Palantir Technologies, US69608A1088

Palantir Technologies-Aktie (US69608A1088): Quartalszahlen, Trump-Effekt und hohe Bewertung im Fokus

18.05.2026 - 23:29:31 | ad-hoc-news.de

Palantir Technologies meldet für das erste Quartal 2026 ein Umsatzplus von 85 Prozent und übertrifft die Erwartungen, doch die Aktie bleibt deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Zugleich sorgt ein vorab erfolgter Aktienkauf von Donald Trump vor einem Social-Media-Lob für zusätzliche Aufmerksamkeit.

Palantir Technologies, US69608A1088
Palantir Technologies, US69608A1088

Palantir Technologies steht erneut im Zentrum der Aufmerksamkeit: Das Softwareunternehmen für Datenanalyse meldete für das erste Quartal 2026 ein starkes Umsatzwachstum und übertraf die Erwartungen der Analysten, wie jüngste Berichte zu den aktuellen Quartalszahlen zeigen, etwa bei Boerse Global Stand 11.05.2026. Gleichzeitig bleibt die Palantir Technologies-Aktie trotz des deutlichen Wachstums klar unter ihrem 52-Wochen-Hoch und reagiert sensibel auf die hohe Bewertung. Zusätzliche Brisanz bringt ein Vorgang rund um Donald Trump: Neue Ethikunterlagen deuten darauf hin, dass er Palantir-Aktien gekauft hat, bevor er das Unternehmen in sozialen Medien lobend erwähnte, wie Boerse Global Stand 10.05.2026 berichtete.

Stand: 18.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Palantir Technologies
  • Sektor/Branche: Software, Datenanalyse, Künstliche Intelligenz
  • Sitz/Land: Denver, USA
  • Kernmärkte: USA, Europa, weitere internationale Behörden- und Unternehmenskunden
  • Wichtige Umsatztreiber: Datenanalyseplattformen für Behörden und Unternehmen, KI-gestützte Anwendungen, Cloud-basierte Softwarelizenzen und Services
  • Heimatbörse/Handelsplatz: New York Stock Exchange (Ticker: PLTR)
  • Handelswährung: US-Dollar

Palantir Technologies: Kerngeschäftsmodell

Palantir Technologies ist ein auf Datenanalyse und Software für große, komplexe Datenbestände spezialisiertes Unternehmen, das seine Wurzeln im sicherheitsnahen Umfeld hat. Ursprünglich konzentrierte sich das Geschäftsmodell stark auf Behörden und Geheimdienste in den USA, später kamen weitere Regierungsbehörden und internationale Organisationen hinzu. In den vergangenen Jahren hat Palantir den Schwerpunkt sukzessive auf den zivilen Unternehmensbereich ausgeweitet und bietet heute Plattformen an, die Kunden bei der Verarbeitung, Verknüpfung und Auswertung großer Datenmengen unterstützen, um operative und strategische Entscheidungen datenbasierter zu treffen.

Das Kerngeschäft basiert im Wesentlichen auf mehreren Softwareplattformen, die als modulare Systeme bereitgestellt werden. Dazu zählen Lösungen für Regierungsbehörden, mit denen Sicherheits- und Verteidigungsorganisationen Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und auswerten können. Parallel hat Palantir ein Angebot für Unternehmen entwickelt, das sich an Industriekonzerne, Finanzdienstleister, Gesundheitsunternehmen und andere Branchen richtet. Kunden sollen mithilfe der Plattformen komplexe Abläufe modellieren, Engpässe erkennen, Kosten senken und neue Ertragsquellen identifizieren können.

Ein zentraler Baustein im Geschäftsmodell ist der hohe Anteil wiederkehrender Umsätze aus Softwarelizenzen und Serviceverträgen. Palantir positioniert sich dabei nicht nur als Softwarelieferant, sondern häufig als langfristiger Partner, der eng mit den Kunden zusammenarbeitet und Projekte über mehrere Jahre hinweg begleitet. Dies umfasst Implementierung, Anpassung, laufende Betreuung und Weiterentwicklung der verwendeten Plattformen. Dadurch entstehen in vielen Fällen hohe Wechselkosten für die Kunden, was die Bindung an Palantir erhöht.

In jüngerer Zeit rückt besonders der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in den Vordergrund. Palantir verbindet klassische Datenintegration mit KI-gestützten Funktionen, um aus heterogenen Datensätzen Handlungsempfehlungen und Simulationen abzuleiten. Das Unternehmen bewirbt unter anderem eine Plattform, die es Kunden ermöglichen soll, generative KI direkt mit unternehmenseigenen Daten zu verknüpfen, um beispielsweise Szenarien zu planen oder Prozesse zu automatisieren. Damit versucht Palantir, vom breiten Interesse an KI-Lösungen zu profitieren und seine Rolle innerhalb der Wertschöpfungsketten der Kunden weiter auszubauen.

Finanziell spiegelt sich das Geschäftsmodell in einer Kombination aus größeren Einzelverträgen mit Behörden und einer wachsenden Zahl an mittleren und kleineren Verträgen im Unternehmenssegment wider. Die durchschnittliche Vertragsdauer ist oftmals mehrjährig, was für relativ planbare Cashflows sorgt. Gleichzeitig erfordert der Projektcharakter vieler Aufträge zu Beginn höheren Aufwand, etwa bei der Anpassung der Software an kundenspezifische Anforderungen. Langfristig kann dies jedoch zu skalierbaren Margen führen, wenn einmal entwickelte Module mehrfach eingesetzt werden.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Palantir Technologies

Die wesentlichen Umsatztreiber von Palantir Technologies lassen sich grob in zwei Segmente einteilen: das Geschäft mit Behörden und öffentlichen Auftraggebern sowie das kommerzielle Geschäft mit Unternehmen. Traditionell dominiert noch immer das Behördensegment, insbesondere in den USA, doch das kommerzielle Geschäft hat in den vergangenen Jahren deutlich an Dynamik gewonnen. Dabei spielen sowohl geografische Diversifizierung als auch die Ausweitung auf neue Branchen eine Rolle.

Für das erste Quartal 2026 meldete Palantir einen Gesamtumsatz von 1,633 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht, wie aus Berichten zu den jüngsten Zahlen hervorgeht, etwa bei Boerse Global Stand 11.05.2026. Die Analystenerwartungen wurden damit übertroffen. Zugleich wurde hervorgehoben, dass es sich bereits um das elfte Quartal in Folge mit beschleunigtem Umsatzwachstum handelt. Dies signalisiert, dass Palantir seine Plattformen sowohl bei bestehenden Kunden ausbauen als auch neue Kunden hinzugewinnen konnte.

Ein besonders dynamischer Treiber ist der US-Markt im kommerziellen Bereich. In einem Überblick zu KI-Aktien wurde berichtet, Palantir habe den Umsatz in den USA deutlich gesteigert, wobei die Kombination aus KI-Funktionen und tief integrierten Datenplattformen eine zentrale Rolle spielt, wie etwa ein Beitrag bei fit4finanzen zusammenfasst, der die Verdopplung des US-Umsatzes thematisiert, vgl. fit4finanzen Stand 11.05.2026. Auch wenn die genauen Segmentzahlen jeweils den offiziellen Quartalsberichten vorbehalten sind, unterstreicht dies die Bedeutung des US-Kommerzsegments als Wachstumsmotor.

Auf Produktebene hängen die Umsätze stark von der Akzeptanz der jeweiligen Plattformen ab. Lösungen, die auf die Optimierung von Lieferketten, Produktionsprozessen oder Risikoanalysen zielen, finden insbesondere in kapitalintensiven Branchen Anklang. Mit dem verstärkten Fokus auf KI steigt zudem die Chance, dass Bestandskunden zusätzliche Module buchen und neue Anwendungsfälle erschließen. So können etwa Unternehmen aus der Industrie mithilfe der Plattform nicht nur Daten visualisieren, sondern auch Szenarien simulieren, etwa bei der Kapazitätsplanung oder im Umgang mit Störungen in der Lieferkette.

Ein weiterer Treiber ist die Expansion in internationale Märkte. Europa und andere Regionen entwickeln sich schrittweise zu wichtigen Ergänzungen des US-Kerngeschäfts. Für deutsche Anleger ist dabei relevant, dass Palantir seine Dienste auch in Deutschland und weiteren europäischen Ländern anbietet und damit indirekt von Investitionsprogrammen und Digitalisierungsinitiativen in der Region profitieren kann. Je stärker es dem Unternehmen gelingt, europäische Konzerne und Behörden als Kunden zu gewinnen, desto stabiler und diversifizierter wird die Umsatzbasis über den US-Heimatmarkt hinaus.

Auch die Vertragsstruktur wirkt als Treiber. Langfristige Rahmenverträge mit Behörden und Großkonzernen sichern wiederkehrende Umsätze und erleichtern zugleich den Cross-Selling-Ansatz. In vielen Projekten beginnt Palantir mit einem spezifischen Use Case und weitet den Einsatz der Plattform schrittweise aus. Gelingt dies, kann der jährliche Umsatz pro Kunde deutlich steigen. Gleichzeitig hängt der Erfolg stark davon ab, ob Palantir seine Software kontinuierlich an neue regulatorische Anforderungen, Datenschutzbestimmungen und technologische Entwicklungen anpasst.

Aktuelle Quartalszahlen: Wachstum hoch, Bewertung bleibt angespannt

Die jüngsten verfügbaren Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 haben gezeigt, dass Palantir das hohe Wachstumstempo beibehalten konnte. Mit einem Umsatz von 1,633 Milliarden US-Dollar und einem Plus von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum übertraf das Unternehmen die Prognosen der Analysten deutlich, wie beispielsweise die Berichterstattung bei Boerse Global Stand 11.05.2026 hervorhob. Gleichzeitig war es das elfte Quartal in Folge mit einer Beschleunigung des Umsatzwachstums, was in der Regel als positives Signal für die Stabilität der Nachfrage gilt.

Trotz dieser starken operativen Entwicklung reagierte der Markt zurückhaltend. Nach den Quartalszahlen kam es zu Kursverlusten, was darauf hinweist, dass bereits hohe Erwartungen im Kurs eingepreist waren. In einem weiteren Bericht wurde betont, dass die Aktie kurz nach Veröffentlichung der Zahlen deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch notierte und die Bewertung weiterhin ambitioniert bleibt, wie Boerse Global Stand 10.05.2026 ausführte. Dort wurde auf ein Forward-KGV im hohen zweistelligen Bereich verwiesen, was verdeutlicht, dass Investoren anhaltend hohe Wachstumsraten erwarten.

In einem thematischen Überblick zu KI-Aktien wurde zusätzlich auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 151 hingewiesen, basierend auf damaligen Marktpreisen und Analystenschätzungen, vgl. Boerse Global Stand 11.05.2026. Auch wenn Bewertungskennzahlen je nach Quelle und Zeitpunkt leicht variieren, bleibt die zentrale Aussage: Palantir wird vom Markt als hoch bewerteter Wachstumswert eingestuft, bei dem bereits viel zukünftiges Wachstum in den Kurs eingepreist ist.

Diese Konstellation führt dazu, dass Enttäuschungen bei den Zahlen oder beim Ausblick in der Regel stärker durchschlagen als bei moderat bewerteten Unternehmen. In den Kommentaren zur Quartalsberichterstattung wurde herausgestellt, dass steigende Renditen am Anleihemarkt und hartnäckige Inflationssorgen die Attraktivität hochbewerteter Wachstumswerte grundsätzlich einschränken können. Für Palantir bedeutet dies, dass neben den eigenen operativen Fortschritten auch das makroökonomische Umfeld entscheidend beeinflusst, wie der Markt die Aktie bewertet.

Hinzu kommt, dass der Analystenkonsens die Aktie trotz der Schwankungen weiterhin mit Potenzial nach oben sieht. In einer Analyse wurde auf ein durchschnittliches Kursziel der Analysten von rund 190 US-Dollar verwiesen, das deutlich über den zuletzt genannten Handelsniveaus lag, vgl. Boerse Global Stand 11.05.2026. Gleichzeitig wird aber auch auf eine hohe Volatilität hingewiesen, mit einer Schwankungsbreite von über 50 Prozent innerhalb eines Jahres. Dies verdeutlicht, dass die Einschätzungen am Markt stark auseinandergehen und bereits kleinere Änderungen der Stimmung zu kräftigen Kursbewegungen führen können.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Operativ befindet sich Palantir auf einem klaren Wachstumspfad, doch die Bewertung ist so gespannt, dass der Spielraum für negative Überraschungen begrenzt bleibt. Für Anleger bedeutet dies, dass sie nicht nur die Geschäftsentwicklung selbst, sondern auch das Umfeld aus Zinsen, Inflationsdaten und Risikoappetit am Markt im Auge behalten müssen, da diese Faktoren maßgeblich beeinflussen, wie stark das Wachstumsprofil des Unternehmens am Ende im Kurs honoriert wird.

Trump-Effekt: Politische Aufmerksamkeit und Ethikfragen

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt die Palantir Technologies-Aktie jüngst durch Berichte über einen Aktienkauf von Donald Trump. Laut neuen Ethikunterlagen habe der ehemalige US-Präsident Palantir-Aktien erworben, bevor er das Unternehmen anschließend öffentlich in sozialen Medien lobte, wie Boerse Global Stand 10.05.2026 berichtete. Solche Vorgänge werfen Fragen nach möglichen Interessenkonflikten und nach der Wirkung prominenter Fürsprecher auf die Marktstimmung auf, auch wenn sie an der operativen Realität des Unternehmens zunächst nichts ändern.

In den Berichten wird hervorgehoben, dass die öffentliche Unterstützung Trumps für Palantir auf Plattformen wie Truth Social für erhöhte Wahrnehmung bei Privatanlegern sorgen könnte. Die Konzentration von Aufmerksamkeit auf eine Aktie kann kurzfristig die Handelsvolumina erhöhen und Kurse stärker schwanken lassen. Allerdings wurde zugleich betont, dass die Aktie trotz der positiven Kommentare Trumps nicht in einem linearen Aufwärtstrend verharrte, sondern weiterhin deutliche Rücksetzer zeigte, insbesondere im Anschluss an die Quartalszahlen.

Für Anleger bedeuten solche Meldungen eine zusätzliche Dimension in der Risikoabwägung. Politische Unterstützung oder Kritik kann zwar kurzfristige Kursimpulse auslösen, doch langfristig bleiben die fundamentalen Kennzahlen und die Fähigkeit des Unternehmens, seine Wachstumsstrategie umzusetzen, die entscheidenden Faktoren. Vor dem Hintergrund der Ethikdiskussionen rund um prominente Anleger ist zudem denkbar, dass Regulierungsbehörden oder Medien solche Vorgänge künftig genauer beobachten, was die öffentliche Wahrnehmung von Palantir beeinflussen könnte.

Aus Sicht der Unternehmensführung steht im Vordergrund, dass Palantir seine Kundenbasis diversifiziert und sich nicht einseitig von politischen Persönlichkeiten abhängig macht. Das Geschäftsmodell mit zahlreichen Kunden aus dem Behörden- und Unternehmensbereich sowie die starke technologische Position im Bereich Datenanalyse und KI stellen die zentrale Grundlage dar. Gleichwohl zeigt der Trump-Effekt, wie sensibel Technologie- und KI-Werte auf Nachrichten rund um prominente Investoren reagieren können, was die ohnehin hohe Volatilität zusätzlich verstärken kann.

Kursentwicklung und Bewertung: Zwischen Wachstumsstory und Zinsangst

Die Kursentwicklung der Palantir Technologies-Aktie spiegelt die Spannungsfelder zwischen starkem Wachstum, hoher Bewertung und einem wechselhaften Marktumfeld wider. In einem Marktüberblick wurde berichtet, dass die Aktie auf einem in Euro umgerechneten Niveau in der Nähe von 144 Euro notierte und damit rund 47 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch lag, wie Boerse Global Stand 11.05.2026 ausführte. Seit Jahresanfang habe der Kurs demnach knapp 29 Prozent verloren, obwohl das Unternehmen Quartal für Quartal steigende Umsätze meldete.

In einem weiteren Bericht über den Trump-Effekt wurde für die an der Frankfurter Börse gehandelte Palantir-Aktie ein Kurs von 115,38 Euro genannt, etwa 36 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 179,86 Euro, vgl. Boerse Global Stand 10.05.2026. Diese Daten unterstreichen, dass die Aktie trotz des fundamentalen Wachstums in der Vergangenheit erheblichen Schwankungen unterlag und von vielen Marktteilnehmern offenbar als anfällig für Stimmungsumschwünge wahrgenommen wird.

Die Bewertung bildet einen zentralen Erklärungsbaustein für diese Volatilität. In den genannten Artikeln wird von einem sehr hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis gesprochen, das je nach Zeitpunkt und Kennzahl im Bereich deutlich über 90 oder sogar im dreistelligen Bereich lag. Ein Forward-KGV von etwa 97 wurde dabei als Beispiel genannt, um zu verdeutlichen, wie eng der Spielraum für Enttäuschungen ist, vgl. Boerse Global Stand 10.05.2026. Auch das in einem KI-Marktüberblick erwähnte KGV von rund 151 zeigt, dass Palantir im oberen Bewertungssegment notiert.

In einem Umfeld steigender Zinsen und hartnäckiger Inflationssorgen führt eine solche Bewertung dazu, dass Wachstumswerte generell stärker hinterfragt werden. Wenn sichere Staatsanleihen höhere Renditen bieten, vergleichen Investoren die zukünftigen Gewinnerwartungen eines Unternehmens noch kritischer mit alternativen Anlageformen. Für Palantir bedeutet dies, dass trotz der starken Umsatzdynamik die Diskontierung zukünftiger Cashflows stärker ins Gewicht fällt, was zu Bewertungsanpassungen führen kann.

Gleichzeitig ist die hohe Bewertung Ausdruck des Vertrauens in die langfristigen Marktchancen für Datenanalyse und KI-Anwendungen. Viele Anleger setzen darauf, dass Palantir seine führende Position ausbauen kann, insbesondere im Bereich sicherheitskritischer Anwendungen und komplexer Unternehmensprozesse. Die entscheidende Frage bleibt, ob das Unternehmen seine Wachstumsstrategie so umsetzen kann, dass sich die erwarteten Margen und Cashflows einstellen. Aus den bisherigen Zahlen geht hervor, dass die Dynamik stimmt, doch angesichts der Volatilität ist der Weg an der Börse mitunter holprig.

Für deutsche Anleger kommt hinzu, dass die Aktie nicht nur an der New York Stock Exchange, sondern auch in Frankfurt handelbar ist. Damit kann Palantir relativ einfach in Depots integriert werden, die über deutsche Broker geführt werden. Gleichzeitig sind Währungsrisiken zu berücksichtigen, da die Fundamentaldaten in US-Dollar berichtet werden, während viele deutsche Anleger in Euro rechnen. Kursbewegungen des US-Dollars können die Wertentwicklung in Euro verstärken oder abschwächen.

Warum Palantir Technologies für deutsche Anleger relevant ist

Palantir Technologies ist aus mehreren Gründen für Anleger in Deutschland relevant. Zum einen ist das Thema Datenanalyse und Künstliche Intelligenz ein Megatrend, der auch die deutsche Wirtschaft zunehmend prägt. Unternehmen aus Industrie, Automobilsektor, Logistik, Finanzbranche und Gesundheitswesen stehen vor der Aufgabe, ihre Daten besser zu nutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Palantir positioniert sich mit seinen Plattformen als Partner, der komplexe Datenlandschaften verfügbar und auswertbar macht. In Medienberichten wird immer wieder betont, dass Palantir auch in Europa, inklusive Deutschland, tätig ist und damit an der digitalen Transformation der hiesigen Wirtschaft teilnimmt.

Zum anderen spielt die Handelbarkeit eine Rolle: Die Palantir-Aktie ist an der New York Stock Exchange gelistet und wird gleichzeitig an deutschen Handelsplätzen wie Frankfurt oder Tradegate gehandelt. In einem Bericht zu KI-Aktien wurde ausdrücklich auf die Kursentwicklung in Euro hingewiesen, was zeigt, dass die Aktie auch hierzulande beachtet wird, vgl. Boerse Global Stand 11.05.2026. Diese Präsenz erleichtert es Privatanlegern in Deutschland, Positionen aufzubauen oder abzubauen, ohne zwingend in den US-Handel ausweichen zu müssen.

Darüber hinaus ist Palantir Teil einer Gruppe von Technologie- und KI-Unternehmen, die in vielen Depots als Wachstumswerte beigemischt werden. Für Anleger, die in Themen wie Digitalisierung, Sicherheitssoftware oder KI investieren möchten, kann Palantir als Baustein innerhalb eines breit gestreuten Portfolios betrachtet werden. Dabei sollte allerdings die hohe Volatilität berücksichtigt werden, die in den letzten Monaten mehrfach sichtbar wurde. Für Anleger, die sich vor allem auf Dividenden oder stabile Cashflows konzentrieren, ist die Aktie daher weniger naheliegend als für Investoren mit Fokus auf Wachstumsbranchen.

Auch geopolitische Aspekte machen Palantir relevant. Da ein erheblicher Teil des Geschäfts im sicherheits- und verteidigungsnahen Bereich angesiedelt ist, können politische Entscheidungen, Verteidigungsetats und Sicherheitsstrategien Einfluss auf die Auftragslage haben. Für europäische und insbesondere deutsche Anleger, deren Heimatländer in NATO-Strukturen eingebunden sind und teils ihre Verteidigungsausgaben erhöhen, kann dies mittelfristig Auswirkungen auf die Nachfrage nach Datenanalyse- und KI-Lösungen haben. Die konkrete Ausgestaltung einzelner Projekte ist zwar schwer absehbar, doch der Gesamttrend zu mehr Digitalisierung im Sicherheitsbereich dürfte Palantir grundsätzlich zugutekommen.

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Fazit

Palantir Technologies präsentiert sich aktuell als stark wachsender Anbieter von Datenanalyse- und KI-Software, der im ersten Quartal 2026 mit einem Umsatzplus von 85 Prozent und dem elften Quartal in Folge mit beschleunigtem Wachstum überzeugen konnte, wie unter anderem die Berichterstattung bei spezialisierten Finanzportalen hervorhob. Gleichzeitig bleibt die Aktie trotz der robusten Zahlen deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch, was zeigt, dass der Markt angesichts der hohen Bewertung und der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen vorsichtig agiert. Der zusätzliche Trump-Effekt rund um Aktienkäufe vor einem Social-Media-Lob verdeutlicht, wie stark externe Faktoren und prominente Investoren die Wahrnehmung beeinflussen können, ohne jedoch die fundamentalen Geschäftstreiber entscheidend zu verändern. Für Anleger in Deutschland bleibt Palantir damit ein prominentes Beispiel für einen wachstumsstarken, aber auch volatilen KI- und Datenanalysewert, dessen Entwicklung eng mit technologischem Fortschritt, politischer Nachfrage und den globalen Kapitalmarktzinsen verknüpft ist.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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