Oracle, Aktie

Oracle Aktie: Historischer Energie-Pakt!

14.04.2026 - 07:41:37 | boerse-global.de

Oracle schließt einen massiven Energiepakt mit Bloom Energy ab, um den Strombedarf seiner KI-Rechenzentren zu decken, und meldet zugleich starkes Cloud-Wachstum bei steigender Verschuldung.

Oracle Aktie: Historischer Energie-Pakt! - Foto: über boerse-global.de

Oracle baut nicht nur Rechenzentren, der Software-Gigant sichert sich jetzt im großen Stil eigene Kraftwerke. Während die Branche über drohende Stromengpässe klagt, zementiert ein massiver Deal mit Bloom Energy den Ausbau der KI-Infrastruktur. Anleger reagieren euphorisch auf diese aggressive Expansionsstrategie.

Eigene Kraftwerke für den KI-Boom

Um den enormen Energiehunger seiner neuen Anlagen zu stillen, kauft Oracle bis zu 2,8 Gigawatt an Brennstoffzellen-Kapazität von Bloom Energy. Erste 1,2 Gigawatt sind bereits für Projekte in den USA in diesem Jahr und 2027 fest kontrahiert. Herkömmliche Stromnetze stoßen bei den extremen Lastspitzen moderner KI-Anwendungen oft an ihre Grenzen. Brennstoffzellen liefern hier schneller und zuverlässiger die benötigte Energie.

Wie wichtig Oracle diese Partnerschaft ist, zeigt ein finanzielles Detail. Der Konzern sicherte sich Optionen, um über 3,5 Millionen Bloom-Aktien zu einem festgelegten Preis zu erwerben. Bloom hatte bei einem früheren Projekt bewiesen, dass es ein voll funktionsfähiges System in nur 55 Tagen liefern kann – mehr als einen Monat schneller als branchenüblich.

Autonome Software und Milliarden-Kredite

Parallel dazu rüstet das Unternehmen technologisch auf. Oracle integriert zwölf neue, sogenannte agentische KI-Anwendungen in seine Cloud-Plattform. Diese Tools warten nicht auf menschliche Befehle. Sie erkennen Probleme in Finanz- oder Lieferketten selbstständig und führen Aufgaben innerhalb fester Regeln autonom aus.

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Auch bei der physischen Infrastruktur fließen beispiellose Summen. Für ein neues Rechenzentrum in Michigan, das für OpenAI entwickelt wird, steht eine Finanzierung von 16,3 Milliarden US-Dollar im Raum. Große Akteure wie Pimco und Blackstone beteiligen sich mit Fremd- und Eigenkapital an dem Projekt. Es reiht sich in eine Serie von Mega-Deals ein, darunter ein 38-Milliarden-Dollar-Paket für Standorte in Texas und Wisconsin.

Wachstum trifft auf Schuldenberg

Die fundamentale Entwicklung stützt diesen massiven Ausbau. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 kletterte der Cloud-Umsatz um 44 Prozent auf 8,9 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn verdoppelte sich nahezu. Nach der Flut an positiven Nachrichten verzeichnete das Papier am Montag einen kräftigen Kurssprung und schloss bei 132,28 Euro.

Der Preis für diese Transformation ist allerdings hoch. Oracle streicht rund 30.000 Stellen, um Ressourcen für die KI-Infrastruktur freizumachen. Mit geplanten Investitionen von rund 50 Milliarden US-Dollar im laufenden Geschäftsjahr rutscht der freie Cashflow ins Minus. Zeitgleich durchbricht die Gesamtverschuldung die Marke von 100 Milliarden US-Dollar. Hohe Zinsen und erneute US-Zölle bleiben hier ein konstanter Risikofaktor für die Finanzierungskosten.

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Trotz der hohen Verschuldung blicken Analysten mehrheitlich optimistisch auf die weitere Entwicklung. Die konkreten Kursziele spiegeln den enormen Bewertungsspielraum der KI-Strategie wider:

  • Mizuho: "Outperform" mit Kursziel 400 US-Dollar
  • UBS: "Buy" mit Kursziel 250 US-Dollar
  • Barclays: "Overweight" mit Kursziel 240 US-Dollar

Die reibungslose Übergabe des Finanzressorts an die neue CFO Hilary Maxson wurde von den Banken zusätzlich als stabilisierender Faktor gewertet. Mit festen Energieverträgen und einer massiv ausgebauten Projektpipeline hat Oracle nun die operativen Grundlagen für die kommenden zwei Jahre gelegt.

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