Regierung, Forschungs-

Österreich beschließt 5,5-Milliarden-Forschungsfonds

28.02.2026 - 00:00:17 | boerse-global.de

Die österreichische Regierung hat den milliardenschweren Forschungs- und Technologiepakt verabschiedet. Er sichert die Finanzierung bis 2029 und beendet eine Phase der Unsicherheit für Wissenschaft und Wirtschaft.

Die österreichische Regierung hat den FTI-Pakt für die Jahre 2027 bis 2029 verabschiedet. Mit einem Volumen von rund 5,5 Milliarden Euro sichert der Pakt die Finanzierung von Forschung und Innovation. Die Entscheidung beendet eine monatelange Phase der Unsicherheit für Wissenschaft und Wirtschaft.

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Planungssicherheit trotz angespannter Haushaltslage

Trotz eines laufenden EU-Defizitverfahrens und schwieriger Haushaltslage setzt die Regierung ein klares Zeichen für Zukunftsinvestitionen. Der Pakt ist das zentrale Finanzierungsinstrument der nationalen FTI-Strategie 2030. Die Verabschiedung erfolgte etwa zwei Monate nach der gesetzlichen Frist, sorgt nun aber für dringend benötigte Perspektive.

Grundlagenforschung erhält kräftiges Plus

Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Grundlagenforschung. Mehr als 3 Milliarden Euro – ein Plus von 15 Prozent – fließen in diesen Bereich. Davon profitieren Universitäten und Spitzenforschungseinrichtungen wie die Österreichische Akademie der Wissenschaften oder der Wissenschaftsfonds FWF. Die verbleibenden Mittel verteilen sich auf Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekte.

Fokus auf Transfer und Schlüsseltechnologien

Wie sollen wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Wirtschaft gelangen? Der Pakt setzt auf einen verbesserten Technologietransfer. Zudem wird die Schlüsseltechnologie-Offensive fortgesetzt, um Österreichs Rolle in Feldern wie Quantentechnologie und KI zu stärken. Ein weiterer Fokus liegt auf Projekten für die Klima- und Energiewende.

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Positive Reaktionen aus Wissenschaft und Wirtschaft

Die Entscheidung stößt auf breite Zustimmung. Forschungseinrichtungen begrüßen die geschaffene Planungssicherheit. Die Wirtschaftskammer Österreich betont die Hebelwirkung: Jeder Euro an öffentlicher Forschungsförderung löse signifikante private Investitionen aus. Der Pakt gelte als Basis für Innovation, Wachstum und hochwertige Arbeitsplätze.

Nächster Schritt: Die detaillierte Mittelverteilung

Mit dem Rahmen ist der erste Schritt getan. Nun folgen die konkreten Verhandlungen zwischen Ministerien und Förderagenturen über die detaillierte Mittelverteilung. Diese Gespräche laufen im Laufe des Jahres. Von ihrer zügigen Umsetzung hängt ab, wie effektiv die Milliarden den Innovationsstandort Österreich voranbringen.

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