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OSE Pharma: Liquidität fällt auf €17 Millionen

03.05.2026 - 09:33:50 | boerse-global.de

Die Liquidität des Biotech-Unternehmens schmilzt rapide. Entscheidende Daten aus der Lungenkrebs-Studie im Herbst könnten über die Zukunft entscheiden.

OSE Pharma: Liquidität fällt auf €17 Millionen - Foto: über boerse-global.de
OSE Pharma: Liquidität fällt auf €17 Millionen - Foto: über boerse-global.de

OSE Immunotherapeutics steht vor einem kritischen Jahr. Während die klinische Pipeline voranschreitet, schmilzt das Finanzpolster des französischen Biotech-Unternehmens deutlich schneller als im Vorjahr. Investoren blicken nun auf eine knappe Cash-Reichweite und kommende Studiendaten.

Liquidität reicht bis Jahresende

Ende März verfügte OSE über liquide Mittel von 17,0 Millionen Euro. Im Vergleich zum Jahreswechsel entspricht dies einem Rückgang um mehr als fünf Millionen Euro. Der Nettoverlust für das vergangene Geschäftsjahr belief sich auf 37,7 Millionen Euro.

Der Wechsel von einem deutlichen Gewinn im Vorjahr hin zu einem Millionenverlust verdeutlicht den hohen Kapitalbedarf der klinischen Entwicklung. Das Management unter CEO Marc Le Bozec steht nun vor der Aufgabe, die Burn-Rate zu kontrollieren.

Im Vorjahr stand noch ein Gewinn von 37,4 Millionen Euro in den Büchern. Höhere Forschungsausgaben trieben die Kosten zuletzt auf knapp 34 Millionen Euro. Ohne neue Meilensteinzahlungen reicht das Geld laut aktueller Prognose bis zum vierten Quartal 2026.

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An der Börse sorgte die angespannte Finanzlage zuletzt für Verunsicherung.

Die Aktie reagierte zuletzt mit Volatilität auf die Nachrichtenlage. Am 30. April schloss das Papier mit einem Minus von rund drei Prozent bei 3,82 Euro. Zuvor hatten regulatorische Fortschritte bei Programmen zur Transplantationsmedizin kurzzeitig für Kursgewinne gesorgt.

Klinische Meilensteine im Visier

Im Zentrum der operativen Hoffnung steht der Wirkstoff Tedopi. Die laufende Phase-III-Studie ARTEMIA zur Behandlung von Lungenkrebs nähert sich einem wichtigen Etappenziel. Für das dritte Quartal 2026 ist eine Zwischenanalyse geplant.

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Das Management sucht indes nach Partnern für das Programm gegen Colitis ulcerosa. Ein Start der Phase-II-Studie für Lusvertikimab ist für das zweite Halbjahr 2026 angedacht. Diese hängt jedoch von der weiteren Finanzierung ab.

Anleger blicken nun auf den Herbst. Die Ergebnisse der Zwischenanalyse im dritten Quartal dürften darüber entscheiden, ob OSE frisches Kapital über neue Partnerschaften oder eine Kapitalerhöhung sichern kann.

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