Ørsted Aktie: Entscheidende Phase erreicht
20.04.2026 - 19:03:53 | boerse-global.deJahrelang kämpfte Ørsted in den USA gegen Baustopp-Verfügungen, politische Widerstände und juristische Unsicherheit. Jetzt dreht sich die erste Turbine vor New York.
Der dänische Energiekonzern hat am Standort des Sunrise-Wind-Projekts — rund 50 Kilometer östlich von Montauk — die erste von 84 Siemens-Gamesa-Turbinen installiert. Damit wechselt das Projekt von der Fundamentierungsphase in den aktiven Aufbau der Stromerzeugungsinfrastruktur. Laut Unternehmensangaben soll Sunrise Wind noch in diesem Jahr erstmals Strom ins New Yorker Netz einspeisen.
Rechtliche Wolken haben sich gelichtet
Der Weg dahin war alles andere als reibungslos. Ende 2025 verhängte die US-Bundesregierung einen Baustopp — begründet mit nationaler Sicherheit. Ørsted erwirkte Anfang 2026 eine einstweilige Verfügung und durfte weiterbauen, während der Rechtsstreit läuft.
Inzwischen hat das US-Innenministerium eine Frist verstreichen lassen, um Gerichtsurteile anzufechten. Diese Urteile schützen mehrere Offshore-Projekte an der Ostküste, darunter Sunrise Wind und das bereits fertiggestellte Revolution Wind. Das nimmt dem juristischen Risiko erheblich an Schärfe.
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Vollständig in Betrieb gehen soll Sunrise Wind in der zweiten Hälfte 2027. Die Anlage mit 924 Megawatt Kapazität soll dann knapp 600.000 Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgen.
Globales Portfolio wächst, Dividende bleibt aus
Ørsted betreibt weltweit 10,2 Gigawatt installierte Offshore-Windkapazität. Weitere 8,1 Gigawatt befinden sich im Bau. Das Gesamtportfolio aus Offshore-, Onshore-, Solar- und Bioenergieanlangen überschreitet 18 Gigawatt.
Für 2026 peilt das Management ein bereinigtes EBITDA von mehr als 28 Milliarden dänischen Kronen an. Im Geschäftsjahr 2025 hatte das operative Ergebnis 25,1 Milliarden Kronen erreicht — im Rahmen der eigenen Prognose.
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Eine Dividende für 2025 zahlt Ørsted nicht. Die Hauptversammlung im April bestätigte diesen Kurs. Kapitalerhalt und Finanzierung des laufenden Bauzyklus haben Vorrang.
Quartalsbericht im Mai als nächster Gradmesser
Klarheit über die finanzielle Wirkung der US-Meilensteine liefert der Zwischenbericht für das erste Quartal 2026 — er erscheint im Mai. Dann wird sich zeigen, wie stark die juristische Stabilisierung und der Baufortschritt bereits in den Zahlen ankommen. Roadshows und Investorenkonferenzen im zweiten Quartal sollen das Bild zur Regulierungslage in den USA und Europa weiter schärfen.
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