Österreich warnt vor massiver SMS-Betrugswelle
28.01.2026 - 23:52:12Die österreichische Polizei schlägt Alarm: Innerhalb von nur zwei Wochen haben Kriminelle mit gefälschten SMS über 800.000 Euro erbeutet. Die sogenannten „Smishing“-Angriffe nehmen massiv zu und zielen auf Bankdaten und persönliche Informationen ab. Betroffen ist das ganze Land.
So funktioniert der SMS-Betrug
Die Betrüger geben sich als vertrauenswürdige Institutionen aus – als Banken, das Finanzamt oder die Gesundheitskasse. Die Nachrichten erwecken gezielt künstliche Dringlichkeit: Sie behaupten, Zugänge wie FinanzOnline oder die E-Card würden gesperrt, wenn nicht sofort Daten aktualisiert würden. Ein Link führt zu täuschend echten, gefälschten Websites, auf denen Login-Daten und Passwörter abgegriffen werden.
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„Echte Banken oder Behörden fordern niemals sensible Daten per SMS-Link an“, betont das Landeskriminalamt (LKA) Oberösterreich, das die Warnung herausgab. Der Mix aus unerwarteter Nachricht und Drohung mit Konsequenzen ist ein klassisches Betrugsmuster.
Das rät die Polizei zum Schutz
Die wichtigste Regel lautet: Nie auf Links in verdächtigen SMS klicken. Die Nachricht sollte sofort gelöscht werden. Wer bereits geklickt hat, sollte auf der folgenden Seite keine Informationen eingeben.
Falls die Täter nachtelefonieren – eine gängige Masche, um Druck aufzubauen –, sollte man sofort auflegen. Im Zweifelsfall gilt: Die Institution direkt über die offizielle Website oder bekannte Servicenummer kontaktieren, niemals über die Kontakte in der verdächtigen Nachricht.
Teil eines besorgniserregenden Trends
Die aktuelle Smishing-Welle ist kein Einzelfall. Sie fügt sich in eine wachsende Flut digitaler Betrugsformen in Österreich ein. Verbraucherschützer und Plattformen wie „Watchlist Internet“ dokumentieren ständig neue Methoden, von Phishing-Mails und Fake-Webshops bis zu gefälschten Paketbenachrichtigungen.
Selbst das Bundesministerium für Finanzen hat bereits vor Phishing-Angriffen auf FinanzOnline-Nutzer gewarnt. Das Ziel ist immer gleich: Durch den Missbrauch von Vertrauen und die Erzeugung von Panik werden Geld und Identitäten gestohlen. Die zunehmende Professionalität der Betrüger macht es für Verbraucher immer schwerer, Fälschungen zu erkennen.
Immer wachsam bleiben
Die Bekämpfung dieser Cyberkriminalität hängt stark von Aufklärung und Wachsamkeit ab. Behörden werden ihre Informationskampagnen fortsetzen, Banken ihre Sicherheitsverfahren wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung verschärfen.
Für Verbraucher bleibt die zentrale Lektion: Stets skeptisch bei unerbetenen Nachrichten sein und jede Aufforderung über einen separaten, offiziellen Kanal prüfen. Die Zusammenarbeit von Polizei, Behörden und Verbraucherschutz wird entscheidend sein, um neue Bedrohungen früh zu erkennen und die Sicherheit im digitalen Raum zu erhöhen.
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