 Unzen fest. Im Mai übernimmt Redpath den Betrieb, zudem startet im Frühjahr der Abbau im Gladstone-Tagebau. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 soll der Bau einer dritten Untertage-Mine die Förderung langfristig stabilisieren.

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