Ozzy, Osbourne

Ozzy Osbourne: Kommt der Prince of Darkness zurück?

13.02.2026 - 00:19:11

Ozzy Osbourne sorgt wieder für Gesprächsstoff. Wie steht es um Tour, Gesundheit und letzte Shows – und was bedeutet das für Fans in Deutschland?

Kaum ein Name triggert bei Rock- und Metal-Fans so viele Emotionen wie Ozzy Osbourne. Der Prince of Darkness ist über 50 Jahre im Geschäft, hat gefühlt jede Hölle durchschritten – und trotzdem drehen sich Newsfeeds, Fan-Foren und TikTok weiterhin um nur eine Frage: War’s das wirklich mit den großen Shows – oder kommt Ozzy noch einmal zurück?

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In den letzten Monaten hat sich die Lage ständig gedreht: Rückzug von der Bühne, doch dann wieder Hoffnungen auf einzelne Special-Auftritte, Studio-Gerüchte, Fan-Petitionen und emotionale Interviews mit Sharon und Ozzy. In deutschen Timelines kocht gerade die Diskussion, ob wir Ozzy noch einmal live in Europa – und speziell in Deutschland – erleben werden. Zeit für einen klaren Überblick: Was ist wirklich los, wie realistisch ist eine Rückkehr auf die Bühne – und was bedeutet das konkret für dich als Fan?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Ozzy Osbourne hat in den letzten Jahren einen öffentlichen Gesundheitskampf geführt, der geradezu historisch dokumentiert ist. Rücken-OPs, Folgen eines alten Unfalls, Parkinson-Diagnose, dazu immer wieder Krankenhausaufenthalte. Mehrfach meldete er sich mit Statements, er könne keine langen Tourneen mehr stemmen. In einem vielzitierten Interview betonte er sinngemäß, dass er niemals seine Fans hängenlassen wolle, aber sein Körper einfach nicht mehr mitspiele. Diese Ehrlichkeit hat ihm noch mehr Respekt eingebracht – und gleichzeitig die Community in einen emotionalen Ausnahmezustand versetzt.

Für Deutschland-Fans ist vor allem wichtig: Die ursprünglich geplanten Europa- und Deutschland-Termine der "No More Tours 2"-Runde wurden über Jahre hinweg verschoben und schließlich komplett gestrichen. Statt neuen Stadien-Ankündigungen folgten Updates aus dem Krankenbett. Trotzdem tauchen immer wieder Hoffnungen auf: Festival-Spekulationen, mögliche Award-Auftritte oder einmalige Special-Events, bei denen Ozzy zumindest für ein paar Songs auf die Bühne kommt. Gerade nach seinen kurzen, aber symbolträchtigen Auftritten, etwa bei Sportevents oder TV-Shows, fragen sich viele: Wenn er das schafft – geht da nicht doch noch mehr?

International kursieren immer wieder Berichte aus dem engsten Umfeld, dass Ozzy zwar keine volle Tour mehr absolvieren kann, aber über einzelne Shows oder eine Art "Farewell-Event" nachdenkt. Die Logik dahinter liegt auf der Hand: Eine komplette Welttour ist körperlich extrem belastend, mit täglichem Reisen, Soundchecks, langen Sets und Promo-Terminen. Ein einzelner, perfekt geplanter Abend mit medizinischer Betreuung, reduzierten Reisestrapazen und klarer Timetable ist deutlich realistischer. Genau deshalb passt auch die kommunikative Strategie: Kein großes Tour-Versprechen mehr, dafür offene Formulierungen in Interviews – und immer wieder der Satz, dass er "nicht gehen will, ohne sich noch einmal richtig zu verabschieden".

Für Deutschland ist der Knackpunkt: Wenn so ein Special-Event kommt, wird es wahrscheinlich in den USA stattfinden. Trotzdem behalten viele Fans hierzulande die Tourseite im Auge, richten sich Alerts ein und diskutieren jede kleine Änderung im Tour-Bereich der offiziellen Website. Wer einen Flug in die USA für eine mögliche Abschiedsshow in Betracht zieht, braucht rechtzeitig Infos. Genau deshalb ist der aktuelle Buzz so heftig: Es geht nicht um irgendein Konzert, sondern um das möglicherweise letzte Kapitel einer Legende, die auch in Deutschland früh Fuß gefasst hat – von den Black-Sabbath-Anfängen bis zu ausverkauften Arenen in Berlin, Köln, Hamburg und München.

Dazu kommt die Studio-Seite: Ozzys jüngere Alben wie "Ordinary Man" und "Patient Number 9" haben gezeigt, dass er im Studio immer noch kreativ liefern kann. Gitarristen wie Zakk Wylde, Slash oder Jeff Beck (R.I.P.) haben mit ihm gearbeitet, was erneut Spekulationen anheizt: Wenn er im Studio so aktiv ist, könnte es doch erneut eine Promo-Phase mit einzelnen Live-Premieren geben. Genau dieses Spannungsfeld – gesundheitliche Limitierungen versus künstlerischer Output – macht die aktuelle News-Lage so intensiv.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn aktuell keine neuen Deutschlanddaten fix sind, lohnt sich ein Blick auf die typischen Setlists der letzten Jahre. Die zeigen, was du erwarten kannst, falls Ozzy doch noch einmal auf die Bühne tritt – sei es in Europa oder für eine einmalige Abschiedsshow, zu der Fans aus aller Welt anreisen würden.

Die Grundstruktur seiner Shows ist seit Jahren eine Art Best-of aus Solo-Klassikern und Black-Sabbath-Material. Typische Opener der letzten Tourrunden waren etwa "Bark at the Moon" oder "Mr. Crowley". Beide Songs funktionieren live perfekt: fette Gitarrenriffs, markante Keyboard-Lines und Ozzys unverwechselbare Stimme. "Mr. Crowley" sorgt mit dem ikonischen Gitarrensolo immer wieder für Handy-Lichter und Gänsehaut, selbst in riesigen Arenen.

Im Mittelteil der Shows tauchen meist Hymnen wie "No More Tears", "Road to Nowhere" oder "Suicide Solution" auf. Diese Stücke stehen nicht nur für seinen Solo-Erfolg, sondern erzählen auch viel über seine Biografie – Depressionen, Abstürze, toxischer Lifestyle. Live reagieren Fans extrem stark auf diese Songs, weil man spürt, dass hier nicht nur eine Show abläuft, sondern jemand seine eigene Vergangenheit ausspuckt. Gerade bei "No More Tears" brüllt das Publikum in der Regel jede Zeile mit, was die Performance trägt, falls Ozzy stimmlich nicht mehr jeden Ton exakt trifft.

Absoluter Pflichtblock ist der Sabbath-Teil. Hier sind "War Pigs" und "Paranoid" quasi gesetzt. "War Pigs" wird oft mit minutenlanger Mitsing-Action ausgedehnt. Ozzy animiert das Publikum, brüllt Kommandos, klatscht, wirbelt mit dem Mikrofonständer und macht damit klar: Das hier ist keine Nostalgie-Veranstaltung, sondern immer noch eine Art Heavy-Metal-Gottesdienst. "Paranoid" schließt häufig den Abend ab – ein Tempo-Kracher, bei dem selbst Menschen im Sitzplatzrang aufspringen.

Spannend sind auch die neueren Songs wie "Under the Graveyard" oder "Patient Number 9", die in manchen neueren Setlists aufgetaucht sind. Sie zeigen, dass Ozzys Live-Set kein reines Oldies-Programm ist, sondern immer wieder aktuelle Stücke integriert, wenn die physische Verfassung es erlaubt. Musikalisch sind diese Tracks moderner produziert, teilweise etwas düsterer und atmosphärisch, aber live werden sie durch die Band auf klassischen Metal-Level gepusht. Für Fans ist das die Bestätigung: Ozzy lebt nicht nur von seiner Vergangenheit, er kämpft sich immer wieder zurück in die Gegenwart.

Was die Show an sich angeht, hat Ozzy immer auf eine Mischung aus klassischen Rock-Elementen und einfachen, aber effektiven Visuals gesetzt: große Backdrops, Videowalls mit alten und neuen Clips, Lichtblitze, Feuer- oder Rauch-Effekte und natürlich sein legendärer Wassereimer, mit dem er gerne die ersten Reihen durchnässt. Die Choreografie ist nie steril, eher chaotisch und spontan. Er läuft nach vorne, feuert die Menge an, witzelt mit dem Publikum und schmeißt sich trotz Limitierungen noch in typische Ozzy-Posen.

Wenn es zu einer möglichen letzten Show kommt, darfst du von der Auswahl her mit einem noch stärkeren Fokus auf Klassiker rechnen. Viele Fans spekulieren darauf, dass Raritäten wie "Diary of a Madman" oder "I Don’t Know" wieder ihren Weg in die Setlist finden könnten. Auch eine besondere, vielleicht gekürzte Akustik-Passage ist denkbar, um körperliche Belastung zu reduzieren und zugleich die emotionale Tiefe zu steigern. Klar ist: Keine Setlist wird allen gerecht, aber bei Ozzy geht es nicht mehr nur um Song-Wünsche – es geht darum, gemeinsam ein Kapitel Musikgeschichte zu erleben.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, in deutschen Facebook-Gruppen und unter TikTok-Kommentaren explodieren seit Monaten die Spekulationen. Ein klassisches Thema: Gibt es eine geheime Planung für ein einziges, gigantisches Abschiedskonzert? Viele Fans verweisen auf Beispiele wie Black Sabbath in Birmingham oder Motörhead, die zumindest in der Theorie Abschiedstouren hatten, auch wenn Lemmys Ende dann völlig anders lief als geplant. Bei Ozzy hoffen viele auf ein Stadion-Event in Los Angeles oder London, vielleicht mit Gästen wie Zakk Wylde, Tony Iommi oder sogar einem halben Familienaufgebot inklusive Jack und Kelly Osbourne.

Gerade deutsche User diskutieren, ob so ein Finale auch im deutschsprachigen Raum stattfinden könnte – Stichwort Wacken, Rock am Ring, Rock im Park oder ein eigenes Event in Berlin. Realistisch ist das aus heutiger Sicht eher nicht, aber das hält niemanden davon ab, Setlist-Entwürfe zu posten, Traum-Billings zu basteln oder sogar inoffizielle Fan-Poster zu designen. In manchen Threads liest man Sätze wie: "Wenn Ozzy in Europa nur ein einziges Konzert ankündigt, ist mir egal wo – ich fahr hin." Diese Kompromisslosigkeit zeigt, wie wichtig diese Finale-Frage ist.

Ein weiteres Dauerthema sind Ticketpreise und VIP-Pakete. Schon vor der Pandemie haben viele sich über steigende Ticketpreise gewundert, gerade bei Legenden-Acts. Sollte noch einmal eine Show angekündigt werden, rechnen Fans mit sehr hohen Preisen, vor allem für vordere Plätze oder Meet-and-Greet-ähnliche Angebote. Auf TikTok findest du Clips von Fans, die ausrechnen, was sie für Flug, Hotel, Tickets und Merch auf den Tisch legen müssten – und trotzdem am Ende sagen: "Es ist Ozzy. Das ist kein normales Konzert, das ist ein Lebensmoment." Gleichzeitig gibt es berechtigte Kritik: Nicht jede oder jeder kann sich 300–500 Euro oder mehr für einen Abend leisten.

Dann sind da die Studio- und Kollabo-Gerüchte. Nach "Patient Number 9" kursieren immer wieder Spekulationen, welche Gitarristen oder Produzenten als Nächstes mit Ozzy arbeiten könnten. Namen wie Andrew Watt tauchen regelmäßig auf, aber auch Fantasie-Konstellationen mit jüngeren Metal-Acts oder sogar Crossover-Artists werden heiß diskutiert. Ein viraler TikTok-Trend dreht sich darum, welche modernen Bands heute überhaupt existieren würden, wenn es Ozzy und Black Sabbath nie gegeben hätte – von Metalcore bis Doom-Szene. Unter diesen Clips taucht ständig die Forderung auf: "Gib dem Mann eine letzte große Bühne, solange er noch da ist."

Natürlich gibt es auch kritischere Stimmen. Manche fragen, ob es überhaupt verantwortungsvoll wäre, von ihm noch eine Show zu verlangen. Die Clips, in denen Ozzy sichtbar angeschlagen wirkt, werden in Slow-Motion analysiert, andere verweisen auf Interviews, in denen er klarmacht, wie sehr ihn die Einschränkungen frustrieren. Zwischen den Zeilen liest man immer wieder: Fans wollen nicht, dass er sich für sie kaputtmacht. Gleichzeitig wünschen sie sich einen Abschied, den er kontrolliert gestaltet, statt dass irgendwann einfach eine schwarze Meldung auf dem Bildschirm aufploppt.

Spannend ist auch der Generationen-Mix. In TikTok-Kommentaren melden sich Kids Anfang 20, deren Eltern oder sogar Großeltern schon zu Ozzy gegangen sind. Viele schreiben, dass sie noch nie die Chance hatten, ihn live zu sehen und jetzt hoffen, zumindest einen Moment zu erleben – selbst wenn er nur drei oder vier Songs singt. Dieser Family-Vibe, der sich aus mehreren Generationen von Fans bildet, macht jede Gerüchtewelle umso intensiver. Dass ausgerechnet ein Künstler, der in den 80ern als Skandalfigur galt, heute so etwas wie ein gemeinsamer Familienheld geworden ist, zeigt, wie tief seine Musik in die Popkultur eingesickert ist.

Alle Daten auf einen Blick

Die offiziellen Infos können sich jederzeit ändern. Deshalb check unbedingt regelmäßig die Tourseite. Hier ein komprimierter Überblick über zentrale Eckdaten und historische Meilensteine, die für Fans in Deutschland besonders interessant sind:

Jahr / DatumEreignisOrt / Bezug zu DeutschlandKommentar
1970Debütalbum mit Black SabbathEinfluss auf frühe deutsche Metal-SzeneStartschuss für Heavy Metal, prägte unzählige deutsche Bands.
1980Solo-Debüt "Blizzard of Ozz"Chart-Erfolg auch in EuropaEnthält Klassiker wie "Crazy Train" und "Mr. Crowley".
80er/90erZahlreiche DeutschlandtourenBerlin, Hamburg, Köln, München u.a.Ozzy etabliert sich als feste Live-Größe hierzulande.
2018–2023Geplante "No More Tours 2"-DatenMehrfach verschoben, schließlich abgesagtGesundheitsprobleme machen komplette Tour unmöglich.
2020Album "Ordinary Man"Hohe Streaming-Zahlen in DeutschlandZeigt Ozzys Studio-Comeback und starke Gastbeiträge.
2022Album "Patient Number 9"Chartplatzierungen in DESpätes Meisterwerk mit prominenten Gitarren-Gästen.
laufendGerüchte um EinzelshowsFokus v.a. auf UK/USA, aber global relevantDeutsche Fans beobachten jede Änderung auf der Tourseite.

Die jeweils aktuellsten Tourdaten, Ankündigungen und möglichen Einzelshows findest du immer hier:

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Häufige Fragen zu Ozzy Osbourne

Damit du bei allen Diskussionen im Freundeskreis, im Gruppenchat oder unter Social-Media-Posts mitreden kannst, hier ausführliche Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ozzy Osbourne.

1. Wird Ozzy Osbourne noch einmal in Deutschland auftreten?

Stand jetzt gibt es keine verbindlich angekündigten Deutschland-Termine. Ozzy selbst hat mehrfach erklärt, dass er keine komplette Tour mehr stemmen kann. Gleichzeitig hat er aber auch offen gelassen, ob nicht einzelne, besondere Auftritte möglich sind. Genau hier setzt die Fan-Hoffnung an: Sollte es ein letztes großes Konzert oder eine kleine Reihe von Special-Events geben, ist theoretisch auch ein Europa-Stop nicht ausgeschlossen. Realistisch betrachtet wäre der Fokus wohl eher auf UK oder USA – logistisch einfacher, medizinisch besser planbar. Für dich heißt das: Wenn Deutschland für dich Pflicht ist, musst du dich leider auf Geduld einstellen. Wenn du bereit wärst zu reisen, lohnt es sich, die offizielle Tourseite und Social-Kanäle sehr aufmerksam zu beobachten.

2. Wie geht es Ozzy gesundheitlich wirklich?

Öffentlich ist bekannt, dass Ozzy seit Jahren mit mehreren Baustellen kämpft: Folgen eines schweren Unfalls, Operationen an der Wirbelsäule, sowie eine Parkinson-Diagnose. In Interviews spricht er erstaunlich offen darüber, wie stark ihn das einschränkt und wie frustrierend es für jemanden ist, der sein ganzes Leben auf Bühnen verbracht hat. Zugleich betont sein Umfeld immer wieder, dass er einen erstaunlichen Kampfgeist hat. Es gibt Phasen, in denen er stärker und beweglicher wirkt, und andere, in denen er kaum auftreten kann. Wichtig ist: Er wird eng medizinisch begleitet, und jede potenzielle Live-Aktivität wird an seiner Gesundheit ausgerichtet. Dass er sich trotz allem immer wieder ins Studio begibt, zeigt, dass die kreative Energie noch da ist – auch wenn der Körper Grenzen setzt.

3. Welche Songs sind Pflicht, falls er noch einmal live spielt?

Wenn du Ozzy sagst, denken viele sofort an "Crazy Train", "Bark at the Moon", "Mr. Crowley" und natürlich die Black-Sabbath-Hymnen "Paranoid" und "War Pigs". Diese Stücke sind so eng mit seiner Karriere verknüpft, dass sie bei einer finalen Show praktisch gesetzt wären. Daneben haben Songs wie "No More Tears", "Mama, I’m Coming Home" und "I Don’t Want to Change the World" emotionalen Kultstatus. Viele Fans hoffen außerdem auf tiefere Cuts aus der frühen Solo-Phase, etwa "Diary of a Madman" oder "Over the Mountain". Wie die genaue Setlist aussehen würde, hängt am Ende aber auch davon ab, was er stimmlich und körperlich leisten kann. Gerade deshalb ist die Erwartung: lieber ein kürzeres, dafür intensives Set mit ausgewählten Songs, statt eine überlange Show, die ihn überfordert.

4. Wie wichtig ist Ozzy Osbourne für die heutige Rock- und Metal-Szene?

Ozzy ist nicht nur ein bekannter Sänger, er ist für viele einer der Grundpfeiler des gesamten Metal-Genres. Mit Black Sabbath hat er Anfang der 70er-Jahre einen Sound etabliert, der extrem langsam, düster und hart war – im direkten Kontrast zum damaligen Mainstream-Rock. Diese Basis hat später alles befeuert, von klassischem Heavy Metal über Doom bis hin zu Stoner, Sludge und modernen Metal-Spielarten. Seine Solo-Karriere hat zudem gezeigt, wie man sich immer wieder neu erfinden kann: Gitarristen wie Randy Rhoads oder Zakk Wylde haben über Ozzys Band weltweiten Legendenstatus erreicht. Ohne diese Konstellation würden unzählige jüngere Bands anders klingen – oder vielleicht gar nicht existieren. Dass heute Kids auf Festivals Slayer-Shirts tragen und nebenbei TikTok-Trends schauen, hat auch damit zu tun, dass Figuren wie Ozzy diese Brücke zwischen radikalem Sound und Popkultur gebaut haben.

5. Welche Alben sollte man als Einsteiger unbedingt hören?

Wenn du erst frisch in Ozzys Welt eintauchst, kannst du grob in zwei Phasen denken: Black Sabbath und Solo. Für den Sabbath-Teil sind "Black Sabbath" (1970), "Paranoid" (1970) und "Master of Reality" (1971) die Schlüsselscheiben. Hier findest du die Blaupause für Heavy Metal: schwere Riffs, bedrückende Texte, archaische Energie. In der Solo-Phase kommst du an "Blizzard of Ozz" (1980) und "Diary of a Madman" (1981) kaum vorbei – beide gelten als Klassiker, nicht nur wegen des Gitarrenspiels von Randy Rhoads. Für den 90er-Sound bietet sich "No More Tears" an, das viele Hymnen enthält, die bis heute die Setlists prägen. Wenn du wissen willst, wie sich Ozzy im Alter musikalisch weiterentwickelt hat, hör in "Ordinary Man" und "Patient Number 9" rein: moderner produziert, mit vielen Gastbeiträgen, aber immer noch klar als Ozzy erkennbar.

6. Wie stehen die Chancen auf neue Musik von Ozzy Osbourne?

Überraschenderweise sind die Chancen auf neue Studio-Musik höher als auf eine große Tour. In der jüngeren Vergangenheit hat er gezeigt, dass er im Studio weiterhin arbeiten kann, auch wenn Live-Aktivitäten eingeschränkt sind. Produzenten und Songwriter können Sessions zeitlich und körperlich besser an seine Situation anpassen. Immer wieder tauchen Aussagen aus seinem Umfeld auf, dass Ideen für weitere Songs existieren. Ob das am Ende ein komplettes Album, eine EP oder nur vereinzelte Singles werden, ist offen. Klar ist aber: Solange Ozzy kreativ ist und Bock hat, zu schreiben und aufzunehmen, ist neue Musik realistisch. Es lohnt sich also, Releases im Auge zu behalten, statt nur auf Tour-News zu hoffen.

7. Wie kann ich als deutscher Fan jetzt am besten planen?

Die ehrliche Antwort ist: mit Flexibilität und offenen Optionen. Wenn dein größter Traum ist, Ozzy noch einmal live zu sehen, solltest du folgende Punkte beachten: Erstens, richte dir Alerts für die offizielle Tourseite ein oder speichere sie als Lesezeichen und check sie regelmäßig. Zweitens, halte ein grobes Reisebudget bereit, falls doch plötzlich eine Einzelshow in London, Los Angeles oder einer anderen Metropole angekündigt wird. Drittens, vernetze dich mit anderen Fans – etwa in deutschen Metal-Gruppen oder Subreddits –, um Infos zu teilen, gemeinsam zu planen und ggf. Fahrgemeinschaften oder Fluggruppen zu bilden. Gleichzeitig solltest du akzeptieren, dass es am Ende auch sein kann, dass kein weiterer Auftritt stattfindet. Dann bleibt die Musik selbst als Vermächtnis. Gerade deshalb macht es Sinn, seine Diskografie bewusst zu hören, Dokus zu schauen und die Geschichte dahinter zu verstehen – auch ohne Ticket in der Hand.

Bis es klare Antworten gibt, bleibt eines sicher: Ozzy Osbourne hat schon jetzt mehr Spuren in der Musik hinterlassen, als ein Leben fassen kann. Ob wir ihn noch einmal auf einer Bühne sehen oder nicht – der Prince of Darkness bleibt ein zentraler Bezugspunkt für alles, was heavy, düster und gleichzeitig zutiefst menschlich klingt.


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