Opendoor Aktie: Strategiewechsel greift
03.03.2026 - 05:30:21 | boerse-global.deOpendoor Technologies meldet für das vierte Quartal 2025 einen massiven Nettoverlust von über einer Milliarde Dollar. Doch der Blick hinter die nackten Zahlen offenbart eine deutliche Beschleunigung im operativen Geschäft durch die neue „Opendoor 2.0“-Strategie. Kann das Unternehmen wie geplant bis Ende 2026 die Gewinnzone erreichen?
Operative Fortschritte durch Effizienz
Unter der neuen Ausrichtung hat Opendoor die Umschlaggeschwindigkeit seiner Immobilien deutlich gesteigert. Die durchschnittliche Haltedauer sank um 23 Prozent, während der Anteil an Immobilien, die länger als 120 Tage auf dem Markt sind, von 51 auf 33 Prozent zurückging. Gleichzeitig stiegen die Zukäufe im Vergleich zum Vorquartal um 46 Prozent an.
Besonders der Zukauf-Jahrgang vom Oktober 2025 zeigt eine positive Tendenz: Über 50 Prozent dieser Objekte sind bereits verkauft oder stehen unter Vertrag – bei doppelter Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Laut Management tragen KI-gestützte Preisanpassungen und eine schlankere Bestandsführung maßgeblich zu dieser gesteigerten Effizienz bei.
Einmaleffekte belasten das Ergebnis
Finanziell bleibt die Bilanz durch Sondereffekte geprägt. Der Umsatz sank im vierten Quartal auf 736 Millionen Dollar, was einem Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht. Der ausgewiesene Nettoverlust von knapp 1,1 Milliarden Dollar resultiert primär aus einer nicht zahlungswirksamen Belastung von 933 Millionen Dollar, die durch Maßnahmen zur Schuldentilgung entstand.
Ohne diese Sondereffekte zeigt sich ein stabileres Bild: Der bereinigte EBITDA-Verlust belief sich im Schlussquartal auf 43 Millionen Dollar. Das Unternehmen nutzt die neue Struktur, um durch datenbasierte Preisgestaltung und einen höheren Anteil an Partnerschafts-Transaktionen die Stückkostenrendite zu verbessern.
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Ausblick auf das Gesamtjahr
Für das erste Quartal 2026 prognostiziert Opendoor einen weiteren Umsatzrückgang von etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der bereinigte EBITDA-Verlust soll sich jedoch auf eine Spanne zwischen 30 und 35 Millionen Dollar verringern.
Das neue Führungsteam unter CEO Kaz Nejatian und CFO Christy Schwartz bekräftigte das Ziel, bis Ende 2026 ein positives bereinigtes Nettoergebnis auf 12-Monats-Basis zu erreichen. Zum Ende des ersten Quartals erwartet das Management zudem die stärkste Deckungsbeitragsmarge seit dem zweiten Quartal 2024.
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