Extreme, Preissprünge

Ölpreis: Extreme Preissprünge

10.03.2026 - 05:30:41 | boerse-global.de

Die Blockade der Straße von Hormus trieb den Ölpreis auf ein Vierjahreshoch, bevor politische Signale aus Washington zu einer deutlichen Korrektur führten.

Ölpreis: Extreme Preissprünge - Foto: über boerse-global.de
Ölpreis: Extreme Preissprünge - Foto: über boerse-global.de

Die Blockade der Straße von Hormus und die militärische Eskalation am Persischen Golf versetzen den Ölmarkt in Aufruhr. Am Montag stieg der Preis für WTI-Rohöl kurzzeitig auf ein Vierjahreshoch, nur um nach optimistischen Signalen aus Washington wieder deutlich nachzugeben. Wie stabil erweist sich die globale Ölversorgung angesichts dieser geopolitischen Verwerfungen?

Versorgungsängste treiben WTI-Kurs

Zum Auftakt der Handelswoche markierte Rohöl der Sorte WTI im frühen Handel einen Höchststand von 119,48 USD pro Barrel. Auslöser für diesen massiven Preissprung war die faktische Blockade der Straße von Hormus. Über diesen strategisch entscheidenden Seeweg werden täglich rund 15 Millionen Barrel Rohöl transportiert, was etwa 20 Prozent des weltweiten Verbrauchs entspricht.

Zusätzliche Unruhe stifteten Berichte über Angriffe auf Öldepots und eine Entsalzungsanlage im Rahmen der militärischen „Operation Epic Fury“. Anleger reagierten mit Käufen auf die drohenden physischen Lieferengpässe, was den Kurs auf das höchste Niveau seit fast vier Jahren trieb.

Politische Signale bremsen Rallye

Im weiteren Verlauf des Montags korrigierte der Ölpreis jedoch deutlich und notierte zeitweise wieder bei 103 USD. Dieser Stimmungsumschwung ist primär auf Aussagen von US-Präsident Donald Trump zurückzuführen. In einem Interview erklärte er, die Militäroperationen gegen den Iran liefen dem Zeitplan weit voraus und stünden kurz vor dem Abschluss.

Trump stellte zudem in Aussicht, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu übernehmen, um den freien Warenfluss wiederherzustellen. Diese Rhetorik minderte die Sorge vor einer langfristigen Unterbrechung der Lieferketten unmittelbar. Flankiert wird diese Entwicklung durch Bemühungen Saudi-Arabiens, das seine Liefermengen über das Rote Meer bereits erhöht hat, um die Ausfälle am Golf teilweise zu kompensieren.

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Strategische Reserven als Puffer

Parallel zur militärischen Lage bereiten die G7-Staaten eine koordinierte Marktintervention vor. Die Finanzminister beraten über die Freigabe von 300 bis 400 Millionen Barrel aus strategischen Beständen. Dies würde etwa 25 bis 30 Prozent der gesamten IEA-Reserven entsprechen und könnte den Preisdruck nachhaltig dämpfen.

Während die USA diesen Schritt forcieren, wägen europäische Partner wie Frankreich die Maßnahme noch ab. Frankreich plant zudem eine eigene defensive Mission zur Sicherung der Tankerdurchfahrten. Trotz der Drohungen des iranischen Führers Mojtaba Khamenei, der weitere Angriffe autorisierte, setzen Marktteilnehmer verstärkt auf die Pufferwirkung dieser staatlichen Notreserven.

Für den weiteren Wochenverlauf bleibt die tatsächliche Befahrbarkeit der Straße von Hormus der entscheidende Faktor für die Preisbildung bei Rohöl WTI. Anleger richten ihr Augenmerk zudem auf die finale Entscheidung der G7 bezüglich der Reservenfreigabe.

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