Ölpreis: Trump-Ultimatum befeuert Rally
02.04.2026 - 13:30:02 | boerse-global.deDonald Trumps jüngste TV-Ansprache hat die Hoffnung auf eine schnelle Deeskalation im Iran-Konflikt zunichtegemacht. Während Marktteilnehmer am Vortag noch auf diplomatische Fortschritte spekulierten, sorgt die verschärfte Rhetorik aus Washington nun für eine preisliche Kehrtwende. Die Sorge vor einer dauerhaften Unterbrechung der globalen Lieferketten kehrt mit voller Wucht zurück.
Eskalation an der Straße von Hormus
Die Notierungen für Crude Oil markierten heute ein neues 52-Wochen-Hoch bei 108,23 USD, was einem Sprung von über neun Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Dieser Anstieg beendet die kurze Phase der Entspannung, in der die Preise zum Ende des ersten Quartals kurzzeitig unter die 100-Dollar-Marke gefallen waren. Auslöser war Trumps Ankündigung, dass der Iran in „zwei bis drei Wochen“ hart getroffen werde, sollte keine Einigung im Streit um die blockierte Straße von Hormus erzielt werden.
Seit Ende Februar ist dieser entscheidende Transportweg faktisch geschlossen. Da regulär etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasangebots durch diese Meerenge fließt, wertet die Internationale Energieagentur (IEA) die Situation bereits als eine der größten Versorgungsunterbrechungen der Geschichte. Während die USA ihre Verbündeten auffordern, die Energieversorgung eigenständig zu sichern, verdichten sich Berichte über eine mögliche militärische Koalition der Vereinigten Arabischen Emirate zur Öffnung der Route.
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Drohende Versorgungsengpässe
Die physische Knappheit beginnt sich global bemerkbar zu machen. In den USA haben die Benzinpreise bereits die Schwelle von 4 USD pro Gallone überschritten. Marktexperten von FGE NexantECA warnen, dass die aktuelle Rally erst der Anfang sein könnte. Sollte die Blockade der Straße von Hormus insgesamt sechs bis acht Wochen andauern, halten Analysten einen Anstieg der Rohölpreise in Regionen zwischen 150 und 200 USD pro Barrel für realistisch.
Die Volatilität am Markt bleibt mit annualisierten 110 Prozent extrem hoch. Während China ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen fordert und die Verantwortung für die Blockade bei den USA sieht, richtet sich der Blick der Anleger nun auf den kommenden Montag. Mit dem Ablauf des von Trump gesetzten Ultimatums am 6. April wird sich entscheiden, ob der Markt eine weitere Eskalationsstufe einpreisen muss oder ob kurzfristig Entlastung durch eine diplomatische Lösung erfolgt.
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