OHB Aktie: Satelliten-Deal schiebt an
20.03.2026 - 19:21:30 | boerse-global.deKurz nach der Präsentation starker Geschäftszahlen für 2025 meldet der Raumfahrtkonzern OHB den nächsten operativen Erfolg. Die schwedische Tochtergesellschaft hat sich einen ESA-Vertrag über 248 Millionen Euro gesichert. Dieser bislang größte Satellitenauftrag der schwedischen Raumfahrtgeschichte untermauert die Position der Bremer als führender europäischer New-Space-Akteur.
Konkret geht es um die Entwicklung und den Bau von 20 Kleinsatelliten für das EUMETSAT Polar System (EPS-Sterna). Die 125 Kilogramm schweren Mikrosatelliten sollen ab 2029 wichtige Wetterdaten über der Arktis sammeln und so globale Klimamodelle sowie Extremwetter-Prognosen verbessern. OHB Sweden greift dabei als Konsortialführer auf die bewährte InnoSat-Plattform zurück, die bereits beim Vorgängerprojekt erfolgreich demonstriert wurde.
Rekordbestand trifft auf Trendwende
Der am Mittwoch unterzeichnete Vertrag trifft auf ein fundamental gestärktes Unternehmen. Erst kürzlich meldete OHB für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 einen massiven Gewinnsprung auf rund 50 Millionen Euro – nach lediglich 903.000 Euro im Vorjahr. Gleichzeitig kletterte der Umsatz auf 1,2 Milliarden Euro.
Mit dem neuen Schweden-Deal wächst der ohnehin historische Auftragsbestand von knapp 3,2 Milliarden Euro weiter an. Die schnelle Umsetzung solcher Projekte – beim ersten Demonstrator-Satelliten vergingen nur drei Jahre zwischen Auftrag und Start – belegt die Effizienz des eingeschlagenen New-Space-Ansatzes.
Verteidigung als neuer Treiber
Neben zivilen Wetter- und Klimaprojekten rückt zunehmend der militärische Sektor in den Fokus. OHB-Chef Marco Fuchs betonte bei der jüngsten Bilanzvorstellung die wachsende Bedeutung der Verteidigung für künftige Wachstumsperspektiven.
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Die politischen Rahmenbedingungen stützen diesen strategischen Kurs deutlich. Deutschland plant Investitionen von 35 Milliarden Euro in die militärische Weltrauminfrastruktur. Ergänzend dazu beschloss die ESA im vergangenen November ein Budget von 22,3 Milliarden Euro für die kommenden drei Jahre, während die EU ab 2028 gewaltige 131 Milliarden Euro für Resilienz, Verteidigung und Raumfahrt vorsieht.
Die Kombination aus prall gefüllten Auftragsbüchern, der erreichten operativen Trendwende und massiv steigenden staatlichen Raumfahrtbudgets schafft für OHB eine solide Ausgangslage. Als Systemführer profitiert das Unternehmen nun direkt von Europas Bestreben, seine technologische Unabhängigkeit im All in den kommenden Jahren konsequent auszubauen.
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