OHB, Aktie

OHB Aktie: Milliarden-Angriff auf Airbus

02.03.2026 - 05:42:55 | boerse-global.de

OHB bestätigt Gespräche mit Rheinmetall für ein bis zu 10 Milliarden Euro schweres Satellitenprojekt, das den Marktführer Airbus herausfordert. Das operative Geschäft erhält zudem Rückenwind durch Ariane 6.

OHB Aktie: Milliarden-Angriff auf Airbus - Foto: über boerse-global.de
OHB Aktie: Milliarden-Angriff auf Airbus - Foto: über boerse-global.de

Der Bremer Raumfahrtkonzern geht in die Offensive. Mit der offiziellen Bestätigung von Gesprächen mit Rheinmetall greift OHB nach einem bis zu 10 Milliarden Euro schweren Bundeswehr-Auftrag. Diese strategische Allianz fordert den bisherigen Platzhirsch heraus und könnte die Gewichte im europäischen Rüstungsmarkt neu verteilen.

Die Allianz gegen den Platzhirsch

Das Ziel ist klar definiert: das Satellitenprojekt „SATCOMBw Stufe 4“. OHB bestätigte nun offiziell Gespräche mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über eine gemeinsame Bewerbung. Während Rheinmetall als Systemhaus die militärische Integration übernehmen würde, liefert OHB die Satellitenfertigung und das Engineering.

Diese Konstellation ist ein direkter Angriff auf Airbus Defense and Space, den bisherigen Betreiber der Vorläufer-Systeme. Es geht um viel Geld: Das Projekt zur Vernetzung von Soldaten, Panzern und Schiffen bis 2029 wird auf ein Volumen von bis zu 10 Milliarden Euro geschätzt. Für OHB wäre ein Zuschlag in dieser Größenordnung transformativ. Um die dafür nötigen Stückzahlen liefern zu können, hat sich das Unternehmen bereits mit einem Werk im sächsischen Schöneck auf eine industrielle Serienfertigung eingestellt.

Operativer Rückenwind und neue Ziele

Neben der Rüstungsfantasie liefert das operative Kerngeschäft handfeste Argumente. Der erfolgreiche Erstflug der Ariane 6 am 12. Februar 2026, bei dem 32 Amazon-Satelliten ins All befördert wurden, spült Geld in die Kasse. Da der Zulieferer MT Aerospace seit Oktober 2025 vollständig zu OHB gehört, fließen die Erträge aus dem Hochlauf der Raketenproduktion nun komplett in die Konzernbilanz ein.

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Das Management strotzt vor Selbstbewusstsein und hob zuletzt die Mittelfristziele an. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant OHB eine Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von 11 Prozent. Bis 2028 soll der Umsatz sogar die Marke von 2,0 Milliarden Euro durchbrechen. Untermauert wird dieser Optimismus durch einen Auftragsbestand, der 2025 um 47 Prozent auf über 3,1 Milliarden Euro anschwoll.

Der Blick auf die Zahlen

Investoren erhalten in Kürze den Realitätscheck für diese Ambitionen. Am 19. März 2026 legt OHB den testierten Jahresabschluss für 2025 vor. Während die langfristige Wachstumsstory an der Entscheidung über das Bundeswehr-Projekt hängt, müssen die kommenden Zahlen beweisen, dass die operative Marge bereits jetzt mit dem Umsatzwachstum Schritt hält.

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