OHB, Aktie

OHB Aktie: Gespräche bestätigt

04.02.2026 - 03:45:31

Der Raumfahrtkonzern OHB verhandelt offiziell über eine Verteidigungskooperation mit Rheinmetall und hat gleichzeitig seine Umsatz- und Margenziele für die kommenden Jahre deutlich angehoben.

OHB spricht offiziell mit Rheinmetall über eine mögliche Kooperation – und genau diese Bestätigung hat die Aktie spürbar angeschoben. Hintergrund sind Gespräche über gemeinsame Teilnahmen an öffentlichen Vergabeverfahren im Verteidigungsbereich. Doch wie konkret ist das bereits?

Kooperation mit Rheinmetall: Worum es geht

Per Ad-hoc-Mitteilung von vorletzter Woche bestätigte OHB Kooperationsgespräche mit Rheinmetall. Auslöser waren Kapitalmarktgerüchte. Laut Unternehmensangaben verhandeln beide Seiten über eine Zusammenarbeit, um sich gemeinsam an möglichen Ausschreibungen der öffentlichen Hand zu beteiligen.

Im Kern zielt das auf den wachsenden Verteidigungsmarkt, in dem Satellitentechnologie an Bedeutung gewinnt. Medienberichten zufolge stehen dabei vor allem Projekte rund um militärische Satellitenkommunikation im Fokus. Wichtig: Es geht um Gespräche und mögliche gemeinsame Bewerbungen – nicht um einen bereits fixierten Auftrag.

Die wichtigsten Punkte:
– Ad-hoc bestätigt Kooperationsgespräche mit Rheinmetall
– Ziel: mögliche Teilnahme an öffentlichen Vergabeverfahren
– Schwerpunkt: Verteidigung, insbesondere satellitengestützte Kommunikation

Prognose angehoben: Mehr Umsatz, höhere Margen

Zusätzlichen Rückenwind lieferte der Capital Market Day von vorletzter Woche. Dort hob OHB den Ausblick für 2026 und 2027 an und skizzierte den Pfad bis 2028.

Das Unternehmen erwartet:
Gesamtleistung 2026: 1,4 Mrd. Euro
Gesamtleistung 2027: 1,7 Mrd. Euro
Gesamtleistung 2028: über 2,0 Mrd. Euro

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Auch die Profitabilität soll zulegen. Die EBITDA-Marge sieht OHB bei 11% (2026) und über 12% (2028). Bei der EBIT-Marge reicht die Spanne von 8% (2026) bis über 9% (2028).

Auftragseingang steigt – Delisting vom Tisch

Für 2025 meldete OHB einen Auftragseingang von rund 2,1 Mrd. Euro, etwa 24% mehr als im Vorjahr. Mittelfristig peilt der Konzern einen durchschnittlichen jährlichen Auftragseingang von rund 3 Mrd. Euro an. Zum 30.09.2025 lag der Auftragsbestand bei 3,1 Mrd. Euro.

Beim Thema Börse gab es ebenfalls ein klares Signal: Ein Delisting ist laut Vorstand derzeit nicht geplant. Als Begründung nannte das Management, dass Auftraggeber die Transparenz einer Börsennotierung schätzen.

Konkreter Ausblick: Am 19. März veröffentlicht OHB den Jahresabschluss 2025 samt Ergebnispräsentation – dort dürfte sich zeigen, wie belastbar der zuletzt präsentierte Wachstumspfad und die Erwartungen an den Auftragszufluss untermauert werden.

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