OnkoWalking, Therapie-Baustein

OnkoWalking etabliert sich als Therapie-Baustein

05.02.2026 - 03:56:12

OnkoWalking etabliert sich als fester Bestandteil der Krebstherapie. Die spezielle Walking-Methode bekämpft Fatigue, stärkt das Immunsystem und kann sogar das Überleben verbessern.

OnkoWalking wird zum festen Bestandteil der Krebstherapie. Die spezielle Walking-Methode für Krebspatienten verbessert nachweislich die Lebensqualität und unterstützt die Genesung. Damit ersetzt sie die frühere Empfehlung zur strikten Schonung.

Was ist OnkoWalking?

Es handelt sich um eine angepasste Form des Walkings, die gezielt auf Krebspatienten zugeschnitten ist. Entwickelt wurde das Konzept unter anderem mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Deutschen Walking Institut e.V. (DWI).

Die Methode punktet mit ihrer geringen Gelenkbelastung und ist daher auch für Untrainierte geeignet. Unter Anleitung zertifizierter Trainer werden Ausdauer, Kraft und Körperwahrnehmung geschult. Die Einheiten kombinieren Gehen mit gymnastischen und Kräftigungsübungen.

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Wissenschaft belegt vielfältigen Nutzen

Die positiven Effekte sind umfassend. Einer der größten Vorteile ist die Bekämpfung des Fatigue-Syndroms, einer lähmenden Erschöpfung, die bis zu 90 Prozent der Patienten betrifft.

  • Regelmäßige Bewegung durchbricht den Teufelskreis aus Schonung und sinkender Leistungsfähigkeit.
  • OnkoWalking stärkt nachweislich das Immunsystem und kann so die Krebsabwehr unterstützen.
  • Die Bewegung in der Gruppe fördert soziale Kontakte und baut Ängste ab.

Bewegung wird zum Therapie-Standard

Fachgesellschaften empfehlen onkologischen Patienten inzwischen gezielte Aktivität – etwa 150 Minuten moderates Training pro Woche. Diese Leitlinien treiben die Professionalisierung voran.

Immer mehr Therapeuten lassen sich zu zertifizierten OnkoWalking-Trainern ausbilden. Organisationen wie OnkoAktiv bauen deutschlandweit Netzwerke auf, um wohnortnahe Angebote zu schaffen. Die Kostenübernahme durch Krankenkassen wird zur Regel.

Vom Lifestyle-Faktor zur lebensverlängernden Maßnahme

Die Rolle der Bewegung in der Krebstherapie hat sich fundamental gewandelt. Sie gilt heute als eine der wirksamsten unterstützenden Maßnahmen. Studien, etwa auf Kongressen der American Society of Clinical Oncology (ASCO), belegen: Strukturierte Programme können bei bestimmten Krebsarten wie Darmkrebs sogar das Überleben verbessern.

Bewegung wird nicht mehr nur als Mittel für mehr Lebensqualität gesehen, sondern als potenziell lebensverlängernde Therapie. Sie ergänzt Chemo- oder Strahlenbehandlungen, lindert deren Nebenwirkungen und stärkt die Konstitution der Patienten.

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