Oysho Sportswear im Test: Warum diese Fitness-Teile sich anfühlen, als würdest du gar nichts tragen – nur besser
03.01.2026 - 11:29:55Du, das Gym und der Spiegel: Warum dein Outfit mehr entscheidet, als du zugeben willst
Stell dir vor: Du gehst nach der Arbeit ins Gym. Die Motivation ist da, Playlist on point, du willst einfach nur raus aus dem Kopf und rein in den Körper. Aber schon beim ersten Satz Kniebeugen passiert es wieder: Deine Leggings rutscht, der Bund klappt um, du ziehst ständig das Top zurecht und bei jeder Bewegung fragst du dich: "Sieht man da jetzt was, was man nicht sehen sollte?"
Dein Fokus ist weg. Statt auf Technik und Atmung achtest du auf Falten, Nähte und peinliche Transparenz-Momente. Im Kurs daneben hüpfen andere scheinbar mühelos durch die Stunde, während du innerlich mit deinem Outfit kämpfst.
Genau da liegt der eigentliche Pain Point: Schlechte Sportswear kostet dich nicht nur Komfort – sie kostet dich Selbstbewusstsein. Und damit am Ende auch Trainingsqualität. Wenn deine Kleidung nicht mit dir arbeitet, arbeitet sie gegen dich.
Und mal ehrlich: Wieso sollte dein Sport-Outfit sich noch nach 2010 anfühlen, wenn dein Smartphone längst in der Zukunft lebt?
Die Lösung: Oysho Sportswear – wenn Athleisure endlich so gut aussieht, wie es sich anfühlt
Genau hier kommt Oysho Sportswear ins Spiel, die Performance-Linie der Modemarke Oysho unter dem Dach von Inditex S.A. (Zara, ISIN: ES0148396007). Was früher vor allem als Loungewear- und Unterwäsche-Brand wahrgenommen wurde, hat sich in den letzten Jahren zur ernstzunehmenden Adresse für Fitness-, Yoga- und Running-Kleidung entwickelt.
Statt nur "irgendwie sportlich" zu wirken, setzt Oysho bei seiner Sportswear-Kollektion auf funktionale Materialien, gezielten Support und eine klare Design-Sprache: Clean, minimalistisch, körperbetont – aber ohne das ewige "Look at me"-Gebrüll vieler TikTok-Leggings.
Von High-Support-Sport-BHs über Squat-proof-Leggings bis hin zu Running-Jacken und funktionalen Einteilern: Die Kollektion will Mode-Anspruch mit Studio-tauglicher Performance vereinen. Aber klappt das auch im Alltag, abseits perfekt ausgeleuchteter Kampagnenbilder?
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Schaut man sich die aktuellen Oysho Sportswear Kollektionen an, kristallisieren sich ein paar Muster heraus, die in Reviews und Kommentaren immer wieder gefeiert werden – aber auch ein paar ehrliche Kritikpunkte.
- Zweite-Haut-Gefühl statt Kompressions-Zwang: Viele Nutzerinnen beschreiben die Leggings und Tops als extrem weich und leicht. Besonders die Seamless-Modelle schmiegen sich an, ohne einzuschneiden. Perfekt, wenn du beim Training nicht ständig an deinen Klamotten erinnert werden willst.
- Squat-proof und blickdicht: Auf YouTube und Reddit taucht ein immer gleicher Test auf: Squats vor der Studiolampe. Ergebnis laut vielen Nutzerinnen: Die dunklen Leggings von Oysho sind im Regelfall blickdicht, selbst bei tiefer Kniebeuge. Kein panisches Rückwärts-Spiegel-Checken mehr.
- Supportive Sport-BHs in mehreren Stufen: Von Low Impact für Yoga und Pilates bis High Support fürs Laufen – die Auswahl ist breit. Positiv hervorgehoben wird, dass die BHs nicht nur flatten, sondern die Brust natürlich formen und dennoch Halt geben.
- Alltagstaugliche Ästhetik: Der Athleisure-Faktor ist hoch. Viele schreiben, dass sie die Sets nicht nur im Gym, sondern auch im Café, Homeoffice oder beim City-Walk tragen. Gedämpfte Farben, klare Linien, kaum laute Logos – genau die Ästhetik, die im D-A-CH-Markt gut funktioniert.
- Preis-Leistung im Mittelfeld: Oysho positioniert sich preislich zwischen Fast-Fashion-Sportlinien und Premium-Marken wie Lululemon oder Nike. Du zahlst mehr als bei reiner Discounter-Ware, bekommst dafür aber (laut vielen Erfahrungsberichten) bessere Passform und Haltbarkeit.
- Nachhaltigkeits-Ansätze: Immer mehr Teile enthalten einen Anteil recycelter Fasern und sind im Rahmen der Inditex-Nachhaltigkeitsziele verortet. Es ist nicht 100 % Öko-Utopia, aber ein erkennbarer Schritt in eine verantwortungsvollere Richtung.
- Kritikpunkte: Einige Nutzerinnen berichten, dass bestimmte Modelle eher klein ausfallen und man bei Bust und Hüfte teils eine Größe hochgehen sollte. Außerdem sind manche hellen Farben bei starker Dehnung grenzwertig transparent. Und: Wer sehr starke Kompression mag (z.B. wie bei einigen Premium-Marken), wird mit dem "buttery soft" Ansatz nicht immer glücklich.
Fazit aus der Realität: Oysho Sportswear zielt auf komfortable Performance und stylische Athleisure-Vibes, statt auf maximalen Kompressions-Extremismus. Wenn du ein Outfit willst, das dich im Gym nicht stört und danach in der Bahn nicht nach "gerade vom Bootcamp gefallen" aussieht, trifft es ziemlich genau diesen Sweet Spot.
Auf einen Blick: Die Fakten
Die genaue Ausstattung hängt natürlich vom einzelnen Piece ab (Leggings, Sport-BH, Top, Jacke). Aber die Kernmerkmale vieler Oysho Sportswear-Teile lassen sich so zusammenfassen:
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| Seamless- und 4-Way-Stretch-Materialien | Bewegst du dich frei in alle Richtungen – ohne scheuernde Nähte oder einengende Partien, ideal für Yoga, HIIT und Krafttraining. |
| Hoher, stabiler Bund bei Leggings | Sitzt sicher bei Squats, Burpees und Sprints – kein ständiges Hochziehen, mehr Fokus auf dein Training statt auf deinen Hosenbund. |
| Verschiedene Support-Level bei Sport-BHs | Vom sanften Halt im Yoga bis zum starken Support beim Laufen – du kannst je nach Sportart das richtige Modell wählen und schonst Rücken und Brustgewebe. |
| Feuchtigkeitsableitende, schnell trocknende Stoffe | Schweiß wird vom Körper wegtransportiert, du fühlst dich trockener und frierst weniger, selbst wenn du nach dem Workout noch heimfährst oder einkaufen gehst. |
| Schlichte, minimalistische Designs | Lässt sich leicht mit deiner restlichen Garderobe kombinieren – die Leggings funktioniert auch mit Oversize-Hoodie im Alltag, der Sport-BH als Crop Top im Sommer. |
| Preisniveau im mittleren Segment | Du bekommst hochwertige Verarbeitung und moderne Materialien, ohne in die Premium-Preiskategorie abzuheben – ideal, wenn du mehrere Sets aufbauen willst. |
| Teils Einsatz recycelter Fasern | Du unterstützt einen schrittweisen Wandel hin zu nachhaltigeren Textilien, ohne komplett auf Performance verzichten zu müssen. |
Das sagen Nutzer und Experten
Scrollt man durch Bewertungen im Oysho-Onlineshop, unabhängige Blogs, YouTube-Reviews und Threads à la "Reddit Oysho sportswear review", ergibt sich ein ziemlich klares Bild.
- Der Wow-Moment: Viele beschreiben den ersten Eindruck beim Anziehen mit Worten wie "butterweich", "angenehm kühl auf der Haut" oder "ich vergesse, dass ich was anhabe". Gerade im Vergleich zu günstigeren Fast-Fashion-Sportlinien fällt der Komfort deutlich auf.
- Real Talk zur Passform: Immer wieder kommt der Tipp, die Größentabellen genau anzuschauen. Vor allem bei größeren Oberweiten oder sehr kräftigen Oberschenkeln lohnt es sich offenbar, eine Nummer größer zu testen. Positiv: Die meisten schreiben, dass Stoff und Nähte dann trotzdem nah am Körper bleiben und nicht schlabbern.
- Squat-Test bestanden – meist: Bei dunklen Farben ist der Tenor klar positiv. Bei hellen Tönen (Beige, Pastell) raten einige dazu, dunkle Unterwäsche zu vermeiden oder im Zweifel vor dem Spiegel den Check zu machen. Das ist allerdings ein Problem, das viele Marken betrifft.
- Haltbarkeit: Nach mehreren Wäschen berichten zahlreiche Nutzerinnen, dass Form und Farbe stabil bleiben – vorausgesetzt, du hältst dich an die Pflegehinweise (30 Grad, kein Trockner). Pilling scheint eher selten und vor allem bei stark beanspruchten Stellen aufzutreten.
- Experten-Meinung: Fitness-Blogger:innen und Influencer aus dem D-A-CH-Raum ordnen Oysho Sportswear oft als "Hidden Gem" ein: stylischer als viele Sportketten, angenehmer als Billig-Leggings, aber ohne den Premium-Preis von US-Hype-Brands.
Natürlich gibt es auch Kritik: Hardcore-Läuferinnen wünschen sich teils noch mehr spezialisierte Running-Features (z.B. mehr Taschen, reflektierende Elemente), und wer echte High-Compression liebt, findet bei Konkurrenzmarken teilweise kompromisslosere Modelle. Aber für den Mix aus Fitnessstudio, Kurse, Yoga und Alltag ist das Sentiment überwiegend: Überraschend gut, besonders fürs Geld.
Alternativen vs. Oysho Sportswear
Im Sportwear-Markt ist die Konkurrenz brutal: Nike, Adidas, Puma, H&M Sport, Lululemon, Gymshark, Oceansapart, und zig kleinere Insta-Brands buhlen um deine Aufmerksamkeit.
- Vs. klassische Sportmarken (Nike, Adidas etc.): Diese bieten oft mehr technologische Features (z.B. spezielle Running-Linien, High-Performance-Gewebe für Wettkampfsport). Dafür sind sie designtechnisch häufig sportlicher und weniger alltagstauglich. Oysho punktet mit mehr Fashion-Appeal und oft etwas niedrigeren Preisen.
- Vs. Premium-Lifestyle-Brands (Lululemon, Alo Yoga): Hier spielen wir in einer höheren Preis- und teilweise auch Qualitätsliga. Die Stoffe sind oft noch ausgefeilter, die Kompression präziser. Aber: Du zahlst dafür deutlich mehr. Oysho bietet einen starken Kompromiss für alle, die Premium-Feeling wollen, ohne Premium-Preis.
- Vs. Fast-Fashion-Sportlinien (H&M, Zara, New Yorker): Preislich nahe dran, qualitativ und in Sachen Passform aber – laut vielen Nutzerinnen – ein klarer Schritt darüber. Besonders beim Thema Blickdichte und Nahtqualität liegt Oysho vorn.
- Vs. Insta- und TikTok-Leggings-Brands: Viele dieser Marken leben von viralen Effekten (Scrunch-Butt, extrem Shaping etc.), sind aber in Sachen Verarbeitung und Langlebigkeit hit or miss. Oysho ist deutlich seriöser, weniger "bähm", mehr "das trage ich auch in sechs Monaten noch".
Spannend im D-A-CH-Kontext: Oysho trifft genau den Nerv zwischen funktional, instagrammable und bürotauglich. Gerade, wenn du mit einem Capsule Wardrobe-Ansatz spielst – wenige Teile, dafür vielseitig kombinierbar – können 2–3 gut gewählte Oysho-Sets mehr Sinn machen als fünf zufällige Teile aus dem Sale.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Wenn du Sportswear suchst, die:
- beim Training nicht nervt, weil sie sich wie eine zweite Haut anfühlt,
- dich nicht bei jeder Kniebeuge über die Sichtbarkeit deiner Unterwäsche nachdenken lässt,
- stylish genug ist, um danach noch entspannt durch die Stadt zu laufen,
- und dein Konto nicht so stresst wie manche Hype-Marke aus den USA,
dann ist Oysho Sportswear ein äußerst spannender Kandidat.
Du bekommst solide Performance, hohe Alltagstauglichkeit und ein Design, das zu der Art von Leben passt, in der das Gym nur ein Teil deines Tages ist – nicht deine komplette Identität. Gleichzeitig profitierst du von der Erfahrung eines großen Modekonzerns (Inditex S.A., Zara), der weiß, wie man Passformen skaliert, Trends schnell umsetzt und Preise relativ fair hält.
Nein, Oysho wird nicht jede Nische perfekt bedienen – wenn du Marathonzeiten jagst oder auf Wettkampf-Bühnen stehst, wirst du dir spezialisiertere Gear dazu holen. Aber für 90 % aller realen Szenarien – vom Feierabend-Workout über Yoga-Flow bis zum Sonntags-Brunch im Leggings-und-Hoodie-Look – liefert Oysho Sportswear genau das, was du brauchst: Ruhe im Kopf, weil dein Outfit einfach funktioniert.
Am Ende bleibt nur eine Frage: Wenn dein nächstes Training sowieso in deinem Kalender steht – warum gehst du dann noch in Kleidung, die dich mehr beschäftigt als die Übung selbst?


