Österreichs Wirtschaft wächst wieder leicht
07.03.2026 - 06:39:44 | boerse-global.deDie österreichische Wirtschaft ist 2025 nach zwei Rezessionsjahren wieder leicht gewachsen. Das zeigen neue Daten der Statistik Austria. Gleichzeitig pendelt sich die Inflation knapp über der Zwei-Prozent-Marke ein – eine gute Nachricht für Bundeskanzler Christian Stocker, der gerade sein erstes Regierungsjahr bilanziert.
BIP: Ein Plus von 0,6 Prozent
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Nach einem Minus von 1,0 Prozent (2023) und 0,7 Prozent (2024) stieg das Bruttoinlandsprodukt 2025 um 0,6 Prozent. Dieser Wert liegt leicht über den Erwartungen der Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO und IHS.
Der Dienstleistungssektor wuchs um ein Prozent, die Warenherstellung sogar um 1,2 Prozent. Doch ein Sektor bremste den Aufschwung deutlich: Das Bauwesen schrumpfte um 2,9 Prozent. Auch die Stagnation im letzten Quartal 2025 zeigt, wie fragil die Erholung noch ist.
Inflation: Teuerung bei 2,2 Prozent
Die Inflationsrate lag im Februar voraussichtlich bei 2,2 Prozent. Damit stieg sie gegenüber dem Jänner (2,0 Prozent) leicht an. Haupttreiber waren erneut Dienstleistungen mit einem Preisauftrieb von vier Prozent.
Dämpfend wirkten weiterhin die Energiepreise, die um 4,1 Prozent sanken. Allerdings fiel dieser Effekt schwächer aus als im Vormonat. Die Kerninflation, die Energie und frische Lebensmittel ausschließt, verharrt bei 2,8 Prozent. Der grundlegende Preisdruck ist also noch nicht ganz verschwunden.
Stocker: Stabilisierung als Erfolg
Bundeskanzler Christian Stocker sieht in den Zahlen eine Bestätigung seiner Politik. Anlässlich seines ersten Regierungsjubiläums verwies er auf die gesunkenen Inflationsraten und das leichte Wachstum. Als wirksame Maßnahmen nennt die Regierung Eingriffe in den Energiemarkt und Entlastungspakete.
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Doch die Hausaufgaben sind noch nicht erledigt. Das Staatsdefizit liegt bei 4,5 Prozent des BIP, weshalb ein EU-Defizitverfahren läuft. Die Regierung will die Defizitgrenze von drei Prozent bis 2028 wieder einhalten – dafür sind umfangreiche Strukturreformen geplant.
Blick nach vorn: Warten auf die Frühlingsprognose
Die Finanzwelt blickt nun gespannt auf den 26. März. Dann legen WIFO und IHS ihre detaillierte Frühlingsprognose vor. Bisher erwarten Experten für 2026 ein Wachstum von 1,0 bis 1,1 Prozent.
Doch die Risiken sind groß. Geopolitische Spannungen, etwa eine Eskalation im Nahen Osten, könnten das Wachstum laut Analysen der Raiffeisen Bank halbieren. Unabhängig davon hoffen Ökonomen auf eine Stabilisierung am Arbeitsmarkt und einen Rückgang der Rekordzahl an Firmenpleiten.
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