Outlook Therapeutics Aktie: Doppelte Belastung
19.02.2026 - 08:58:20 | boerse-global.deOutlook Therapeutics steht vor einem richtungsweisenden Geschtsjahr 2026. Während das Unternehmen bei der Vermarktung seines Augenheilmittels in Europa Fortschritte macht, belasten ein hoher Quartalsverlust und regulatorische Hürden in den USA die Bilanz. Erschwerend kommt eine offizielle Warnung der Nasdaq hinzu, die den Fortbestand des Börsenlistings gefährdet.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 verbuchte Outlook Therapeutics einen Nettoverlust von 23,1 Millionen US-Dollar bzw. 0,38 US-Dollar je Aktie. Damit drehte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich ins Negative, als noch ein Gewinn von 17,4 Millionen US-Dollar (0,72 US-Dollar je Aktie) erwirtschaftet wurde. Auf bereinigter Basis belief sich der Nettoverlust im jüngsten Quartal auf 13,5 Millionen US-Dollar.
Expansionskurs in Europa und US-Hürden
Trotz der finanziellen Verluste meldet das Unternehmen operative Erfolge in Europa. Der Absatz des Produkts LYTENAVA? verdoppelte sich im Vergleich zum Vorquartal. Nach dem Marktstart in Österreich im Januar plant Outlook Therapeutics für das laufende Jahr weitere Markteintritte in Irland und den Niederlanden. Für 2027 ist die Expansion nach Frankreich, Italien und Spanien vorgesehen. Kann die europäische Expansion die Rückschläge auf dem US-Markt ausgleichen?
In den USA gestaltet sich die Zulassung für ONS-5010 schwieriger. Die US-Gesundheitsbehörde FDA forderte Ende Dezember zusätzliche Wirksamkeitsnachweise an. Das Unternehmen hat nun ein Treffen mit der Behörde beantragt, um die notwendigen Schritte für eine mögliche Zulassung des Mittels auf dem US-Markt zu klären.
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Nasdaq-Listing ernsthaft gefährdet
Gestern erhielt das Management zudem eine offizielle Mitteilung der Technologiebörse Nasdaq. Da der Aktienkurs an 30 aufeinanderfolgenden Handelstagen unter der geforderten Marke von 1,00 US-Dollar schloss, ist das Unternehmen nicht mehr regelkonform mit den Notierungsstandards.
Outlook Therapeutics hat nun bis zum 17. August 2026 Zeit, den Mindestkurs für mindestens zehn aufeinanderfolgende Geschäftstage wieder über die Ein-Dollar-Schwelle zu heben. Das Management prüft derzeit strategische Optionen, um einen Ausschluss von der Börse zu verhindern und die Anforderungen der Nasdaq wieder zu erfüllen.
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