Outlook schafft Kontakt-Ausblendung ab
20.02.2026 - 23:39:12 | boerse-global.deMicrosoft entfernt eine verwirrende Funktion aus Outlook, die Nutzerfeedback zufolge mehr Probleme schuf als sie löste. Ab Ende März 2026 ist das Ausblenden von Kontakten aus den Vorschlagslisten nicht mehr möglich.
Die als „Contact Masking“ bekannte Option verschwindet zum 31. März 2026 aus allen Outlook-Versionen – Desktop, Web und Mobile. Das gab der Konzern in einer Mitteilung an IT-Administratoren bekannt. Der Schritt soll für ein einheitlicheres und weniger verwirrtes Nutzererlebnis im gesamten Microsoft-365-Ökosystem sorgen.
Eine Quelle der Verwirrung wird abgeschaltet
Die Funktion erlaubte es, Kontakte durch Anklicken eines „X“-Symbols aus den Auto-Vervollständigungsfeldern beim Verfassen einer E-Mail zu entfernen. Die Konsequenz war jedoch weitreichender, als viele Nutzer ahnten: Ein in Outlook ausgeblendeter Kontakt verschwand auch aus den Vorschlagslisten in Microsoft Teams und der Microsoft-365-Suche.
Genau dieses übergreifende Verhalten führte laut Microsoft zu Irritationen. Nutzer, die einen Kontakt im E-Mail-Client versteckten, waren oft überrascht, ihn anschließend auch in anderen Kollaborationstools nicht mehr als Vorschlag zu sehen. Ein fünfsekündiges Rückgängig-Fenster reichte vielen nicht aus, um die Folgen zu begreifen oder zu korrigieren. Die Entscheidung basiert auf gesammeltem Kundenfeedback. Eine direkte Ersatzfunktion wird es nicht geben.
Das ändert sich für Anwender und Unternehmen
Ab dem Stichtag wird die Maskierungs-Option für alle Nutzer deaktiviert. Zuvor ausgeblendete Kontakte tauchen nach und nach wieder in den Vorschlagslisten aller Microsoft-365-Dienste auf. Die Änderung erfolgt automatisch; Administratoren können sie weder steuern noch verzögern.
Outlook zeigt wieder mehr Kontakte an – und das kann zu Verwirrung oder falschen Empfängerwahlen führen. Wenn Sie Outlook sicher einrichten, typische Probleme vermeiden und Zeit sparen möchten, hilft eine kompakte Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Praxis-Tipps. Jetzt kostenlosen Outlook-Guide herunterladen
Für den durchschnittlichen Nutzer bedeutet das: Die Liste vorgeschlagener Empfänger kann bald wieder Personen enthalten, die zuvor verborgen waren. Eine kurze Umgewöhnungsphase dürfte nötig sein. Unternehmen sollten ihre internen Schulungsunterlagen und Dokumentationen aktualisieren, die auf die Funktion verweisen.
So behalten Sie den Status im Blick
Geplante Änderungen sind das eine, unerwartete Ausfälle das andere. Die autoritative Quelle für den Dienststatus ist die Microsoft-365-Service-Health-Seite im Admin-Center. Sie zeigt Störungen und Wartungsarbeiten für den eigenen Mandanten an.
Nutzer ohne Admin-Rechte können den offiziellen Kanal @MSFT365Status auf X (ehemals Twitter) verfolgen. Dienste wie Downdetector, die Nutzermeldungen bündeln, können ein frühes Indiz für Probleme liefern. Bei individuellen Problemen bei ansonsten grünem Dienstestatus kann ein Test auf einem anderen Gerät oder Netzwerk helfen.
Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Outlook-Problemen
Bei individuellen Performance-Problemen lohnt sich vor dem Anruf beim IT-Support oft ein grundlegender Check. Ein Neustart der Outlook-Anwendung behebt häufig kleinere Störungen. Ebenso kritisch: Stellen Sie sicher, dass die Anwendung auf dem neuesten Stand ist.
Bei hartnäckigen Problemen wie Abstürzen oder Einfrieren können Windows-Nutzer das integrierte Microsoft-365-Reparaturtool nutzen. Es findet sich in den „Apps & Features“-Einstellungen und bietet eine schnelle und eine umfassende Online-Reparatur. Das Starten von Outlook im Abgesicherten Modus hilft, fehlerhafte Add-Ins als Ursache zu identifizieren. Ein neues Outlook-Profil kann Probleme beheben, die durch eine beschädigte Profildatei verursacht werden – die E-Mail-Daten bleiben dabei erhalten.
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