OPAP, Aktie

OPAP Aktie: Zweitnotierung in London oder New York geplant

20.06.2026 - 21:23:40 | boerse-global.de

OPAP plant nach der Fusion mit Allwyn eine Zweitnotierung in London oder New York, um die Liquidität der Aktie zu steigern.

OPAP Aktie: Zweitnotierung in London oder New York geplant
OPAP - Abendliche Skyline von London und New York, verbunden durch leuchtende Linien, die eine Zweitnotierung symbolisieren. 20.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

OPAP strebt an die großen Finanzplätze der Welt. Nach dem Zusammenschluss mit Allwyn plant das Management nun den Sprung nach London oder New York. Dieser Schritt soll den Glücksspielkonzern für internationale Investoren greifbarer machen.

Sprung nach London oder New York

Finanzchef Kenneth Morton bestätigte die Pläne für eine Zweitnotierung. Das Unternehmen will damit die Liquidität der Aktie deutlich erhöhen. Bisher ist das Papier primär in Athen gelistet.

Durch die starke Präsenz von Allwyn in den USA und Großbritannien gelten beide Standorte als logische Ziele. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Die Entscheidung soll den Wert für Aktionäre maximieren.

Millionenschweres Rückkaufprogramm läuft

Parallel dazu kauft OPAP eigene Anteile zurück. Allein zwischen dem 9. und 16. Juni erwarb der Konzern 565.626 Aktien. Dafür flossen rund 7,78 Millionen Euro über die Athener Börse.

Das gesamte Programm hat ein Volumen von 150 Millionen Euro. Der Vorstand nutzt so überschüssiges Kapital, um die Anteilseigner zu belohnen. Dies soll das Vertrauen in die Wachstumsstory nach der Fusion festigen.

Bodenbildung im Fokus

An der Börse zeigt sich eine Stabilisierung. Am Freitag schloss die Aktie zwar mit einem Minus von 0,55 Prozent bei 13,62 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht jedoch ein Plus von fast zwölf Prozent.

Damit setzt sich das Papier vom Jahrestief bei 11,69 Euro ab. Dennoch bleibt die Bilanz seit Jahresbeginn mit einem Minus von 27,45 Prozent belastet.

Die technische Lage hellt sich derweil auf. Mit dem aktuellen Kurs notiert der Titel knapp vier Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt.

Im Juli tritt ein neues Steuerregime in Kraft. Diese regulatorische Änderung wird die kommenden Monate maßgeblich beeinflussen. Am 100-Tage-Durchschnitt bei 14,41 Euro wartet nun der nächste charttechnische Widerstand.

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